Künstliche Intelligenz verändert mit atemberaubender Geschwindigkeit, wie in vielen Branchen gearbeitet wird. Eine Microsoft-Koryphäe ist sich jetzt sicher, dass das »Eintippen von Code« quasi ausgedient hat. Stattdessen verschiebt sich der Fokus von Entwicklern immer stärker auf andere Bereiche.
KI übernimmt den Großteil der Coding-Arbeit
Die Aussage stammt von David Fowler, einem »Distinguished Engineer«, der schon seit 18 Jahren Teil des Unternehmens ist. Er SignalR mitentwickelt, war Gründungsentwickler von NuGet und der Kudu-Deployment-Engine und leitet aktuell die Arbeit an Aspire.
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Anfang September 2026 setzte er dann auf der Social-Media-Plattform X folgenden Post ab:
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Darin schreibt er sinngemäß:
»Das Eintippen von Code ist sowas von vorbei.«
Der Post hat in kurzer Zeit für viel Aufmerksamkeit gesorgt und eine Diskussion mit mittlerweile knapp 250 Kommentaren losgetreten. Dabei gibt es zwar User, die Coding mithilfe von KI ablehnen, die allermeisten sind sich aber einig, dass Fowler mit seiner Aussage gar nicht so weit daneben liegt.
KI ist in der Software-Entwicklung mittlerweile weit verbreitet. Der Microsoft-CEO Satya Nadella hat 2025 sogar gesagt, dass vermutlich 20 bis 30 Prozent des Codes, der bei Microsoft produziert wird, von KI geschrieben wird. Inzwischen dürfte der Anteil nochmal deutlich größer geworden sein.
Diese Entwicklung macht einigen Usern sichtbar Angst, da sie ihre Karrieren nun mal rund um das Programmieren herum aufgebaut haben. Andere machen aber dennoch Mut.
Die Arbeit der menschlichen Programmierer verschiebe sich aktuell einfach stark, heißt es da. Ein User antwortet auf den Post etwa scherzhaft: »Das Lesen von Code ist nun jedoch um 500 % gestiegen«. Das Verifizieren von KI-Code, die Architektur und das Testing werden wichtiger, während das Schreiben von Code ausgelagert wird.
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Dass dabei mitunter die Qualität leidet, ist kein Geheimnis. Hier wird die Technologie allerdings stetig verbessert und weiter optimiert. Und am Ende liegt es eben in den Händen der Entwickler, sicherzustellen, dass das Endprodukt funktioniert und sicher ist. Das gilt unabhängig davon, ob der Code nun von einem Menschen oder einer KI geschrieben wurde.

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