Neues Windows-Update behebt nach Jahren endlich einen Bug, der viele genervt hat - sorgt aber auch für Probleme mit wichtigem Tool

Das optionale Update KB5067036 für Windows 11 ist ein zweischneidiges Schwert: Während ein über ein Jahrzehnt alter Bug gefixt wurde, kämpft der Task-Manager jetzt mit Problemen.

Das aktuelle Windows-Update kommt mit Licht und Schatten. Das aktuelle Windows-Update kommt mit Licht und Schatten.

Neben dem regelmäßigen Windows-Patchday, den Microsoft immer zum zweiten Dienstag des Monats durchführt, stehen zum Ende eines Monats optionale Updates für das Betriebssystem an. Diese geben eine Vorschau auf Verbesserungen und potenzielle neue Features, können aber auch neue Bugs verursachen – der aktuelle KB5067036-Patch für Windows 11 macht gleich alles davon.

Elf Jahre alter Bug ist Geschichte

Zunächst die guten Nachrichten: Ein Bug, der Windows seit über einem Jahrzehnt geplagt hat, ist mit dem KB5067036-Patch Geschichte. Konkret geht es um das Fehlverhalten nach einem heruntergeladenen und installierten Update: Wenn ihr hier auf »Aktualisieren und Herunterfahren« gegangen seid, ist der PC nach erfolgtem Prozess unter Umständen trotzdem wieder hochgefahren.

Video starten 0:35 So sieht es aus, wenn ihr Datei- und Ordnernamen nutzen wollt, die Windows bis heute nicht erlaubt

Insbesondere für Laptop-Nutzer dürfte das Ende dieses Windows-Bugs ein Segen sein, da ein unbeabsichtigter Neustart auch an den Akku gehen kann, wenn man das Notebook »vergisst«.

Hintergrund war laut Microsoft eine Fehlfunktion im sogenannten »Windows Servicing Stack«, der während des Update-Vorgangs nicht korrekt den Befehl zum vollständigen Herunterfahren weiterleitete.

Neben dem endlich behobenen Bug hat Microsoft mit dem KB5067036-Patch für Windows 11 auch das überarbeitete Startmenü eingeführt. Was sich mit der neuen Übersicht ändert und wie ihr sie aktiviert bekommt, findet ihr hier:

Dasselbe Update bringt den Task-Manager zur Strecke

Zeitgleich hat das KB5067036-Update aber auch neue Fehler eingeführt. Ein schwerwiegender betrifft den Task-Manager: Laut Windows Latest unter Berufung auf Nutzerberichte lässt sich das wichtige Tool nach Betätigung des klassischen Schließen-Buttons nicht vollständig schließen. Stattdessen bleibt der Prozess im Hintergrund aktiv.

Öffnet man den Task-Manager erneut, startet Windows eine zusätzliche Instanz, sodass sich bei wiederholtem Öffnen und Schließen immer mehr Prozesse ansammeln, die natürlich irgendwann auf die verfügbaren Ressourcen aufschlagen.

Microsoft ist das Problem bekannt; die Entwickler arbeiten an einer Lösung. Solltet ihr davon betroffen sein, könnt ihr als Workaround die Eingabeaufforderung als Administrator öffnen und den Befehl »taskkill /f /im taskmgr.exe« ausführen: Hiermit erzwingt ihr das Beenden des zugehörigen Prozesses.

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