Der allgemeine Visual Novel Thread

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von goathammer, 28. Oktober 2020.

  1. Dardanos

    Dardanos
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    Ich hab tatsächlich mal mein eigenes Reviev gefunden, das ich vor fünf Jahren mal geschrieben hatte. Vielleicht hilft dir meine Kurzbeschreibung:

    Rewrites Setting ist eine futuristische Musterstadt die sich Umweltschutz und Aufforstung verschrieben hat. Hier lebt Protagonist Tennouji, der eines nachts von einem mysteriösen Geister-Mädchen heimgesucht wird. Hilfesuchend wendet er sich an den Club zur Aufklärung okkulter Vorkommnisse an seiner Schule, nur um irritiert festzustellen, dass der Club nur aus einem einzigen Mädchen besteht, das ihn gegründet hat, um sich den Raum unter den Nagel zu reißen und dort in Ruhe am Computer spielen zu können. Kurzerhand entschließt er sich, dem Club beizutreten, neue Mitglieder anzuheuern und hofft, mit diesen allerlei mundane, aber auch einigen sehr bedrohliche Vorkommnisse auf den Grund zu gehen...
    ... nur um festzustellen, dass in dieser Stadt einige wahrlich gefährliche Dinge vor sich gehen und dass niemand so recht derjenige ist, der dieser zu sein scheint. Denn die ganze Stadt ist verwickelt in einen Konflikt zwischen zwei Geheimorganisationen, die das Überleben der Menschheit und das Überleben des Planeten gegeneinander aufwiegen. Und die Mädchen in seinem neuen Club sind alle Mitglieder von je einer der beiden Seiten. Glücklicherweise hat Kotarou selbst eine Superkraft, die ihm zur Seite steht: Er kann seinen Körper "umschreiben" und ihm jede beliebige neue Fähigkeit geben, allerdings mit dem Nebeneffekt, dass jedes Umschreiben unumkehrbar ist und er nach zu vielen Anwendungen sein Selbst verlieren könnte.

    Ich muss selbst zugeben: Es ist wirklich nicht mein Genre. Und ich habe nur einen Grund gehabt die Serie zu verfolgen: Ryukishi07. Der Autor der "When They Cry"-Reihe bestehend aus Higurashi und Umineko ist einer der drei Autoren der Visual Novel Vorlage. Von daher habe ich Ausschauh nach seinem ausgesprochen auffälligen Schreibstil gehalten und bislang sprang er mir nur in Episode 5 ins Gesicht, eine Episode die ich für merklich besser halte, als den ganzen Rest. Leider scheint man seine 'Route' ab dann nicht weiter zu verfolgen, auch wenn die Clubaktivitäten in der Folge danach in mir noch ein paar Higurashi-Flashbacks ausgelöst haben. Deswegen war ich vom Anime zur VN gewechselt, nachdem sich die weitere Serie als Totalschaden erwies.

    Dann noch zu den den einzelnen Routen. Rewrite mag nicht meine erste VN gewesen sein, aber für mich persönlich ist diese in mehrerer Hinsicht eine Premiere, die mich schon während des Lesens mehrmals interessante Beobachtungen machen lies. Ich schätze, es ist vorprogrammiert, dass wenn eine Geschichte von drei verschiedenen Autoren geschrieben wurde, die Unterschiede drastisch sind. Und offensichtlich experimentieren selbst die gleichen Autoren bei ihren unterschiedlichen Routen mit diversen Ansätzen, sodass es auch hier qualitative Unterschiede gibt. Aus diesem Grund möchte ich gerne meine ganz persönliche Meinung hier ausbreiten.

    Noch einmal zur Einleitung: Rewrite besteht aus verschiedenen ‚Routen’, die dadurch entstehen, dass man im Rahmen der ‚Common Route’ den Protagonisten Entscheidungen treffen lässt, die ihn dazu bringen, mehr Zeit mit einem der fünf möglichen Love Interests zu verbringen, sodass der Fokus der Story zu dem jeweiligen Mädchen wechselt. Die, uh, ‚Dating Sim’-Aspekte waren der Grund, warum ich trotz der Involvierung von Ryukishi07 sehr, sehr skeptisch blieb. Aber nachdem das Potenzial der Geschichte selbst in der Anime-Adaption hindurch schien, konnte ich mich letztlich durchringen. So denn...

    Lucia-Route
    Wenig überraschend bin ich gleich in die Vollen gegangen und bin in Ryukishis Version der Geschichte gesprungen. Und meine Güte, ich wurde echt nicht enttäuscht! Lucias Route ist eine Achterbahnfahrt sondergleichen, mit großartig komplexen Charakteren und Problemstellungen. Auch wenn es möglicherweise nicht jedermanns Sache ist, ich fand die regelmäßigen Genre-Umbrüche ausgesprochen erfrischend, da sie jedes Mal das Tempo weiter anzogen. Die Geschichte wechselt von Slice-of-Life-Comedy zu Horror-Mystery zu Romanze zu Thriller und jeder dieser Mini-Arcs ist absolut logische Folge aus den vorigen Ereignissen. Auch bin ich ein großer Fan von Geschichten, die wirklich keinen Handlungsstrang verschwenden. Als Beispiel: Die Eisdiele, die Schauplatz des großartigen Finales des Comedy-Segments ist (und dabei auch noch in Verbindung mit einer beiläufig erwähnten Anekdote aus einem früheren Kapitel gebracht wurde), taucht außerdem im Rahmen von Kotarous Ermittlungen im Haruka Asahi Fall auf, wird während Lucias Date mit Kotarou referenziert und ist Schauplatz ihres nervenaufreibenden ‚zweiten Dates’ inmitten des Thriller-Parts. Jeder Satz in Ryukishis Route hat eine Bedeutung und jede noch so kleine Bemerkung wird wieder aufgegriffen. Zusammen mit dem wechselnden und wie von Ryukishi gewohnt unverlässigen Erzähler, entsteht dadurch eine geschlossene, aber trotzdem ausgesprochen komplexe Story, bei der jeder Charakter ihren Teil beiträgt.

