Wer 2026 liest, dass in den USA Roboter auf den Straßen patrouillieren, hat vermutlich verschiedene Horrorszenarien im Kopf. Die Robos, die in der Stadt Burleson in Texas herumfahren, sollen aber tatsächlich dafür sorgen, dass die Gehwege sicher sind.
Roboter prüfen Wege auf Fehler
Die Roboter, die optisch ein bisschen an WALL-E aus dem gleichnamigen Disney-Film erinnern, stammen von der Firma Daxbot und kommen in Burleson zum Einsatz, um Hindernisse und Unebenheiten auf Gehwegen zu erkennen.
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Dafür patrouillieren sie in Gehgeschwindigkeit den ganzen Tag über auf den Fußwegen der Stadt. Zahlreiche Sensoren messen dabei etwa den Abstand zwischen Bodenplatten oder die Höhe von Stufen.
Laut CBS News können die Roboter pro Tag sechs bis sieben Meilen abdecken. Menschen schaffen hingegen »nur« etwa zwei Meilen täglich. Die vielen gesammelten Daten ermöglichen es der Stadt dann, schnell zu erkennen, wo Reparaturen benötigt werden.
Die kleinen Daxbots sorgen natürlich auch für Aufsehen. Offenbar sind sie so programmiert, dass sie erkennen, wenn sich ihnen jemand nähert. Sie warten dann kurz ab und posieren sogar für Selfies mit Kindern und anderen Einwohnern.
Die Idee wird insgesamt sehr positiv aufgenommen. Die Roboter sorgen aktiv dafür, dass etwa ältere Menschen und Personen im Rollstuhl oder mit Gehbehinderungen die Gehwege ebenfalls uneingeschränkt nutzen können.
Potenzielle Nachteile: Dass die Roboter schneller sind als Menschen, ist natürlich einerseits eine gute Nachricht. Andererseits bedeutet das aber eben auch, dass theoretisch ein Roboter den Job von drei Menschen übernehmen könnte. In großen Städten könnten so Hunderte Stellen wegfallen.
Roboter dürften in den kommenden Jahren generell eine immer wichtigere Rolle spielen. In China haben etwa kürzlich zwei humanoide Roboter ein »Praktikum« in einer Autofabrik gemacht.
Dabei kommt natürlich auch immer die Frage auf, wer Zugriff auf die Daten hat und wie diese verarbeitet werden. Letztlich sind die Robos mit einer Vielzahl von Kameras und Sensoren ausgestattet. Diese Daten könnten auch zu Überwachungszwecken genutzt werden. Derlei Informationen liegen derzeit allerdings nicht vor.
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