Fazit
Jan Purrucker: Teufel weicht mit dem 450 Euro teuren Concept E Master and Commander im Test vom gewohnten Weg der möglichst hohen Klangqualität pro Euro (aber dafür Minimalausstattung) ab und zielt mit dem sehr anschlussfreudigen und komfortabel zu bedienenden 5.1-System auf den Platz als Klangzentrale für alle möglichen Einsatzzwecke – mit Bluetooth, USB-Soundkarte und Digitaldekoder neben den klassischen Analogeingängen gelingt das auch. Dazu macht das Concept E Master and Commander dank der intuitiven Fernbedienung, der guten Verarbeitungsqualität und dem dezenten Design sowohl im Spiele- als auch im Wohnzimmer ein gute Figur.
Der rundum ausgewogene Klang des Concept E Master and Commander bringt im Test sowohl Spiele als auch Filme und Musik gut zur Geltung, durch die hohe Pegelfestigkeit können wir kleinere Räume ohne Probleme und Verzerrung mit nachbarunfreundlicher Lautstärke beschallen. In Spielen und actionreichen Filmszenen fehlt es dem kompakten, präzisen aber doch relativ zurückhaltenden Subwoofer jedoch etwas an Druck. Das 50 Euro günstigere Concept E 450, dessen Subwoofer mehr als das Doppelte wiegt, klingt im Tieftonbereich erheblich mächtiger und die Bässe reichen spürbar tiefer hinab – Ausstattung und Anschlüsse gibts beim E 450 dafür aber nur in der absoluten Minimalvariante.
Eine fast ebenso anschlussfreudige Alternative zum Concept E Master and Commander ist das bereits etwas ältere Logitech Z906 für etwa 280 Euro. Das besitzt ebenfalls einen Digitaldekoder, die drahtlose Bluetooth-Verbindung zu Smartphones und Tablets beherrscht es aber nicht. Klanglich ist es dem Teufel-System nicht ganz ebenbürtig: Klangtreue, Auflösung und Druck sind dem Concept E Master and Commander zwar nicht sehr, aber doch hörbar unterlegen. Dazu ist die IR-Fernbedienung deutlich unpraktischer als die intuitive Funkfernbedienung in Puck-Form.
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