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»Schäme mich nicht« – Mit Jurassic Park wollte Steven Spielberg eigentlich nur seinen bis dahin besten Monster-Film fortsetzen

In Wahrheit ist Jurassic Park die inoffizielle Fortsetzung von Der Weiße Hai – sagt Regisseur Steven Spielberg selbst.

Der Weiße Hai und Jurassic Park haben viel gemeinsam. Das gibt auch der Regisseur selbst offen zu. Bilder: Universal Pictures Der Weiße Hai und Jurassic Park haben viel gemeinsam. Das gibt auch der Regisseur selbst offen zu. Bilder: Universal Pictures

Vor knapp 33 Jahren erschien mit Jurassic Park einer der besten Dinosaurierfilme aller Zeiten. Regie führte Steven Spielberg, der damit im Jahr 1993 gleich zwei riesige Projekte stemmte: Neben Jurassic Park kam auch der sehr viel ernstere Historienfilm Schindlers Liste heraus.

Der forderte von Spielberg sehr viel Fokus und mentale Energie. Also machte er sich die Arbeit an Jurassic Park etwas leichter – indem er von sich selbst abkupferte. Denn laut ihm ist der Dino-Thriller eigentlich »Der Weiße Hai, aber an Land«.

Monsterfilm Nummer 2

Der Weiße Hai war Spielbergs großer Durchbruch, der 1975 in den Kinos startete und von dem sich der Ruf der titelgebenden Meeresbewohner bis heute nicht erholt hat. Für den Regisseur war Jurassic Park einfach das inoffizielle Sequel, und wenn man ein bisschen genauer hinschaut, sind die Parallelen durchaus offensichtlich.

Ein furchterregendes Monster aus einer anderen Welt (im Fall von Jurassic Park mehrere »Monster«) versetzt eine Gruppe von Menschen in Angst und Schrecken, weil es ihnen in seinem Element so übermächtig und überlegen ist. Am Ende braucht es Mut und Einfallsreichtum, um ihm beizukommen. Und auf dem Weg dahin werden natürlich einige Menschlein verspeist. Hey, so lässt sich auch jedes Film-Sequel zu Jurassic Park passend zusammenfassen.

Video starten 0:28 Ein blinder Dino findet auch mal einen Filmfehler: Die »unsichtbare« Hand in Jurassic Park

In einem Interview mit The New Yorker sagte Spielberg dazu:

Ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich mit Jurassic Park eigentlich versucht habe, eine gute Fortsetzung zu Der Weiße Hai zu machen. Das ist schamlos – jetzt kann ich euch das ja sagen. Aber ich bevorzuge die schwierigeren Entscheidungen. Schindlers Liste hat mich so sehr herausgefordert und mich so tief verstört.

Unterschiedlich erfolgreich: Aus Jurassic Park wurde ein riesiges und kommerziell höchst erfolgreiches Hollywood-Franchise, während wir über alle Fortsetzungen von Der Weiße Hai lieber den Mantel des pietätvollen Schweigens breiten. 

Jurassic Park basiert aber nicht nur auf den Sequel-Ideen von Steven Spielberg, sondern vor allem auf dem Roman DinoPark von Michael Crichton. In einigen wichtigen Wendungen unterscheiden sich Buch und Film aber dann doch deutlich voneinander, teilweise wurden Handlungsstränge dann noch in den späteren Filmen eingebaut.

Stellt euch mal eine Welt vor, in der es andersherum gelaufen wäre und Der Weiße Hai hätte inzwischen sieben Blockbuster ins Kino gebracht. Längst gäbe es entsprechende Themenparks (wobei echte weiße Haie in Gefangenschaft genauso wenig gehalten werden können wie Dinosaurier) und wir würden bei jeder spritzigen Ankündigung mit den Augen rollen, weil der gleiche Plot nochmal durchgekaut wird.

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