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Alienware Alpha - Die erste PC-Konsole

Alienwares Alpha vereint die Rechenpower eines PCs mit dem Formfaktor einer Konsole und sollte eigentlich als Steam Machine erscheinen. Wir haben die Alienware Alpha im Test und verraten, wie sie sich als PC-Konsole schlägt.

von Jan Purrucker,
02.04.2015 12:55 Uhr

Auch wenn die ersten offiziellen Steam Machines noch auf sich warten lassen, zeigt Alienware mit der Alpha bereits jetzt, dass PC endgültig auch im Wohnzimmer angekommen sind.Auch wenn die ersten offiziellen Steam Machines noch auf sich warten lassen, zeigt Alienware mit der Alpha bereits jetzt, dass PC endgültig auch im Wohnzimmer angekommen sind.

Ursprünglich sollte die Alienware Alpha eine der ersten Steam Machines sein und bereits Ende letzten Jahres auf den Markt kommen. Da Valve jedoch noch mehr Zeit für die Optimierung des Steam-Controllers und auch des Betriebssystems SteamOS braucht, verschiebt sich der offizielle Start der Steam Machines auf Herbst 2015 – Alienware und dem Mutterkonzern Dell dauert das zu lange. Um die fertige Alienware Alpha schon früher in den Handel zu bringen, wurde daher kurzerhand von Steam OS auf Windows 8.1 gewechselt, eine eigene Benutzeroberfläche zur Steuerung mit dem Gamepad programmiert und der Steam Controller gegen ein Xbox 360 Gamepad eingetauscht. Eine nachvollziehbare Entscheidung, denn Alienwares Alpha macht im Wohnzimmer auch ohne die exklusiven Steam-Features eine gute Figur.

Das Konzept, einen PC im Format einer Konsole zu entwickeln und somit tauglich für den Wohnzimmer-Schrank unter dem Fernseher zu machen, geht bei der Alienware Alpha auf. Äußerlich ähnelt die Alpha auch vielmehr einer Konsole als einem PC, allerdings fällt sie deutlich kleiner aus als die Xbox One oder die Playstation 4 – und besitzt dennoch mehr Rechenpower! Zu verdanken hat die Dell-Konsole das der integrierten Hardware, die der Hersteller hierzulande in drei verschiedenen Konfigurationen anbietet.

Mit ihrem kleinen Gehäuse passt die Alienware Alpha in jeden Rucksack und macht auch im Wohnzimmer eine gute Figur.Mit ihrem kleinen Gehäuse passt die Alienware Alpha in jeden Rucksack und macht auch im Wohnzimmer eine gute Figur.

Hardware

Den Anfang macht ab dem 09. April unser Testmodell mit einem Intel Core i3 4130T Dual-Core-Prozessor, 4,0 GByte DDR3-RAM, 500 GByte Festplattenspeicher und einer Geforce GTX 860M. Die Intel-CPU verfügt über zwei Kerne (2,9 GHz) und kann dank Hyperthreading bis zu vier Threads gleichzeitig bearbeiten. Bei der Festplatte setzt Alienware auf eine herkömmliche HDD von Toshiba, die nur mit 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Der Arbeitsspeicher taktet mit 1.333 MHz, die Geforce-Grafikeinheit verfügt über 2,0 GByte Videospeicher und der Preis liegt voraussichtlich bei 569 Euro. Wer bis zum 16. April wartet und bereit ist, noch mehr Geld auszugeben, kann für 719 Euro auch zur Variante mit einem Core i5 4590T (4x3,0 GHz), 8 GByte DDR3-RAM und 2,0 Terabyte Festplatte greifen. Das leistungsstärkste Modell mit einem Core i7 4765T (4x3,0GHz und HT), 8,0 GByte DDR3-RAM und 1,0 Terabyte Festplatte kostet vermutlich stolze 869 Euro.

Allen Modellen gemein ist das kompakte Gehäuse und die fest mit der Hauptplatine verlötete Grafikeinheit Geforce GTX 860M, die dadurch gleichzeitig auch die einzige Hauptkomponente ist, die sich nicht austauschen beziehungsweise aufrüsten lässt. Der bislang nur in Laptops verbaute Grafikchip basiert auf Nvidias Maxwell-Architektur, profitiert somit von deren hoher Energieeffizienz und entspricht im Leistungsvergleich mit Desktop-Grafikkarten ungefähr einer Geforce GTX 750 Ti oder Radeon R7 260X.

Um das Austauschen von Komponenten möglichst einfach zu gestalten, halten nur vier Schrauben die Alpha zusammen. Nach dem Entfernen, lässt sich die Konsole leicht öffnen und aufrüsten – Alienware hat hierzu auch zahlreiche Videos im Netz.

Alienware Alpha Komponenten - Bilder ansehen


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