    Zugegebenermaßen sind die Charakterisierungen leicht von den anderen Autoren abweichend. Kotarou scheint mit seinen heißblütigen Reden über Freundschaft, sowie gewissen Fantasien bezüglich Maid-Kostümen ein paar Eigenschaften von Keiichi aus Higurashi abbekommen zu haben (gewisse anzügliche Witze existieren zwar auch bei den anderen Routen, aber nur hier scheint er sie richtig auszukosten). Lucia hat mir trotzdem ausgesprochen gut gefallen. Da sie und ihre Vergangenheit die komplette Geschichte antreiben und man auch weite Teile aus ihrem Blickwinkel betrachten darf, gewinnt jede ihrer Handlungen ungemein an Tiefe. Auch muss ich zugeben, dass mir Chihaya richtig, richtig gut gefallen hat. Weswegen ihre Zweidimensionalität in ihrer eigenen Route mir umso saurer aufgestoßen ist. Der einzige Charakter, der mich allerdings wirklich irritiert hat, ist Yoshino. Den scheint Ryukishi nicht wirklich gut schreiben zu können. Bei den anderen Autoren ist er ein Einzelgänger mit sehr auffälligem Sprachstil (Kotarou bemerkt, dass er spricht wie ein Shonen-Manga-Protagonist), der zwar jeden respektiert und sich für Gerechtigkeit auf der Straße einsetzt, aber es ihm sichtlich unbequem ist, wenn die Leute bemerken, was für ein Softie er ist und er sie deshalb mit seinem rauen Verhalten auf Distanz hält. Für die Story bedeutet das in der Regel, dass selbst wenn er jemandem helfen will, er das nur tut, wenn man ihn darum bittet und er erst einmal so tun kann, als würde er sich dagegen sträuben. In Lucias Route ist er dagegen ausgesprochen interessiert, den Mädchen in Kotarous Club bei ihren internen Konflikten auszuhelfen und seine Sprache ist merklich weniger aggressiv. Was an sich schade ist, weil es den Kontrast zu seinem OOC-Verhalten im Haruka Asahi Fall verschwimmen lässt. Wenn er sich sowieso schon OOC verhält, dann nimmt es einfach die Wirkung, wenn er tatsächlich von dem verfluchten Mädchen eingeschüchtert wird. Ich bin allerdings auch in einem Konflikt, was die Änderungen an Yoshino angeht. Denn ich fand die Szene wahnsinnig erfrischend, in der er und Kotori in Abwesenheit des Protagonisten entspannt Pointen ausgetauscht haben. Das war ein effektiver Weg, um zu zeigen, dass sich das Leben der beiden nicht nur um den Protagonisten dreht, steht aber im krassen Gegensatz zu Szenen, in denen Yoshino sichtlich nervös in Anwesenheit von Kotori wird und sich zurückzieht.

    Abgesehen davon kann ich Kritik nur auf außerordentlich hohem Niveau üben. Der Übergang von Comedy zu Mystery mag nicht so ganz gelungen sein, weil die Stimmung bereits schlagartig unheilvoll wurde, noch bevor Kotarou überhaupt mit den Ermittlungen angefangen hatte. Es wäre effektiver gewesen, wenn er mit der gleichen sorgenfreien Motivation, wie bei allen anderen Clubaktivitäten herangegangen wäre, nur um dann nach und nach seine Gründe zu überdenken. Auch war das große Finale im Einkaufszentrum etwas künstlich gestreckt durch Kotarous plötzliche Begriffsstutzigkeit. Ich glaube, das hätte sich auch anders lösen lassen.
    Trotzdem: Die Lucia-Route ist ein ziemliches Meisterwerk, die auch losgelöst vom Rest der Geschichte extrem an den Nerven zerrt.

    Kotori-Route
    Die erste von Romeo Tanakas Routen und eigentlich auch eine, die sehr gut zu lesen ist. Die Stärke von Kotoris Geschichte steckt vor allem in sehr, sehr starken und emotionalen Szenen, sowie komplexen Charakteren die in diesen Szenen wirklich strahlen können. Die größte Schwäche von Kotoris Geschichte ist allerdings, dass die Übergänge zwischen diesen Szenen ausgesprochen holprig sind. Zu Beginn der Geschichte wird man als Leser von den unbeabsichtigten Stimmungsschwankungen ziemlich verwirrt und es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, wenn man weite Teile der Geschichte am Stück liest. Vor allem Kotarous und Kotoris erschreckend gut gelauntes Date auf dem Erntedankfest direkt im Anschluss auf eine ganze Serie von schwermütigen Szenen sticht wirklich schräg hervor. Aber ab dem Zeitpunkt, ab dem die beiden sich im Wald verschanzen und nicht mehr voneinander getrennt werden, scheint die Geschichte ihren Weg gefunden zu haben, von dort an kommt ein emotionaler Tritt nach dem anderen und Tanaka versucht mit allen Mitteln, Tränen zu provozieren. Wohlgemerkt mit guten Mitteln, die logisch aus den Geschehnissen erwachsen.

    Was die Charaktere angeht, kann nicht wahnsinnig viel gesagt werden. Im Gegensatz zu Ryukishis Story geht es hier ausschließlich um Kotarou und Kotori, alle anderen fallen ab einem gewissen Zeitpunkt weg (mit Ausnahme eines ausgesprochen stark gezeichneten Yoshino). Kotori ist der Hammer. Ich fand sie mit ihren Blödeleien von Anfang an sehr sympathisch, aber nach der Offenbarung, welche Last sie auf ihren Schultern trägt und wie sie darunter zu zerbrechen droht, schwingt jeder ihrer Szenen eine ähnliche Melancholie bei, wie es bei Lucia der Fall war. Auch fand ich es gut, wie Kotarou früh eingesehen hat, dass es nicht seine Rolle ist, sie zu retten, sondern ihr schlicht beisteht, wie sie selbst aus ihrem Schicksal ausbricht und sie das am Ende auch trotz all der Schicksalsschläge mit unfassbarer Stärke schafft. Einziger Kritikpunkt wäre Kotarous Stalking während der Common Route. Es macht zwar nach der Offenbarung Sinn, warum sie ihn deswegen nicht anpfeift, aber einen unbequemen Nachgeschmack hinterlässt es trotzdem, dass Kotarou über weite Teile der Geschichte ein Nein schlichtweg nicht akzeptiert, nur weil er dazu mehr Begründung haben will.

    Chihaya-Route
    Ächz. Anders lässt sich Yuuto Tonokawas erste Geschichte nicht beschreiben. Stimmungsmäßig steht sie in extremem Kontrast zu den vorigen. Sowohl in Lucias als auch Kotoris Route haben die Protagonisten gegen widrigste Umstände gestanden und mit vielen Tränen ein bittersüßes Ende erkämpft. Hier wird auch gekämpft, allerdings in Form einer immer absurder werdenden Machtfantasie, in der Kotarou seine eigenen Superkräfte ans Limit treibt. Kann sein, dass so mancher den Optimismus erfrischend findet, aber die Eindimensionalität aller Gegenspieler und fast aller Verbündeten mit Ausnahme von Sakuya hat es mir gründlich vermiest, weil ich nicht den Eindruck hatte, dass ich die gleiche Geschichte lese. Es stand einfach nicht das gleiche auf dem Spiel, die Konflikte waren zu simplifiziert, um irgendwie Spannung erzeugen zu können. Und Chihaya hat mir einfach Bauch- und Ohrenschmerzen bereitet. Letzteres wegen ihren ständigen nervigen Fragen an den Prota mit einem tumb-quietschenden Tonfall, ersteres wegen ihrer Zeichnung als naives, hilfloses Dummchen, das zu blöd ist, für sich selbst Entscheidungen zu treffen. Mag sein, dass Gaias Ziele so wirr sind, dass selbst Akane dem Leser drei verschiedene Versionen auftischt (alle Menschen ausrotten um wenigstens den Planeten zu retten; alle Menschen außer Gaia-Anhängern auszurotten; die Entscheidung der Erde selbst zu überlassen), aber es kann doch nicht sein, dass Chihaya nur für diese Psychos kämpft, weil sie nie darüber nachgedacht hat, sie zu verlassen und das obwohl sie sich sehr wohl bewusst war, für was die Organisation steht. Blargh, mir wird da immer noch schwindelig im Kopf, wenn ich darüber nachdenke. Jedes noch so niedrige Level an kritischer Beleuchtung ist an dieser Route völlig verschwendet.

