Der Datei-Explorer in Windows 11 ist seit Langem ein Kritikpunkt vieler Nutzer. Im Gegensatz zu Windows 10, wo sich das Programm nahezu sofort öffnete, berichten Benutzer von Verzögerungen beim Starten (via Windows Latest).
Offenbar nehmen die Entwickler diese Beschwerden ernst und präsentieren eine Lösung, die im jüngsten Vorschau-Build von Windows 11 (Build 26220.7271) getestet wird.
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Wir ignorieren die Windows-Warnung, den PC nicht auszuschalten und es passieren merkwürdige Dinge
Preloading im Hintergrund
Die neue Funktion nennt sich »File Explorer Preloading« und funktioniert ähnlich wie der »Startup Boost« für Office-Anwendungen, das Microsoft im Mai 2025 eingeführt hat.
Das Prinzip ist einfach: Der Datei-Explorer wird beim Systemstart im Hintergrund vorgeladen, bleibt aber inaktiv. Wenn ihr dann auf das Programm zugreifen möchtet, startet es sofort, da die Komponenten bereits im Speicher bereit sind.
Laut Microsoft soll die Änderung für Nutzer unsichtbar bleiben – die einzige merkliche Verbesserung sei die schnellere Startgeschwindigkeit. Nach Angaben des Unternehmens hat die neue Funktion nur minimale Auswirkungen auf den RAM-Verbrauch und sollte keine spürbare Beeinträchtigung der Gesamtsystemleistung verursachen.
- Dieser Preload soll nach der weiträumigen Veröffentlichung standardmäßig aktiviert sein. Wenn ihr das Feature abschalten möchtet, soll euch das ein einfacher Button unter »Ordneroptionen > Ansicht« ermöglichen.
Parallel zum Preloading des Datei-Explorers arbeitet Microsoft an einer zweiten Verbesserung: einem übersichtlicheren Kontextmenü. Hierin sollen selten genutzte Funktionen in Untermenüs zusammengefasst werden.
- Ein neues »Datei verwalten«-Flyout fasst Optionen wie »Zu ZIP-Datei komprimieren«, »Als Pfad kopieren« und »Als Desktophintergrund festlegen« zusammen.
- Cloud-Speicheroptionen erhalten ein separates Fenster, wo auch Funktionen wie »An mein Telefon senden« zu finden sind.
Beide Features – das Preloading und das überarbeitete Kontextmenü – werden derzeit in den Dev- und Beta-Kanälen im Windows Insider Program getestet. Microsoft plant eine flächendeckende Ausrollung Anfang 2026.
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