Könnt ihr euch daran erinnern, wann ihr die letzte Werbung für Windows gesehen habt? Ich nicht.
Doch das Internet vergisst nie und so ist es uns möglich, in die Vergangenheit zu reisen und Bilder zu sehen, die wir noch nie erblickt haben – oder die wir lieber nie erblickt hätten.
Wir schreiben das Jahr 1995. Windows
war längst noch nicht der gigantische Begriff, der es heute ist. Auf Microsofts primär textbasiertes Betriebssystem MS-DOS folgte unter anderem Windows 3.1, doch ihm ist nie gelungen, was Windows 95 schließlich schaffen sollte: den Durchbruch für Windows bringen.
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Windows 95 hatte Doom für Kinder: Statt Shotgun und Dämonen gab's Autoscooter
Microsoft sichert sich weltbekannte Namen
Wie groß der Anteil der riesigen Marketing-Kampagne am Erfolg von Windows 95 ist, die Microsoft dafür gestartet hat, lässt sich schwer sagen.
Fest steht: Mit den Rolling Stones und ihrem Hit Start me up
(wegen des damals neuen Startmenüs) sowie Stars aus der gefeierten Sitcom Friends
wie Jennifer Aniston hat sich Microsoft nicht lumpen lassen.
Doch wenn Populärkultur und PC-Technik samt passender Software aufeinandertreffen, kann das eine schwierige Mischung sein.
So etwa bei dem folgenden Video von einer Vorstellungsveranstaltung zu Windows 95 mit prominenter Microsoft-Besetzung, die sich zu Start me up
bewegt:
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Während Steve Ballmer Vollgas gibt, sieht Bill Gates eher nicht so aus, als würde er sich in dieser Situation wirklich wohlfühlen. Und nur, um das zur Sicherheit klarzustellen: Das ist völlig in Ordnung und mir wäre es genau so gegangen.
Windows trifft auf Freunde
Bemerkenswert ist auch der Windows 95 Video Guide
, der mit Jennifer Aniston und Matthew Perry aus der Sitcom Friends
prominente Unterstützung bekommen hat.
Den Anfang im Guide macht die laut Microsoft erste Cyber-Sitcom der Welt
, was auch immer das genau sein soll.
Zu den darin gemachten Witzen zählt unter anderem, dass sich Jennifer Aniston statt Matthew Perry an den PC von Bill Gates setzen soll , weil das neue Betriebssystem idiotensicher
sei (bei Minute 3:50).
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Mit Windows 95 war noch nicht Schluss
Noch kurioser wurde es ein paar Jahre später zum Release von Windows 98, doch diesmal traten Bill Gates und Steve Ballmer selbst in einer Art Comdey-Produktion auf.
Sie parodierten darin das, was selbst schon reinste Parodie ist: den berühmten Tanz
der Roxbury Guys
aus der US-Comdeyshow Staturday Night Live (gespielt von Will Ferrell und Chris Kattan). Große Berühmtheit erlangte der Tanz durch einen Gastauftrifft von Jim Carrey in der Show.
Wie die Version von Gates und Ballmer aussieht, könnt ihr euch hier anschauen:
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Vielleicht ist es genau diese Prise von Humor, die er heutigen Tech-Welt fehlt. Gleichzeitig kann man eben so der Meinung sein, dass es darin seit längerer Zeit wenig Anlass gibt, zu lachen – abseits von Galgenhumor.
So oder so dürften sich die meisten einig sein, dass Lachen gesund ist und guttut – und dass es hilft, über sich selbst lachen zu können und dazu zu stehen, wenn man etwas mal nicht so gut beherrscht.
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