    Shizuru-Route

    Zweite Tonokawa-Geschichte und ich machte mich bereits auf das Schlimmste gefasst. Aber sehr zu meiner Überraschung war sie thematisch sehr stringend aufgebaut und bildete eine gute Balance zu Chihayas Route. War Chihaya eine Machtfantasie sondergleichen, ging die Geschichte hier aus dem Weg, die Protas immer und immer tiefer in den Dreck zu drücken. Machtlosigkeit stand so ziemlich an erster Stelle. Wann immer Kotarou und Shizuru ihre Kräfte einsetzten, bezahlen sie einen hohen Preis. Das Ergebnis hinterließ deswegen aber bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Sie haben gegen das Schicksal gekämpft, aber es wirkte nie so, als ob sie jemals eine Chance gehabt hätten. Wenn dem Protagonisten am Schluss nichts anderes mehr übrig bleibt, als verzweifelt über die Unfairness des Schicksals zu wettern, dann verbleibt durchaus der Eindruck, dass der Autor vielleicht einen Tick übertrieben hat mit dem Sadismus.
    Die Charaktere waren hier ziemlich Ordnung. Shizuru ist komplex, aber ihre Hintergrundgeschichte scheint die Handlung nur zu tangieren und dient lediglich als weitere Quelle für Trauer. Kotarou gewinnt dadurch an Komplexität, dass er über weite Teile der Story sehr skeptisch verblieb, ob er Shizurus Verknalltheit in ihn erwidern kann und erwärmt sich ihr gegenüber erst, nachdem der Club ihn nicht mehr dazu drängt und stattdessen Normalität zwischen ihnen einkehrt. Trotzdem scheint Tonokawa etwas für Mädchen mit Vater-Komplex übrig zu haben, denn genau wie bei Chihaya versucht Kotarou hier den Mann zu imitieren, um Shizuru glücklich zu machen, ein Gedankengang der mich gelinde gesagt in beiden Geschichten etwas verstört hat. Auch bin ich dankbar, dass alle Charaktere irgendeine Form von Abschluss gefunden haben. Wobei ich allerdings nur Lucias für wirklich gelungen halte. Chihayas dürftige Begründung für ihre Untätigkeit im Finale war unfreiwillig komisch und Kotoris Selbstopfer kam so völlig aus dem Nichts das es nichts als Bitterkeit bei mir hinterließ.
    Insgesamt verbleibt aber eine Variante der Geschichte mit einigen starken Szenen, die aber für meinen Geschmack zu sehr davon abhängig ist, dass die Charaktere auf Ereignisse reagieren, anstatt sie selbst zu gestalten.

    Akane-Route
    Nachdem mir Kotori ausgesprochen gut gefallen hat, bin ich an Tanakas zweite Geschichte mit hohen Erwartungen gekommen. Und jetzt bin ich völlig perplex, denn ich habe noch nie erlebt, wie eine Geschichte so unfassbar schwach beginnen, aber trotz fehlendem Fundament so fantastisch enden kann. Akanes Route leidet unter den gleichen Schwächen wie Kotoris, nur wesentlich schlimmer und kann leider über weite Teile nur mit wenigen starken Szenen aufwarten, die das wieder gutmachen können.
    So wie ich bei Kotori zu monieren gehabt hatte, dass die Übergänge zwischen Szenen holprig und verwirrend sind, so sind sie hier absolut katastrophal. Beispielsweise wird die Route dadurch eingeleitet, dass nach der Zerschlagung des Okkult-Clubs Kotarou sich relativ schnell fängt und mit trockener Logik versucht seine vermissten Klassenkameraden aufzuspüren, wobei er am Ende dieser Detektiv-Episode erfolgreich Kontakt mit Akane aufnimmt... nur um nach einem Zweizeiler von innerem Monolog weinend in ihrem Schoß zu liegen. Ich habe bei dieser Szene mit tiefen Furchen auf der Stirn den Bildschirm angestarrt, nur um rasant mit jeder weiteren Zeile jegliche Motivation zum Weiterlesen zu verlieren, als die beiden sich gegenseitig immer weiter in OOCness hineinsteigern, um die Gefühle für einander zu rechtfertigen.
    Ich denke, genau da liegt ein wesentlicher Schwachpunkt der Route: Die beiden haben praktisch keinerlei Chemie miteinander. Und die Geschichte geht sogar aus dem Weg, das bisschen Chemie, das sie tatsächlich haben, niemals aufzugreifen.
    Wie gesagt, ich bin kein Fan von dem Dating-Sim Aspekt. Und dass die VN einem die Maßen der weiblichen Figuren im Intro präsentiert, hatte mein Misstrauen nur noch weiter gesteigert. Aber trotzdem bin ich Rewrite so weit dankbar, dass Kotarou kein Emiya Shirou ist, dem sämtliche Frauen der Welt aus völlig unverständlichen Gründen verfallen. Die meisten Romanzen so weit waren einigermaßen gut begründet. Kotarou und seine Sandkastenfreundin Kotori haben sowieso eine gute Chemie (wobei anzumerken ist, dass ihre Blödeleien nicht wirklich romantischer Natur zu sein scheinen - ein Eindruck bestätigt durch das offene Ende), Shizurus Verknalltheit hat eine so banale Begründung, dass man wirklich nichts gegen einwenden kann und Lucia nimmt ihn ausschließlich in ihrer eigenen Route wahr, wo seine Aktionen sie schwer beeindrucken. Einzig die Beziehung zu Chihaya ist dadurch schwer nachzuvollziehen, dass sie kein Charakter, sondern nur ein Bündel Stereotype ist. Aber aufgrund des völligen Fehlens jeglicher Interaktion zwischen Kotarou und Akane kommt seine plötzliche Anziehung an sie so sehr aus dem Nichts, wie sein drastisches OOC-Verhalten (allen voran das Ausplappern seiner Superkräfte - etwas was er sogar Lucia bis zum Schluss verheimlichte).
    Akanes Route dient zwar vorwiegend der Illustration der inneren Vorgänge in Gaia, aber endet in einem zugegebenermaßen sehr spannenden Thriller mit einem drastisch veränderten Kotarou, aber die pure Idiotie, die Kotarou und Akane zu Beginn angetrieben hatte, hat mir den Spaß daran über viel zu lange Teile lang vermiest. Das Problem liegt weniger darin, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die beiden zusammen kommen könnten, sondern nur darin, dass dieses völlig an den Haaren herbeigezogene „jetzt sind sie halt verknallt und tun dämliche Dinge für einander“ nicht als Grundlage für den Rest der Ereignisse dienen kann. Ähnlich wie in Chihayas Route wollte ich mich hier nur so schnell wie möglich durchklicken und habe mich erst nach dem Sprung zu den Ereignissen ein Jahr später wirklich unterhalten gefühlt. Aber dann muss ich zugeben, hatte mich die Geschichte voll im Griff. Auch wenn das ein Spoiler ist, muss ich darauf hinweisen: Die Apokalypse von Anfang bis Ende und darüber hinaus wurde einfach brillant gehandhabt. Abgesehen davon beinhaltete es die besten Kampfszenen der VN, die ich so weit gelesen habe. Und die Art und Weise, wie mit der Schuldfrage in der postapokalyptischen Welt umgegangen wurde, war einfach nur fantastisch. Der Schluss hat wirklich vieles wieder gut gemacht.

