500.000 E-Autos getestet: Ein Fahrzeug ist der klare Sieger, aber gewonnen haben vor allem wir Fahrer

Eine Studie hat untersucht, wie sich die Batterie-Kapazität von E-Autos entwickelt.

Der Hyundai Ioniq 5 hat im Batterietest am besten abgeschnitten. (Bild: Hyundai) Der Hyundai Ioniq 5 hat im Batterietest am besten abgeschnitten. (Bild: Hyundai)

Dass die Akkus von Smartphones oder Laptops mit der Zeit schlechter werden, ist kein Geheimnis. Eine Studie hat nun untersucht, wie sehr das bei den Batterien von Elektroautos genauso der Fall ist.

Insgesamt sind die Ergebnisse sehr positiv, im Einzelfall kann es aber zu erheblichen Unterschieden kommen.

E-Auto-Batterien sind erstaunlich langlebig

Die Studie stammt von den Batteriediagnoseexperten Aviloo (via InsideEVs). Untersucht wurden dabei die Daten von mehr als 500.000 E-Autos. Die wichtigste Frage war, wie viel Kapazität die Batterie des jeweiligen Fahrzeugs nach welcher Distanz noch aufweist.

Insgesamt gibt es dabei sehr gute Nachrichten für alle E-Auto-Besitzer und den Gebrauchtmarkt. Alle 20 untersuchten Modelle hatten nach 50.000 Kilometern noch immer eine mittlere Kapazität von über 90 Prozent. Rechnet man den Renault Zoe und den Nissan Leaf ZE1 heraus, sind es sogar starke 94 Prozent.

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An der Spitze steht dabei der Hyundai Ioniq 5, bei dem die Fahrzeuge im Schnitt noch über 97 Prozent ihrer Kapazität aufweisen konnten. Selbst nach 100.000 Kilometern landete der Hyundai immer noch bei mehr als 95 Prozent im Schnitt und belegt damit erneut den ersten Platz.

Bei 150.000 Kilometern lagen die meisten Fahrzeuge im Schnitt noch immer zwischen 90 und 94 Prozent der Maximalkapazität. Es zeigt sich aber, dass Fahrzeuge mit einer kleineren Batterie auch schneller an Kapazität verlieren. Das lässt sich dadurch erklären, dass eine kleinere Batterie im selben Zeitraum mehr Ladezyklen durchläuft als eine größere.

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Was allerdings ebenfalls auffällt, ist, dass es teilweise massive Unterschiede zwischen an sich gleichen Modellen gibt. Bei Fahrzeugen vom Typ Tesla Model Y etwa wurden nach 150.000 Kilometern Werte zwischen 83 und 95 Prozent gemessen. Zwei äußerlich gleich aussehende Autos könnten also deutliche Kapazitätsunterschiede aufweisen.


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Diese Unterschiede lassen sich wohl auf dieselben Gründe zurückführen, die auch bei Handys oder anderen Akkus eine wichtige Rolle spielen. So spielt das Klima eine Rolle, aber auch, wie oft und in welchen Intervallen die Batterie geladen wird. Wer den Akku ständig auflädt oder über längere Zeit auf 100 Prozent hält, schadet der Batterie damit über Zeit.


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