44 US-Dollar für Mobile-Spiele im Jahr - Umsätze im Apple Store auf Rekordhoch

Der Apple Store verzeichnete im Jahr 2018 erneut ein Umsatzplus und stellte mit 79 US-Dollar pro Kunde einen neuen Rekord auf. Für Spiele gaben die Kunden dabei im Schnitt 44 US-Dollar aus.

von Sara Petzold,
14.02.2019 07:01 Uhr

Apple vermeldet in Hinblick auf den eigenen App-Store erneut Rekordumsätze - am meisten wurde für Spiele ausgegeben.Apple vermeldet in Hinblick auf den eigenen App-Store erneut Rekordumsätze - am meisten wurde für Spiele ausgegeben.

2018 markiert ein weiteres Rekord-Jahr für Apple, zumindest in Hinblick auf die im App-Store generierten Umsätze. TechCrunch berichtet mit Bezug auf einen Report der Analysten von Sensor Tower von einem gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gestiegenen Gesamtumsatz - im Jahr 2018 kauften Nutzer demzufolge im Apple Store für durchschnittlich 79 US-Dollar ein.

Seit 2015 hat sich Apples Umsatz im App-Store damit mehr als verdoppelt: 2015 lag dieser Betrag pro Kunde bei 33 US-Dollar und stieg 2016 zunächst um 42 Prozent auf 47 US-Dollar und 2017 erneut um 23 Prozent auf 58 US-Dollar. Jeder iPhone-Nutzer gab dabei 2018 durchschnittlich 21 US-Dollar oder mehr für In-App-Käufe und kostenpflichtige Downloads aus.

Abos werden immer wichtiger

Den Großteil der Umsätze im App Store erzielten mit durchschnittlich 44 US-Dollar übrigens Mobile Games, was einem Anteil von 56 Prozent und einer Steigerung von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (mit 36 US-Dollar) entspricht. Mit einem Umsatz von acht US-Dollar verdoppelte sich fast der Umsatz im Entertainment-Bereich.

Ausgaben für Musik stiegen um 22 Prozent auf fünf US-Dollar, ebenso wie Soziale Netzwerke mit 4,4 US-Dollar. Den größten Zuwachs erlebte das Lifestyle-Segment mit 86 Prozent und einem Umsatz von 3,90 US-Dollar pro Nutzer.

Die Daten zeigen Techcrunch zufolge, dass das Abomodell den Einmalzahlungen im App Store mittlerweile den Rang abgelaufen hat. Experten gehen davon aus, dass Abonnements für Dienste wie Apple Music und iCloud, aber auch für Drittanbieter-Apps (an denen Apple mitverdient) für den Konzern künftig eine zunehmend wichtigere Rolle spielen dürften - insbesondere im Hinblick auf die schwächelnden iPhone-Verkäufe.


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