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Frontsänger von Breaking Benjamin unterbricht sein eigenes Konzert, um über nervigen Fallout-Modder zu lästern

Benjamin Burnley ist nicht nur Gründer der Rockband Breaking Benjamin, sondern auch begeisterter Fallout- und Skyrim-Spieler. Auf einem Konzert hat der Musiker kürzlich für seine eigene Fallout-4-Mod geworben.

Praktisch, wenn man sich als Fallout-Modder an ein ganzes Stadion voller Fans richten kann. Praktisch, wenn man sich als Fallout-Modder an ein ganzes Stadion voller Fans richten kann.

Die Modding-Communitys von Skyrim und Fallout sind riesig und umfassen auch mindestens einen bekannten Musiker, wie wir jetzt wissen: Bei einem Konzert von Breaking Benjamin nutzte Leadsänger Benjamin Burnley die Gelegenheit, seine neueste Mod für Fallout 4 zu bewerben.

Ladet sie runter!

Mit so einer Unterbrechung hatten die Konzertbesucher wohl kaum gerechnet: Bei dem Auftritt seiner Band im US-Bundesstaat New Jersey nahm sich Burnley mehr als vier Minuten Zeit, über Fallout 4 zu sprechen. Seinen ganzen Monolog hat natürlich schon jemand auf Reddit hochgeladen:

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Burnley beginnt zunächst damit, unter den Zuschauern nach seiner Zielgruppe zu fragen: Spielerinnen und Spieler, die Fallout 4 kennen und gerne Mods dafür installieren. Warum so spezifisch? Tatsächlich ist Burnley nicht nur selbst Fan von Skyrim und Fallout 4, sondern hat auch schon seine eigenen Mods für beide Spiele erstellt.

Auf Nexusmods ist der Sänger unter dem Namen killemloud unterwegs. Seit 2024 hat er schon 10 Mods für Skyrim und Fallout 4 auf der Website hochgeladen. Und die sind teilweise ziemlich erfolgreich: Burnleys Verbesserungen für das Schleichsystem von Skyrim wurden etwa schon über 40.000 Mal heruntergeladen.

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Sein neuestes Werk bereitet Burnley aber offenbar Kopfschmerzen. Für Fallout 4 hat er die Mod True First Person erstellt, mit der auch aus der Egoperspektive der Körper der Spielfigur sichtbar ist. Doch Burnley muss sich deswegen wohl mit unerwünschter Kritik herumschlagen. Auf dem Konzert berichtet er, dass ein anderer Modder seine Arbeit harsch kritisiert und als Mist bezeichnet hätte. Außerdem wäre der Vorwurf gefallen, dass er nicht wisse, was er tue.

Damit kommt dann Burnley auch endlich dazu, um was es bei der Unterbrechung eigentlich geht: Er bittet die Fans darum, seine Modifikation herunterzuladen und es so seinem ungeliebten Rivalen heimzuzahlen:

Selbst wenn ihr das Spiel verdammt noch mal gar nicht spielt, ladet sie euch trotzdem runter. Sie ist auf Nexusmods. [...] Morgen will ich besser sehen, dass die Zahl meiner verdammten Downloads steigt.

Ein Blick auf die Statistiken von Nexusmods verrät, wie gut der Aufruf von Burnley geklappt hat: Gar nicht mal so gut. Viele Leute sind zwar offenbar neugierig geworden und haben sich die Mod zumindest angesehen: In den Tagen nach dem Konzert kamen über 30.000 Aufrufe auf der Mod-Seite dazu, ein Vielfaches der bisherigen Aufmerksamkeit. Allerdings machten sich bisher weniger als 2.000 Spielerinnen und Spieler die Mühe, die Mod herunterzuladen, für einen prominenten Platz auf der Startseite der Fallout-4-Mods reicht es nicht.


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