Europas Antwort auf Paypal tut sich schwer – aber jetzt ist mit Lidl, Hornbach und Co. ein riesiger Schritt getan

Die Einführung des Bezahldienstes Wero nimmt in Deutschland Fahrt auf, allerdings sind viele Bankkunden weiterhin vom System ausgeschlossen.

Bis Ende des Jahres sollen rund 150 Onlineshops Wero bei Zahlungen unterstützen. (Bildquelle: Wero) Bis Ende des Jahres sollen rund 150 Onlineshops Wero bei Zahlungen unterstützen. (Bildquelle: Wero)

Bei Onlinezahlungen haben deutsche Internetnutzer die Wahl zwischen vielen verschiedenen Systemen. Neben Überweisungen und der Zahlung per Lastschrift sind auch Zahlungen per Kreditkarte oder Dienste wie PayPal weitverbreitet.

Mit Wero haben europäische Banken ein weiteres Bezahlsystem vorgestellt, welches auf direkte Zahlungen ohne weitere Zwischenhändler setzt.

Das ist passiert:  Bis Ende des Jahres 2025 sollen ungefähr 150 größere Onlinehändler in Deutschland das Zahlsystem anbieten, das berichtet das Handelsblatt mit Verweis auf die Chefin der European Payment Initiative (EPI), dem Unternehmen hinter Wero.


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Mit direkten Zahlungen gestartet, Ausbau des Onlinehandels

Seit ungefähr einem Jahr bietet Wero direkte Zahlungen von Handy zu Handy an. Damit können Nutzer Geld direkt an andere Wero-Kunden übertragen, sofern auf beiden Handys die offizielle App installiert ist.

Laut dem Unternehmen gibt es in Deutschland momentan erst zehn Onlinehändler, die Wero unterstützen. Bis Ende des Jahres sollen mehr als hundert dazukommen, darunter Größen wie Lidl, Rossmann, Hornbach, Zooplus oder Decathlon. Eine komplette Liste wurde allerdings noch nicht veröffentlicht.

Die Expansion im Einzelhandel soll 2026 weiter fortschreiten. So sollen weitere Firmen, unter anderem Ikea, Zalando und die Otto-Gruppe, einen Einsatz von Wero prüfen.

Auch in anderen europäischen Ländern sollen erste Onlineshops Wero ab dem Jahr 2026 unterstützt werden.

Nicht alle Banken unterstützen das System

Bei der Unterstützung von Wero muss zwischen den direkten Zahlungen zwischen Privatleuten und der Zahlung im Onlinehandel unterschieden werden.

Bisher unterstützen in Deutschland vor allem die Sparkasse und die Volksbanken-Raiffeisenbanken Wero im Onlinehandel. Auch die Neo-Bank Revolut soll Wero hier bereits unterstützen.

Ab 2026 sollen dann weitere Banken, wie die Deutsche Bank, die ING und die Postbank, laut Medienberichten, wie etwa von der Süddeutschen Zeitung, folgen.

Zudem soll es dann auch möglich sein, in ersten Geschäften über QR-Codes oder eine digitale Bezahlkarte zu bezahlen.

Nun ist eure Meinung gefragt. Habt ihr die Wero-App schon installiert und sie bereits verwendet, um Geld zu verschicken oder online zu bezahlen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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