Xbox Next: Neben der Leistung soll die nächste Microsoft-Konsole auch beim Preis über der PS6 landen

Die nächste Konsolengeneration klopft allmählich an die Tür. Die PS6 dürfte laut einem Gerücht einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Xbox Next besitzen: den Preis.

Die Xbox Next könnte richtig teuer werden. (Bildquelle: Microsoft) Die Xbox Next könnte richtig teuer werden. (Bildquelle: Microsoft)

Fast ein halbes Jahrzehnt ist es nun her, dass die aktuelle Konsolengeneration rund um die PlayStation 5 und Xbox Next auf den Markt gekommen ist. Zu den Nachfolgern kochen angesichts dieser Zeit immer mehr Gerüchte hoch.

Kürzlich ging es noch um die mögliche Grafikperformance der Xbox Next sowie der PlayStation 6, die bei der Microsoft-Konsole wesentlich höher sein soll. Das Leistungsplus wird aber wohl mit einem buchstäblich hohen Preis erkauft.

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AMDs Magnus-Chip als Preistreiber

Das Gerücht stammt erneut vom als zuverlässig geltenden Kepler_L2, von dem bereits die Informationen zu den jeweils verbauten Grafikchips stammen.

Zur Erinnerung: Die PS6 soll auf »Codename Orion« setzen, die auf maximal 48 Compute Units der RDNA-5-Architektur aufbauen soll. Die Xbox Next erhält hingegen den wesentlich größeren »Magnus«-Chip von AMD, der mit 68 CUs in der Konsole stecken soll.

Das Problem an diesem großen Chip: Die Fertigungskosten dürften hierdurch in die Höhe schnellen. Zeitgleich wolle Microsoft sicherstellen, dass die Xbox Next auch für Steam und GOG geöffnet und so gewissermaßen zu einer Schnittstelle zwischen Konsole und Gaming-PC wird.

Allerdings fällt dadurch eine Einnahmequelle weg, denn Microsoft erhalte in der Regel etwa 30 Prozent von jedem verkauften Xbox-Spiel – wenn ihr eure Steam-Bibliothek mitnehmen könnt, landet von diesem Geld nichts bei Microsoft.

Kepler_L2 mutmaßt im NeoGAF-Forum daher, dass die Xbox Next den doppelten Preis der PlayStation 6 auffahren könnte.

  • Nur mit einem solchen Preis könne der Konsolenhersteller gewährleisten, dass die Xbox Next an sich profitabel bleibt.
  • Ebenfalls unklar bleibt in diesem Kontext die Abwärtskompatibilität bestehender Spiele. Die neue Xbox-Konsole soll zwar in der Lage sein, die Vorgeneration an Xbox-Spielen laufen zu lassen, doch bei PC-Spielen dürften nur wenige Publisher einer Lizenzumwandlung zustimmen.
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