    Moon und Terra
    Da die beiden letzten Kapitel kürzer als die einzelnen Charakter-Routen und zudem eng miteinander verwoben sind, werde ich hier beide hintereinander abarbeiten.
    Die äußerst kurze Moon-Route beginnt als pseudophilosophische ‚Traum’-Sequenz, in der der Protagonist in den Ruinen seiner Stadt erwacht und halb wahnsinnig durch Einsamkeit versucht, mit der einzigen anderen ‚Person’ Kontakt aufzunehmen: Kagari, der stummen Botschafterin der Erde. Trotz der surrealen Kulisse fand ich die Interaktionen der beiden ziemlich interessant. Weit weniger interessant wurde es, als Kashima Sakura als durchgeknallter Big Bad aufgeplustert wurde und versucht, jegliche Möglichkeit der Existenz von Leben in allen möglichen Paralleldimensionen auszurotten. Ziemlicher Overkill, genauso wie der daraus entstehende Last Stand.
    Da in Terra der Club keine Rolle mehr spielt, nehmen wir hier von unseren Heldinnen Sbschied... und auch wenn die kurze Comedy-Sequenz, in der die Kids mit einer simulierten Dimension Gott spielen, ganz niedlich war, so war dieses letzte Zusammenkommen irgendwie gezwungen und halbgar. Nachdem uns diese Charaktere 5 Routen lang begleitet haben, bekommt kaum einer mehr als zwei Sätze, bevor sie von Kashimas Dinos zerfleischt werden, was dann auch noch derart neutral beschrieben wird, dass trotz der recht dramatischen Sprites nie echte Dramatik aufkommt. Zugegeben, vielleicht geht es nur mir so, weil nach so vielen charakterzentrierten Tragödien es für mich albern wirkt, wenn es jetzt darum geht, Unmengen Dinos zu zerhacken.
    Abgesehen davon habe ich mich ziemlich gekrümmt, als Kotarou ein Telefonat mit Akane mit „Ich liebe dich“ beendet hat. Ich finde daran nicht zwangsläufig problematisch, dass er seine Liebe nur gegenüber der einzigen ausdrückt, deren Romanze völlig aus dem Nichts kam (obwohl ich es tue), sondern dass überhaupt Liebe erwähnt wird. Dieser Kotarou soll ja die Summe aller möglichen Kotarous sein, ohne sich auf eine der Realitäten festzulegen. Zudem hat er ja explizit seinen Club, also seine Freunde, zusammen getrommelt... und nicht seinen verdammten Harem! Deswegen wirkte das arg deplaziert. Auf die Absurdität des Problems, das hier aufgeworfen wurde, gehe ich erst ein, nachdem es vollends durch das Ende von Terra ignoriert wurde, weil ich immerhin noch die Hoffnung gehabt habe, dass eine vernünftige Auflösung für alle Protagonisten gefunden wird.

    In der Terra-Route wird dann zunächst endlich der spirituelle Quatsch hinter einem gelassen und die Geschichte von Anfang an neu aufgerollt. Ich fand es einen fantastischen Kniff, dass man ein „Bad End“ erreichen konnte, dass einem am Start der regulären Story absetzt, weil man genauso gehandelt hat, wie der gewohnte Kotarou es tat und genau wie dieser 5 Jahre im Koma verbringt. Stattdessen zeigt diese Story hier einen recht packenden Thriller mit einem deutlich veränderten Protagonisten. Er ist introvertiert, pragmatisch und rücksichtslos, wenn auch mit gewissen Grundsätzen, die er trotzdem nicht brechen will. Aber alle seine Charaktereigenschaften entstehen nachvollziehbar aus dem Narrativ heraus, sodass nie der Eindruck entsteht, dass wir es hier mit einem völlig anderen Menschen zu tun haben (wie etwa in der Akane-Route).
    Hatte ich weiter oben noch darauf gehofft, dass Terra sich mehr an die Kotori-Route ausrichtet, also die Auflösung der persönlichen Schicksale in die Politik des Settings verwebt, so wurde ich dennoch enttäuscht. Die Stimmung ist exakt die gleiche, wie beim Kern der Akane-Route. Was nichts schlechtes ist, es ist immens spannend zu lesen, wie Kotarou in die Rolle eines Quadrupel-Agenten hineinwächst und alle Fraktionen gegeneinander ausspielt, um ein Happy End zu erringen. Und die moralischen Dilemmata sind allesamt nervenaufreibend. Nur finde ich schade, wie wenig thematisch kohärent Terra mit dem Rest von Rewrite ist. Nicht, dass die Autoren der einzelnen Routen sich je auf ein einheitliches Thema geeinigt hätten...
    Nur als Beispiel: Im Prolog der Common Route und auch in einigen der komödiantischen wie dramatischen Stellen stellt Kotarou die Frage: Was ist Jugend? Eines der wiederkehrenden Elemente ist, dass alle Charaktere in irgendeiner Weise ihre Kindheit und Jugend durch die Grausamkeit ihrer Umstände verloren haben und Kotarou als derjenige, der seine eigene Kindheit vergeudet hat, sie ihnen mit dem Club und den daraus entstehenden Freundschaften zurückgeben will. Kindersoldaten tauchen auch mehrmals in Terra auf und während sie zu Beginn als Motivationsquelle für Veränderung dienen, so wird das am Ende völlig aus den Augen verloren. Besonders harsch fiel mir das auf, als Kotarou Shizuru trifft, die zu dem Zeitpunkt kaum mehr als 7 Jahre sein dürfte, aber Guardian bereits als Kindersoldatin ausbildet. Ich hätte erwartet, dass Kotarou angewidert reagiert, genauso wie bei den Kindern, die Gaia als Beschwörer missbraucht, aber stattdessen dreht sich die Szene nur um sein eigenes Leid, dass Touka und Imamiya ihn als Freund betrachten, obwohl er sie verraten wird. Shizurus Schicksal als Frontkämpferin wird mit einem schnöden „na sie kann ja eh nicht normal leben“ abgetan. Wenn ich genauer betrachte, Shizurus Leid scheint die Story nie so wirklich als solches wahrzunehmen. Selbst in ihrer eigenen Route betrachtet Kotarou sie als Heldin, im krassen Gegensatz Lucia (wo er einen unbändigen Hass auf Guardian verspürt) oder Kotori (wo ihre Druiden-Verpflichtungen immense Opfer verlangen) oder Akane (die als hilfloser Spielstein für Kashima Sakura dargestellt wird). Was soll man daraus entnehmen? Weil sie gut kämpfen kann, ist es plötzlich okay, ein Grundschulkind an die Front zu schicken?
    Terra versucht hin und wieder die persönlichen Geschichten der Protagonisten aufzugreifen, aber irgendwie fehlt stets die gewisse emotionale Durchschlagskraft, um wirklich eine effektive Auflösung zu erreichen. Auf Platz 1 der vergeigten Chancen steht der ‚Tod’ von Kotoris Eltern. Was ein aufwühlender Schockmoment hätte sein sollen, verliert durch das zu abrupte Abfrühstücken der Szene massivst an Wert, erst recht wenn man es mit der gleichen Problematik in Kotoris eigener Route vergleicht, wo der Terror und die Verzweiflung genauso nervenaufreibend war, wie ich es hier erwartet hätte.

