WhatsApp wird kostenpflichtig? Keine Sorge, darum geht es bei der Paniknachricht wirklich

Aktuell häufen sich Meldungen darüber, dass WhatsApp kostenpflichtig wird. Die Änderungen betreffen allerdings keine privaten Chats.

Wir können entwarnen: Die für die meisten zentrale Whatsapp-Funktion der privaten Chats bleibt weiter kostenlos. Wir können entwarnen: Die für die meisten zentrale Whatsapp-Funktion der privaten Chats bleibt weiter kostenlos.

WhatsApp hat in einer Pressemitteilung Neuerungen für den Bereich Aktuelles vorgestellt. Dabei geht es um kostenpflichtige Dienste und Werbung unter diesem Reiter. Private Chats bleiben also weiterhin völlig kostenfrei.

Dennoch finden sich aktuell viele Meldungen mit Überschriften wie Whatsapp wird kostenpflichtig: Dafür müssen Nutzer zukünftig bezahlen oder Whatsapp plötzlich nicht mehr kostenlos – hier müssen Nutzer zahlen im Internet, die auf den ersten Blick etwas anderes suggerieren.

Tatsächlich spricht WhatsApp in der Pressemitteilung nur über die folgenden drei Neuerungen für den Bereich Aktuelles, in dem sowohl Statusmeldungen von Einzelpersonen als auch Kanäle von Unternehmen und Influencern zu finden sind.

  1. Kanalabonnements: Wer freiwillig Geld zahlt, um einen bestimmten Kanal zu unterstützen, kann exklusive Updates von diesem Kanal erhalten.
  2. Promoted Channels: Kanäle haben die Möglichkeit, Geld zu bezahlen, um ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
  3. Anzeigen in Statusnachrichten: Unternehmen können die Status-Funktion nutzen, um Werbung zu machen.

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Private Chats bleiben kostenlos

Dass die oben genannten Neuerungen private Chats nicht betreffen, betont auch WhatsApp selbst in der Pressemitteilung:

Abonnements, Werbeaktionen und Anzeigen werden nur auf der Registerkarte „Aktuelles“ angezeigt, getrennt von Ihren persönlichen Chats. Das heißt, wenn Sie WhatsApp nur zum Chatten mit Freunden und Familie nutzen, ändert sich an Ihrem Erlebnis überhaupt nichts. 

Gleichzeitig betont Meta, dass man bei der Auswahl von potenziell relevanten Anzeigen in Statusnachrichten oder Kanälen nur begrenzte Informationen verwende wie etwa das Land, die Sprache oder Kanäle, denen man folgt.

Die neuen Funktionen sollen gleichzeitig im Laufe der nächsten Monate Stück für Stück eingeführt werden. Unternehmen und Kanaladministratoren finden auf einer separaten Website von Meta mehr Informationen dazu, welches Vorgehen bei Interesse nötig ist.

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