Das Oktober-Update für Windows 10 hat eine wochenlange Geschichte mit vielen ärgerlichen Fehlern in der Software und bei Microsoft hinter sich. Für einige Wochen hatte Microsoft das Update sogar zurückgezogen. Einige kleinere Probleme, die aber eher wenig Nutzer betroffen sind noch bekannt, doch inzwischen konnten interessierte Nutzer das Update auf Wunsch wieder installieren.
Am 24. Dezember 2018 hat Microsoft einen Artikel in seiner Support-Datenbank aktualisiert und beschreibt darin nun, wie und warum das als Oktober-Update bekannte Softwarepaket nun bei vielen Windows-10-Nutzern fast automatisch installiert wird. Auf Rechnern, die bislang mit Windows 10 in den Versionen 1507, 1511, 1607, 1703 oder 1709 ausgestattet sind, wird nun der eventuell vorhandene Windows-10-Update-Assistent automatisch gefunden und aktiviert.
Bis auf Windows 10 Version 1709 werden die genannten Versionen von Microsoft nicht mehr unterstützt, sodass ein Update notwendig ist, um künftige Patches zu erhalten. Durch den Assistenten erhalten die Nutzer eine Meldung, dass die neuesten Sicherheitsupdates installiert sein müssen. Hinter diesen neuesten Sicherheitsupdates steckt dann das Oktober-Update, das Windows 10 auf Version 1809 aktualisiert und somit eine längere Versorgung mit Patches sicherstellt.
Das Fenster, das dann das Update auf die neueste Version des Betriebssystems starten soll, bietet aber einen kleinen Hinweis, mit dem das Update zumindest verschoben werden kann. Kernstück des beschriebenen Vorgangs ist der Windows-10-Update-Assistent. Microsoft beschreibt in dem Artikel aufgrund der zu erwartenden Kritik auch, wie dieser wieder entfernt werden kann.
Dazu muss der Befehl
C:\Windows10Upgrade\Windows10UpgraderApp.exe /ForceUninstall
in einer Kommandozeile eingegeben werden. Es reicht auch, die Ordner
C:\Windows\Updateassistant
und
C:\Windows10upgrade zu löschen.
Falls das nicht geht, müssen im Task-Manager die Prozesse UpdateAssistant.exe und Windows10UpgraderApp.exe zuvor manuell beendet werden.
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