    Aber der schlimmste Schnitzer der Terra-Route ist das gottverdammte Ende. Aus irgendeinem Grund hatte die Moon-Route alle Happy und Bittersweet Endings der Charakter-Routen mit einem Schlag beseitigt, als es hieß, dass egal ob der Weltuntergang abgewendet oder durchgezogen wurde, wenige Dekaden später würde die Menschheit sowieso ausgelöscht werden. Immer. Ohne Ausnahme. Terra sollte diese einzige Möglichkeit sein, in der die Menschheit die Chance erhält, zu überleben. Das Problem ist halt nur, dass in der Terra Route rein objektiv betrachtet nicht viel weniger passiert, als in Shizurus und Akanes Route: Die Welt geht teilweise unter, aber einige Menschen überleben. Und trotzdem behauptet die Moon-Route, dass auch diese Enden Sackgassen waren. Der einzige sichtbare Unterschied ist nun, dass Magie jetzt kommerziell verwendet wird und die Menschen deswegen kürzer leben. Toll. Das scheint eine großartige ‚gute Erinnerung’ zu sein, dass Kagari davon so begeistert ist. Aber es erklärt immer noch nicht, wie das die Lebensressource der Erde wiederherstellt, wenn wir akzeptieren sollen, dass das nirgendwo sonst erfolgreich passiert ist.
    Dass die Geschichte bezüglich der Ausmaße der Verwüstungen so absurd vage ist, verschlimmert diesen Eindruck nur noch. Die Nebenwirkungen der Erlösung scheinen die Infrastruktur in Kazamatsuri völlig zerstört zu haben, genau wie in Akanes Route ist das weltweit der Fall, aber das Internet hat auf wundersame Weise überlebt. Theoretisch müssten Millionen gestorben sein und die Erde schlittert in eine neue Eiszeit, aber trotz ein paar halbherziger Zeilen, dass das Leben ‚rauer’ geworden ist, scheint städtische Zivilisation unbeeindruckt fortzubestehen. Und dann kommt das total schräge Ende, bei dem der Okkult Club trotz der radikalen Änderungen an der Zeitlinie in exakt der gleichen Zusammensetzung besteht und Kotarou beschwört, wonach er ihnen erklärt, zehntausend Leute müssten ihn mit Leben befeuern, damit er sie zu einem fernen Planeten bringen kann. Was? Dieses Ende kam so dermaßen aus dem Nichts, dass es mich immer noch wütend macht. Einfach alles daran macht keinen Sinn! In dieser Zeitlinie besteht kaum eine Chance, dass Chihaya noch lebt oder dass Lucia nach ihrer Befreiung nach Kazamatsuri kommt oder dass Kotori nicht völlig panisch wird, nachdem sie feststellt, wen sie da beschworen haben... Nach all dem dramatischen Kampf um Normalität hätte ich gehofft, dass die Erde auf eine logische Weise ‚umgeschrieben’ wird, sodass das Schicksal von sowohl der Welt, als auch der Protagonisten normalisiert wird. Aber dass es so schräg und verwirrend bleibt, hinterlässt bei mir nichts weiter als Irritation und auch Enttäuschung. Schade drum, nach dem interessanten Build-Up, dass Rewrite so sehr auf mystisch und pseudophilosophisch tun muss.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
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  2. Milione Zombie-Schlächter

    Milione
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    Ja, den Rewrite Anime sollte man nicht grade anschauen. :ugly:
    Höchstens nachdem man die VN kennt, da ein Charakter im Anime eine Route bekommt die es in der VN nicht gibt.
    Wobei ich jetzt nicht weißt wie gut diese Original Route ist.
     
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  3. Dardanos

    Dardanos
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    Ja, ich hab erst nach dem Kopieren gemerkt, dass ich erst über den Anime geredet hatte, weil ich den zuerst geschaut hatte.

    Und... meinst du Kagari? Die gab es doch schon in der VN, war dort nur völlig anders charakterisiert (bzw. bei weitem nicht so sehr im Zentrum).
     
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  4. Splandit

    Splandit
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    @Milione

    Da ich beide nicht interrwssant fand sagt mir das eher weniger. Wie gesagt ich bekomme beim Artstyle des Studios........ich finde ihn furchtbar.


    @Dardanos

    Also so ne halbernste Mystery Sache gemischt mit Dating Sim. Das hilft doch weiter. Vielen dank dafür.

    Erklärt auch warum ich es nicht mag. Ich mag VN's mit Dating oder SoL Elementen absolut nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Dezember 2021
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  5. Dardanos

    Dardanos
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    Kein Problem! Wobei Mystery vielleicht nicht ganz das richtige Wort ist... es ist eher Urban Fantasy ähnlich wie die Fate-Reihe. Nur die Lucia-Route hat wirkliche Mystery-Elemente. Außerdem hat Rewrite eine... ganz ulkige anti-Umwelt-Botschaft am Schluss, über die ich mich endlos aufregen kann.
     
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  6. Splandit

    Splandit
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    Das zumindest sagt es ja auch im Kickstarter, das es eine Eco VN ist. .......Moment. Anti Umwelt?

    Und ja, das klingt tatsächlich Fate sehr ähnlich.
    Ich frage mich ob ich die VN heute noch beenden würde.
     
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  7. Dardanos

    Dardanos
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    Die Message ist:

    "Scheiß auf die Umwelt, wir gehen eh in den Weltraum!"
     
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  8. Splandit

    Splandit
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    .......................................................................................................................

    Und dann bewirbt man es als Eco VN?

    Hm, ist sicher ein Joke Ending. Aber ich mag solche Enden die aus dem nichts kommen nicht. Erinnert mich an die Korea VN.

    Ein Grund warum ich SoL nicht mag. Man fängt an einem willkürlichen Punkt an und hört an einem willkürlichen Punkt auf ohne das es dafür einen Grund gibt.
    Wenn du sagst es ist eigentlich ne gute Geschichte ist das aber nochmal was anderes. Da möchte man ja wirklich einen passenden Abschluss haben.
     
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  9. Dardanos

    Dardanos
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    Ich glaube, das Ende war so ein Versuch, daraus irgendwie was bizarres metaphysisches à la Evangelion zu machen. Es ist einfach nur schräg und deplaziert. Wobei man vielleicht den ökologischen Faktor daran erkennen soll, dass die Lebenserwartung der Menschen künstlich durch Magie gesenkt wurde, um das Überbevölkerungsproblem zu lösen? Grmpf...
    Das Ding ist, einer der zentralen Handlungsstränge ist, dass die Erde selbst einen Avatar names Kagari aussendet, um über die Menschheit zu richten, ob wir die Zerstörung wert sind, die wir anrichten. Die Geheimorganisationen kämpfen um sie. Guardian will sie töten, um den Richtspruch hinauszuzögern (weil man weiß, dass wir nur verlieren können), Gaia will sie erwischen um sie davon zu überzeugen die Menschheit zu vernichten. Dass Kagari auf der Suche nach einer "guten Erinnerung" ist, um zugunsten der Menschheit zu entscheiden, wird nie weiter aufgegriffen. Stattdessen endet die Story damit, dass...

    ... man eingesteht, dass die Menschheit keine Rücksicht auf die Erde nehmen kann, aber man in den Weltraum reisen kann um sich auf anderen Planeten auszubreiten, was für die Erde offenbar ein akzeptabler Deal ist, weil sie damit weiß, dass trotz ihrer Zerstörung ein Teil von ihr für immer überleben kann. Oder sowas. Der Protagonist wird dann ein Baum, der dann von den Clubmitgliedern Jahre später als magischer Diener in Menschenform zurückgeholt wird und diesen dann erklärt, dass 10.000 Menschen für ein Ritual geopfert werden müssen, um sie mit Magie auf einen anderen Planeten transportieren zu können.

