In der vergangenen Woche hat Microsoft ein neues Update für Windows 11 veröffentlicht, das über 600 Sicherheitslücken schließen soll. Aufgrund von KI-Angriffen wurde dazu geraten, es schnellstmöglich zu installieren.
Jetzt muss Microsoft aber selbst einräumen, dass die neue Version voller Fehler steckt.
Windows-Update bringt zahlreiche Probleme
Das Windows-Update mit der Versionsnummer »KB5124008« wurde am 8. September 2026 veröffentlicht und sollte eines der größten Updates des Jahres werden.
Neben den Sicherheitspatches enthielt das Update etwa auch die lange geforderte dynamische Taskbar und ein verbessertes Startmenü.
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Was passiert, wenn man dem ersten Windows-Laufwerk den Buchstaben »C« wegnimmt?
Nun hat Microsoft selbst eingeräumt, dass es mitunter große Probleme mit dem Update gibt. Apps, die auf dem Windows Subsystem for Linux (WSL) oder HCS-verwalteten virtuellen Maschinen basieren, erleben etwa Probleme beim Teilen von Ordnern.
Wer bisher Claude Cowork in Windows 11 genutzt hat und via Workspace Ordner oder Dateien integriert hat, kann diese nicht mehr mit der KI verwenden. Anthropic, der Anbieter von Claude Cowork, hat selbst darauf verwiesen, dass das neue Windows-Update diesen Fehler produzieren kann.
Hier enden die Probleme aber noch nicht, wie Windows Latest berichtet. So kann es nach dem Update etwa auch zu Instabilitäten oder Abstürzen der Remotedesktopdienste kommen. Einige User berichten wohl auch über Audio-Probleme, bei denen USB-Audiogeräte nicht mehr funktionieren oder der Ton komplett abstürzt.
Weitere Bugs sollen die File History, den Windows-Explorer sowie allgemeine Grafik- und Systemstabilitätsprobleme betreffen.
Da es sich um ein sehr umfangreiches Update handelt, räumt Microsoft ein, dass man mehr Zeit und Daten benötigt, um die Probleme wieder zu lösen.
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Besonders ärgerlich ist das, weil Microsoft selbst kurz vor dem Update mit einiger Dringlichkeit davor gewarnt hat, neue Updates nicht direkt zu installieren.
KI-basierte Cyberattacken seien ein immer größeres Problem, vor allem, weil durch KI erkannte Sicherheitslücken teilweise schon in wenigen Stunden ausgenutzt werden können. Die nun betroffenen User hätten im Nachhinein vermutlich gerne ein paar Tage mit dem Installieren gewartet.

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