Windows 11: Von Microsofts neuer Update-Politik profitiert jeder Nutzer

Zweimal im Jahr eine neue Windows-Version bereitzustellen, gehört mit Windows 11 bald der Vergangenheit an. Und auch der Support wird verlängert.

von Alexander Köpf,
07.07.2021 17:17 Uhr

Wer kennt das nicht? Es ist März, das Betriebssystem spinnt, eigentlich wäre mal wieder eine Neuinstallation fällig. Aber die lohnt sich meist nicht, da ohnehin schon im Mai das nächste große Feature-Update ansteht. Genauso sieht es im Herbst aus:

Zweimal pro Jahr stehen die Inhalts-Updates für Windows 10 an. Und selbst wer nicht gerade neu installieren will, ist oft genervt von den vielen, obgleich relativ regelmäßigen Neuerungen. Denn die sind bisweilen gar nicht mal so ungefährlich - zumindest nicht für wichtige Daten. Mit quasi jeder neuen Windows-10-Version gingen bei etlichen Nutzern Bilder und andere sensible Informationen verloren, oder es gab generell Probleme, beispielsweise mit Installationsversuchen.

Windows 11: Nur ein großes Inhalts-Update pro Jahr

Mit Windows 11 ändert Microsoft seine Politik bezüglich der großen Feature-Updates allerdings. Sehr zur Freude aller Leidgeplagten. Wie aus einem offiziellen Windows-FAQ der Redmonder hervorgeht, wird Windows 11 nämlich nur einmal pro Jahr mit einem Inhalts-Update versorgt. Das werde laut Golem.de immer in der zweiten Jahreshälfte geschehen. Was sich mit Windows 11 sonst noch alles ändert, erfahrt in unserem Übersichtsartikel:

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Windows 11: Versionen werden länger unterstützt

Außerdem werden die einzelnen Windows-11-Versionen länger unterstützt. Enterprise- und Education-Varianten bekommen Sicherheitsupdates 36 Monate lang. Windows 11 Home, Pro und Co. immerhin 24 Monate.

Bei Windows 10 verhält sich das anders: Der Support mit Sicherheitsupdates für sowohl Unternehmens- als auch Versionen für den privaten Gebrauch dauert höchstens 18 Monate. Einzige Ausnahme sind professionelle Varianten, die in der zweiten Jahreshälfte ausgerollt werden. Hier sind 30 Monate das Maximum.

Gerade für Unternehmen könnte die längere Unterstützung daher das Zünglein an der Waage zum Umstieg von Windows 10 auf Windows 11 sein. Aber auch der ein oder andere Privatanwender dürfte über die zusätzlichen sechs Monate froh sein.

Übrigens: Windows 10 und Windows 11 funktionieren auch ohne Sicherheitsupdates. Ob es ratsam ist, darauf zu verzichten, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

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