    Jep, das Ende ist... wirklich, wirklich, wirklich schräg.
     
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  10. Splandit

    Splandit
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    WTF? Ist das wirklich das Ende? Was soll das denn?
    Also nichts gegen euren Geschmack, aber das klingt wirklich total bescheuert.

    Baum...................und kann man den Helden nach sowas überhaupt noch so nennen? Klingt nicht heldenhaft was er verlangt.

    Naja, ich lese auch schmarn, aber das toppt imo bisher alles.
     
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  11. Splandit

    Splandit
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    Meh, ich habe mich in der Infirmary aufgeregt. Ich konnte das Rätsel mit den Pillen nicht lösen.
    Also habe ich mir den easy Hint geholt der absolut keinen Sinn ergeben hat.

    Also online mal nachgeschaut........

    Die Übersetzung ist beim Hint schlicht falsch und gibt einem eine falsche Zahl.
    Sowas ist natürlich..........

    Generell ist der Hinweis so schlecht erklärt das ich erst 3 mal die richtige Lösung durchgehen musste um den Weg zu verstehen wie man auf diese Lösung kommen soll. Das Spiel ist wirklich nicht gut darin Dinge zu erklären.
     
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  12. Splandit

    Splandit
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    Und weiter geht es hinter der gelben Tür. Oder wie ich sie nenne die "Clover hat plötzlich nen Hirnschaden" Tür.
    Was man ihrem Charakter hier antut ist wirklich nicht lustig. Grade nach 999 verstehe ich nicht warum sie hier als dümmlich hingestellt wird. Auch das sie ihre "weibliche Seite" nutzt um an Sigma vorbei zu kommen passt 0 zum Charakter.


    Das Goldfile im Labor verrät dann aber schon sehr viel über den Plot.
    Aber musste man seinen Plottwist unbedingt bei M Night Shyamalan kopieren?
    Eine Krankheit durch die man Selbstmord begeht? Wegen so einem unwissenschaftlichen Käse habe ich schon das Ende von 999 gehasst. Was für ein Blödsinn.
    Und damit wird mein Urteil über VLR wahrscheinlich genauso ausfallen. Warum muss man solchen Sci Fi Quatsch einbauen?
    Das beweist aber endgültig das Alice nicht ermordet wurde.
    Hm, das macht mir aber Sorgen für das "Nineth Lion" Puzzle Ending. Da hatte Sigma einen R6 Anfall und es ist nur noch Phi über die ihn nicht stoppen könnte.

    Und wir haben also mindestens das Jahr 2038.
    Aber warum sind die Charaktere nicht gealtert?
    Kälteschlaf und wir sind jetzt auf dem Mars?
    Bitte nicht.

    Es läuft aber wirklich erschreckend gut. Ich habe die Trophy für das lösen der Hälfte aller Räume erhalten. Ich scheine dieses mal wirklich durch zu kommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Dezember 2021
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  13. -----Predator----

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    @Splandit
    auch wenn dir die Richtung der Story nicht gefällt, ich kann dir zumindest schonmal sagen am Ende passen alle Sachen sehr gut zusammen
     
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  14. Splandit

    Splandit
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    Das würde für mich bedeuten das man erklärt das Radical 6 eine Lüge war. Ansonsten passt es für mich zumindest nicht. Ich hasse solchen Sci Fi Kram. Wir konnten uns keine gute Geschichte ausdenken, also erfinden wir einfach irgendeinen Quatsch der es erklärt.
    Ich kann sowas nicht ausstehen.
    Ein gutes Geheimnis oder Mystery zeichnet aus das der Leser alle Hinweise zur Lösung hat und das sich diese logisch also anhand realer Fakten ergibt.
    Das hier ist das genaue Gegenteil.

    Ansonsten gerade das Tenmiojy Ende erhalten. Ab jetzt ist absolut alles neu für mich.

    Hmmm, aber Zeros Auftritt passt nicht zu der Aussage da es einer der Spieler ist.......
     
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  15. -----Predator----

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    nach dem Vorgänger konnte man aber erwarten in welche Richtung das Game geht und im Gegensatz zum Vorgänger funktioniert hier die ganze Story
     
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  16. Splandit

    Splandit
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    Ich kann dir da kaum Vorwürfe machen, da ich selbst so ein furchtbares Gedächtnis habe. Aber du scheinst vergessen zu haben warum ich VLR spiele.

    Wir hatten das im Gamepro Forum besprochen.
    Ich spiele VLR ausschließlich weil ich 999 hasse und sehen will wie absurd die Serie noch wird. Was für "Erklärungen" man aus dem Hut zaubert und weil ich das Spiel nur dann kritisieren kann wenn ich die gesamte Geschichte kenne.

    Von daher ist es für mich nicht relevant das man sich das hätte denken können.


    Die Story verläuft des Weiteren bis jetzt exakt so wie von mir Vorraus gesagt. Ich hoffe aber immernoch das da am Ende eine Wende kommt die mich aus der Bahn wirft. So simpel wird es ja nicht sein.

    Ich habe inzwischen noch die Enden Clover und K erhalten.
    Während Clovers Ende die Plotholes von 999 mehr schlecht als Recht einzubauen versucht muss ich zugeben das ich mit K's Ende und seinem Gesicht absolut nichts anfangen kann.
    Ich hätte auch nicht gedacht das dies seine Route ist.

    Außerdem hatte goathammer recht. Alle Charakter Enden liegen hinter Blockaden die man erst freischalten muss. Dios Ende hat dies nicht. Ich verstehe zwar nicht warum die Entwickler wollen das man dieses Ende als eines der ersten sieht, aber es muss so geplant sein.
     
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  17. Splandit

    Splandit
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    Ich will die Entwickler mit ihren Matherätseln echt......

    Bin im Archiv. Und bisher habe ich alle Rätsel im Spiel selber gelöst. Ich musste mir 4 mal online den Lösungsweg ansehen, habe mir aber nie die Lösung rausgesucht sondern mich dann immer selber drann gesetzt.

    Im Archiv muss man ganz ohne Zusatz eine Matheaufgabe lösen. Nachdem ich nach Ewigkeiten den Hinweis bekommen habe das man Punkt vor Strichrechnung löst dachte ich ich hätte es. Aber nein, mein Ergebnis ist immernoch falsch da die Lösung 5 Stellen hat und ich nur 4 Zahlen bekomme.

    Ich rechne also immer und immer wieder und zweifle langsam trotz meiner Mathenoten ernsthaft an meinem Verstand.

    Aus lauter Verzweiflung habe ich dann zum ersten Mal wirklich aufgegeben und mir die Lösung angesehen.
    Ich hatte von Anfang an richtig gerechnet. Mein Ergebnis stimmte. Aber weil das Ergebnis eine Zahl zu kurz ist soll man als Spieler einfach selber darauf kommen vor das Ergebnis eine 0 zu setzen...........

