Windows wird mit einer ganzen Reihe von Apps ausgeliefert, die meisten davon von Microsoft. Sie sollen ein breites Grundspektrum abdecken.
Zumindest einige der Apps werden von einem Teil der Community aber als überflüssig eingestuft und mit dem englischen Begriff „bloat“ bezeichnet, was mit aufgebläht übersetzt werden kann.
Das ist passiert: Der Raven Software-Entwickler K0 hat auf YouTube ein neues Windows-Tool vorgestellt, mit dem Windows-Apps entfernt werden können.
In einem YouTube Video zeigt der Entwickler, wie eine frühe Version der Software funktioniert.
Link zum YouTube-Inhalt
Aber Achtung: Der Entwickler hat mittlerweile auf Kritik und Anregungen aus der Community reagiert. Die dargestellte Installation weiterer Software wird es in der Form in der finalen Version nicht geben.
Die gezeigten Nutzerprofile und damit verbundene Installation von Apps werden nach Feedback aus der Community entfernt. Der Fokus der App soll auf der Entfernung von Microsoft-Apps liegen.
Dies soll mit wenigen Klicks automatisiert ablaufen.
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In der überarbeiteten Version soll es nur noch die Möglichkeit geben, weitere Tools des Entwicklerteams zu installieren. Nach der Auswahl beginnt die automatische Entfernung der vorinstallierten Apps.
Entwickler antwortet auf Fragen der Community
Nach Veröffentlichung des Videos füllte sich die Kommentarspalte bei YouTube mit Fragen der Community. Einige hat der Entwickler auf YouTube zusammengefasst.
So kritisierten Teile der Zuschauerschaft die fehlende Kontrolle über die zu entfernende Software. Eine Möglichkeit, bestimmte Apps zu behalten, soll es nicht geben. Allerdings bleibt laut Entwickler der Weg der Neuinstallation bestehen.
Auch die Notwendigkeit, den Microsoft Defender vor Nutzung der Software zu deaktivieren, sowie die unbekannte Entwicklerfirma wurden angesprochen. Laut Entwickler soll Talon als Open Source-App herauskommen, was die Überprüfung erleichtert.
Fazit der Redaktion
Martin Brinkmann
Eine Einordnung des Tools fällt aus mehreren Gründen schwer. Zum einen ist es bisher nicht veröffentlicht, zum anderen soll die im Video gezeigte Funktionalität stark in der finalen Version verändert werden.
Auch die Notwendigkeit, den Microsoft Defender zu deaktivieren, bereitet Bauchschmerzen. Bei ähnlichen Tools wie WinUtil ist das nämlich keine Voraussetzung.
Zu guter Letzt gibt es bisher auch keine Option, eine Vorauswahl zu treffen, um nur bestimmte Apps zu entfernen.
Als Fazit bleibt es also erst einmal bei »Abwarten und Tee trinken«. Erst nach Veröffentlichung der Software kann es eine finale Bewertung geben.
Nun seid ihr gefragt. Nutzt ihr Tools wie WinUtil bereits, um Apps zu deinstallieren? Oder bevorzugt ihr eher die manuelle Deinstallation? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
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