All Points Bulletin - EA entschädigt einige Steam-Käufer

Käufer der Steam-Version des Multiplayer-Shooters All Points Bulletin werden von Publisher Electronic Arts entschädigt.

von Frank Maier,
28.09.2010 09:47 Uhr

Die Schießerei hat längst ein Ende: APB wurde eingestellt.Die Schießerei hat längst ein Ende: APB wurde eingestellt.

Gerade einmal zwei Monate waren die Server des Multiplayer-Shooters All Points Bulletin in Betrieb, als der schottische Entwickler Realtime Worlds die sofortige Einstellung des Actionspiels bekannt gab (wir berichteten). Auch die Übernahme durch Epic Games - der Entwickler von Unreal und Gears of War hatte Interesse an einer Übernahme verlauten lassen - schlug bisher fehl. Die Leidtragenden: Die zahlende Kundschaft von APB.

Nachdem Realtime Worlds und Valve unter Berufung auf die Softwarebestimmungen eine Entschädigung kategorisch ausgeschlossen haben, versucht nun zumindest Publisher Electronic Arts die Käufer zu besänftigen. Und zwar in Form eines Gutscheins. So berichten zahlreiche Käufer von All Points Bulletin, dass Sie mit dem kostenlosen Download eines Titels oder einem 20 Dollar-Coupon entschädigt wurden - vorausgesetzt, man hatte sich beim Support beschwert. Unter den Spielen befinden sich unter anderem Mass Effect 2 , Dragon Age , Battlefield: Bad Company 2 oder auch Saboteur . Allerdings funktioniert dies angeblich nur, wenn man hartnäckig auf eine Rückvergütung beharrt. Käufer, die APB über den EA Store erworben haben, sollen dabei größere Chancen besitzen.

Nachteil: Bisher betrifft dies ausschließlich Käufer der Steam-Version. Kunden, die All Points Bulletin im Handel gekauft haben, schauen vorerst in die Röhre. Ob diese zukünftig mit Entschädigungen rechnen können, ist bisher leider nicht bekannt.


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