    Ich weis nicht. Vielleicht ist sowas bei Matheaufgaben üblich. Aber da währe ich auch in Stunden nicht drauf gekommen.
    Vielleicht stelle ich mich da einfach nur an, aber das fand ich dann doch irgendwie unfair.
    Warum stellt man nicht einfach eine Aufgabe deren Ergebnis 5 stellig ist?
     
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  18. goathammer farewell...

    goathammer
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    @Splandit
    Ja, sowas ist schon verdammt doof :D Das mit der Null davor finde ich jetzt zwar nicht sooo abwegig (macht man ja auch bei Uhrzeit, Datum etc.), aber einfacher und logischer wäre natürlich gewesen, wenn das Ergebnis einfach fünfstellig wäre.

    Lese deine Eindrücke zu VLR aber sehr gerne. Zur Abwechslung muss ich hier mal nicht vor Spoilern in Deckung gehen ;) Dass du dich über die Sci Fi Elemente so aufregst, find ich aber lustig (nicht falsch verstehen, meine ich nicht böse, sondern einfach im Sinne von unterhaltsam ;) ). Ich mein, es ist halt ein Sci Fi Setting, natürlich gibt’s da auch Sci Fi Erklärungen. Wenn du dich darauf nicht einlassen kannst, wirst du VLR genauso hassen wie 999 :D Ich finde halt, das Wichtigste ist, dass das Spiel in sich schlüssig ist. Da können die Erklärungen an sich noch so absurd sein, aber wenn es im Kontext des Spiels Sinn ergibt - und das ist bei VLR der Fall - dann ist doch alles super. Ich mein, dafür sind doch Videospiele da, oder?
     
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  19. Splandit

    Splandit
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    Nicht wenn sie anders beworben werden.
    Erinerst du dich noch an die PC NDS Demo?

    Wenn 999 zugegeben hätte was es ist, dann hätte ich kein Problem damit.
    Da es aber erst im Finale die Art Geschichte ändert die es erzählt.....


    Und bei einem Datum hätte ich ja noch daran gedacht eine 0 zu setzen. Aber man soll die Nummer für ein Zahlenschloss erreichen und dann muss man eine Zahl schlicht raten?

    Ich wüsste nicht das ich hier irgendwas ohne Spoiler geschrieben habe. Die Namen der Enden sagen einem ja nun wirklich 0.

    Und freut mich das du Spaß hast......
    Ich hatte bisher 3 Räume die Spaß gemacht haben. Der Rest........ Ich bin grade im Control Room und stecke sowas von fest.

    Ich bin sooo kurz vor dem Ende des Spieles aber gefühlt werden die Räume immer härter.


    Die Geschichte ist zumindest interessant, so dumm manche Punkte auch sind. Ich kann zwar die jeweiligen Enden der Routen vorraus sagen, aber ich habe keine Ahnung zu was es sich am Ende zusammenschließen wird.
    Ein gutes Ende könnte die Geschichte durchaus noch retten.

    Wenn ich jetzt nur im Contrl. Room weiter kommen würde.
     
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  20. goathammer farewell...

    goathammer
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    Das Ding mit den Spoilern ist wohl einfach persönliches Empfinden. Du erwähnst halt sehr viele Details und würde ich das Spiel nicht bereits kennen, würde ich solche Details nicht wissen wollen. In der Diskussion ums Spiel macht es natürlich Sinn, solche Details zu erwähnen, ich würde aber im Zweifelsfall immer lieber einen Spoilertag setzen. Aber egal, ich kenn VLR ja ;)

    Was meinst du mit PC NDS Demo? Sagt mir jetzt auf Anhieb nix. Wenn ich an ein falsch beworbenes Spiel und eine Demo denke, fällt mir natürlich MGS 2 ein :D DAS wurde falsch beworben. Aber 999… keine Ahnung, da ich gar nicht mitbekommen habe, wie das Spiel beworben wurde :ugly: Ich bin damals nur durch Mundpropaganda auf das Spiel aufmerksam geworden.

    Ah der Control Room. Ich glaub, da hab ich auch ne Weile gebraucht. Kann mich gerade aber an keine fiese Stelle da drin erinnern.
     
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  21. Splandit

    Splandit
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    Die Nintendo DS Version von 999 hatte eine Demo die man auf dem PC gespielt hat.

    Alles was wichtig ist ist in spoilern. Der Rest sagt jemandem der das Spiel nicht kennt gar nichts.


    Bin im letzten auf dem Flow Chart sichtbaren Pfad. 11 Schlösser gelöst.
    Leider bin ich dermaßen fertig, ich kann nicht sagen wann es weitergeht.
    Komme vom Arzt und bin komplett neben der Spur. Mit viel Glück kann ich es heute Abend beenden, vielleicht muss ich aber auch durchschlafen. Ich bekomme grade noch so den Beitrag hier hin.
     
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  22. goathammer farewell...

    goathammer
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    Naja, das sehe ich ein bisschen anders.

    Beispiel:

    Das sind Details, die imo in Spoilertags gehören würde. Selbst wenn man das Spiel nicht kennt, erfährt man in diesem Post, dass Ks Gesicht enthüllt wird - das ist halt ein Spoiler. Ist natürlich nur relevant, wenn man das Spiel noch selbst zocken will, aber das gilt ja für jeden Spoiler.

    Keine Ahnung, vielleicht bin ich da zu empfindlich, aber ich denke mir, wenn ich solche Details poste, dann setze ich vorsichtshalber einen Spoilertag davor.
     
  23. V3rItaS_MD

    V3rItaS_MD
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    Ich seh das auch wie @goathammer ... ich muss hier vieles überspringen wenn ich merke das es zu speziell wird denn vieles will ich noch spielen...

    Eine alternative wäre ja auch ein eigener Thread wenn man sich so viel im Detail unterhalten möchte...
     
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  24. Splandit

    Splandit
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    Ich habe es im GP Forum gesagt und ich sage es auch hier.
    Das sind für mich keine Spoiler.
    Alles was bezüglich der Story wichtig ist kommt bei mir in Spoiler.

    Ich werde weder meinen Schreibstil ändern noch gar neue Themen eröffnen.

    Wer mit solchen Kleinigkeiten Probleme hat muss meine Posts halt generell ignorieren oder sie bei der Moderation melden, diese können ja Threadsperren verteilen.




    Im übrigen habe ich VLR jetzt beendet.
    Wobei ich den kompletten letzten Puzzle Raum per Komplettlösung beendet habe.
    Ohne habe ich nichtmal verstanden wie man die Rätsel aktiviert. Hat den wirklich jemand selbst geschafft?

    Danach habe ich den meisten Text geskippt weil ich bei den Erklärungen nicht mitgekommen bin.
    Da kann man jetzt tatsächlich sagen ich habe das Ende nicht verstanden.

    Und ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber mir gefällt das Ende hier noch weniger als das in 999.

    Eine Frage zu ZTD
    Ist das dann eine direkte Fortsetzung?
     
  25. -----Predator----

    -----Predator----
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    @Splandit
    zu deinem Spoiler
    es ist eine direkte Fortsetzung weil man erfährt was in dieser Forschungseinrichtung passiert ist die der Auslöser für die Events von Virtues Last Reward war
    hast du dir auch das True Ending geholt, also das Ende mit dem Rückblick
    wie Akane letztlich Sigma rekrutiert hat und mit dem namenlosen Charakter am Ende
    und ich habe ja gesagt das Ende ist komplex, ohne meine Notizen hätte ich da auch zu kämpfen gehabt alle Details zu verstehen :D :D
     
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  26. Splandit

    Splandit
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    Ich habe mir das alternative Ending wie es heißt geholt.

