Hierzulande ist der chinesische Hersteller Xiaomi primär für Smartphones und Tablets, in jüngster Vergangenheit auch für einzelne Smart-Home-Produkte und E-Scooter bekannt.
In nur wenigen Jahren soll sich das ändern: Das im Heimatmarkt bereits gelungene Debüt hauseigener Elektroautos soll auch in Europa Fuß fassen. Dafür sollen einige Showrooms im europäischen Raum entstehen, in denen ihr euch ein Bild von den Neuankündigungen machen könnt.
Marktstart in zwei Jahren anvisiert
Dies erklärte Xu Fei, einer der Xiaomi-Vizepräsidenten, gegenüber der US-amerikanischen CNBC. Demzufolge habe das Unternehmen damit begonnen, entsprechende Standorte ausfindig zu machen, die nicht nur für die Showrooms, sondern möglicherweise auch für die Produktion der angedachten E-Autos geeignet sind.
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E-Autos im Alltag: Überwiegen die Vorteile oder sind die Hürden zu groß?
Teil dieser Vorbereitungen dürfte auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum in München sein, das laut dem Handelsblatt inzwischen aus »mehr als 50 Fachleuten« besteht. Dabei herrscht auch weiterer Bedarf an solchen Fachkräften – unter anderem suche Xiaomi noch »Spezialisten, die die Zulassung von Fahrzeugen in Deutschland und der EU vorbereiten sollen«-
Erste Erfahrungen hierfür sammelte Xiaomi im vergangenen Jahr in China mit der »SU7« getauften Limousine, die anschließend durch das Schwestermodell »YU7« ergänzt wurde. Unternehmensangaben zufolge konnte man seit dem Erstauftritt mehr als 300.000 Einheiten auf die Straßen bringen.
Welche Modelle für den europäischen Markt geplant sind, lässt Xu indes noch offen. Ein »vollkommen neues Produkt« werde man allerdings nicht entwerfen.
Neben den Showrooms für die Elektroautos spiele auch ein Europa-eigenes Produktionswerk eine Rolle in den Planungen, jedoch nicht im ersten Schritt. Stattdessen sei es eine nach eigener Aussage simple Logik, die der Xiaomi-Vizepräsident mit diesen Gedankenspielen verfolgt: »Wenn man in 15 bis 20 Jahren einer der Top-5-Anbieter der Welt sein will, […] muss man auch eine eigene Fabrik hier haben, nicht wahr?«
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