    Ich habe es aber nichtmal ansatzweise verstanden.
    Und das gillt auch für das normale Ende. Mag sein das das ein super Ende war, aber ich habe schlicht gar nichts verstanden. Ich kann daher nicht sagen ob es gut war. Und ich rede da nicht wie du von Details.
    Ich habe wie erwähnt am Ende einfach nur noch den Text geskippt da ich sowieso nicht mehr mitgekommen bin.
     
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  27. -----Predator----

    -----Predator----
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    da kann ich dir bei Zero Time Dilemma schonmal entwarnung geben, da ist die Story simpler aber auch nicht so gut und es gibt einige Logikfehler (mehr als bei 999)
    dafür hat das Game aber seine Magic Moments, ein Ende habe ich einfach nur gefeiert weil ich da genau das bekommen habe was ich unbedingt von einem Virtues Last Reward Nachfolger haben wollte)
    Virtues Last Reward ist storymässig einfach ein Monster und das ist wohl auch der Hauptgrund warum es im Gegensatz zu den anderen beiden Teilen ohne nennenswerte Logikfehler auskommt
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Dezember 2021
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  28. Splandit

    Splandit
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    ......
    Ehrlichgesagt habe ich keine Lust auf ZTD.
    Wie gesagt, es ist zu verwirrend.
    Ich hätte keine Ahnung wer, in welchem geistigen Alter in welchem Körper und mit welchen Erinnerungen da jetzt überhaupt in die Nevada Anlage geht.

    Wenn ich noch einmal ein Spredsheet von A nach E sehe bekomme ich Kopfschmerzen.

    Und da ich nichtmal die Ausgangslage verstehe macht es glaube ich wenig Sinn ZTD anzufangen.
    Zumal ja jetzt klar ist das mir die Reihe nicht gefällt. Ich glaube niemand braucht da mehr Kommentare von mir das mir die Sci Fi Elemente nicht gefallen.

    Außerdem kann ich einem Charakter einfach nicht mehr sehen.
    Wenn das Spiel dann auch noch ein Happy End für Akane hat, währe mir das wirklich zu viel.
    Ich wünschte sie würde nur einmal für ihre Aktionen konfrontiert werden. Aber selbst ihr Tot ist hier komplett unbefriedigent.
     
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  29. -----Predator----

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    @Splandit
    zu deinem 2. Spoiler
    Akane ist wegen ihrer Fähigkeit praktisch unsterblich
     
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  30. Splandit

    Splandit
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    Ok, noch ein Detail das ich wohl nicht mitbekommen habe.
    Aber wie gesagt, grade das ist etwas weswegen ich ZTD nicht angehen möchte.

    Sie ist in beiden Titeln der Grund warum ich diese nicht mag.

    Wenn sie dann in Teil 3 wieder ne prominente Rolle spielt.

    Ich will sie halt wirklich nie wieder sehen.

    Um vielleicht mal davon weg zu kommen. Ich hatte ja die Frage gestellt, hast du den letzten Raum im Spiel ohne Hilfe geschafft?
    Und wie lange hat das dann gedauert?

    Wie gesagt, mein Respekt für jeden der das geschafft hat.
     
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  31. -----Predator----

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    @Splandit
    das ist so lange her das ich nicht mehr sagen kann wie lange ich da gebraucht habe aber da ich Lösungen seit langem grundsätzlich nicht mehr verwende habe ich den alleine geschafft
    und zu deinem Spoiler
    Akane
    ist mein Lieblingscharaker der ganzen Reihe und ich habe mich so darüber geärgert was sie mit ihr in Teil 3 gemacht haben
     
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  32. Splandit

    Splandit
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    Das tut mir dann wirklich leid.
    Ich kenne das von anderen Spiele Reihen. z.B. ToS2.
    Ist immer schade wenn die Charakterisierung über mehrere Teile nicht konstant bleibt.
    Und wenn es dann auch noch deinen Lieblingscharakter trifft.

    Aber wirklich beeindruckend mit der Lösung.
    Selbst in der Lösung die ich benutzt habe, haben sich Leute über den Schwierigkeitsgrad aufgeregt.


    Ist imo auch ein harter Balance Akt für die Entwickler. Wenn man so kurz vor dem Ende steht will man einfach endlich Antworten haben. Wird man dann mit dem schwersten und längsten Puzzle Raum im Spiel konfrontiert..........
    Ich glaube viele greifen da eher aus Ungeduld und nicht wegen fehlendem Verständnis zur Komplettlösung.
    Man will in diesem Moment einfach kein Gameplay sondern endlich die Auflösung.
     
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    das Game wäre ohne die Puzzleräume allgemein besser gewesen, bei so einer Story will ich nicht von Rätseln ausgebremst werden
     
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  34. Splandit

    Splandit
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    Hm, mir gefällt der Gedanke.
    Aber das würde ja leider nicht funktionieren.
    Die Informationen und Gegenstände in den Räumen muss man ja irgendwie an den Spieler bekommen.
    Und jedesmal lesen das die Charaktere irgendwelche Rätsel lösen die man als Spieler nicht sieht........

    Ich stimme dir da zu, aber ich sehe nicht wie die Geschichte ohne die Puzzle Räume funktionieren könnte.
     
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  35. -----Predator----

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    an der Story müsste man ja nichts ändern, aber einfach Raum betreten,Zeug aufsammeln oder Sachen erledigen und fertig, ganz ohne Herausforderung welche die Story ausbremst
     
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  36. Klingsor-

    Klingsor-
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    Abyss of the Sacrifice ist im Nintendo E-Shop beim aktuellen Sale günstiger zu haben.Für 20 Euro. Werde dann auch zuschlagen,wobei es mir vor den Rätseln schon graut :D
     
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  37. Splandit

    Splandit
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    Hm, kann mir jemand spoilern ob der Titel in eine ähnliche Richtung wie VLR geht?
    Sieht von den Bildern her möglich aus.
    Preis ist super, aber von den Rätseln abgesehen hätte ich grade lieber ne seichtere Geschichte.
     
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  38. -----Predator----

    -----Predator----
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    @Splandit
    in Sachen Story
    geht das ganze schon sehr in Richtung der Zero Escape Trilogie
     
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  39. Sevotharte Sevotörtchen

    Sevotharte
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    Coole CE und schöne Bilder, will die auch haben. :)

    20 Euronen ist echt ein Schnapper. Danke für den Tipp :hoch:

    @topic

    Da ich wg der Schmerzen leider net lange sitzen kann, reicht es bei mir nur für kurze Spielesessions, spiele daher ab und zu wieder eine Runde Gnosia, das passt perfekt für zwischendurch. :)
     
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  40. Crimok aka Crimod Kommentar-Moderator

    Crimok
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    Habe gerade mal geschaut. Bei Media Markt und Saturn gibt die nicht mehr. Bei Saturn hatte ich die ja gekauft. Im Gamestop steht das auf nur zur Abholung. Der normale Preis liegt bei 99,99€. Vielleicht gibt es noch kleinere Händler, die welche zu dem Preis verkaufen. Viel Glück.

    [​IMG]
    Nochmal gute Besserung!
     
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