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Assassin's Creed 4: Black Flag im Technik Check - Update mit Physx-Effekten

Sommer, Sonne, Sonnenschein - im neusten Teil der Assassin's-Creed-Saga spielen wir in der Südsee. Spielerisch konnte Black Flag in unserem Test schon glänzen, ob die Technik ebenfalls ein Lichtblick ist oder doch ihre Schattenseiten hat, verrät unser Technik-Check.

von Lorenzo Huskamp,
21.01.2014 13:00 Uhr

Im neusten Teil der Assassin's-Creed-Serie kämpfen Sie sich mit Edward Kenway durch die Karibik.Im neusten Teil der Assassin's-Creed-Serie kämpfen Sie sich mit Edward Kenway durch die Karibik.

Assassins Creed 4: Black Flag basiert wie schon dessen Vorgänger auf der von Ubisoft entwickelte AnvilNext-Engine. Ein PC mit mindestens 2,0 GByte Arbeitsspeicher, eine DirectX-9-Grafikkarte und ein 32-Bit-Betriebsystem sind die Mindestanforderungen, um das Spiel starten zu können.

Darüber hinaus hat Nvidia an der technischen Umsetzung des Titels mitgearbeitet und ihn als Teil seines »Piraten, Helden und Spione«-Spielebundles in die Reihe von Nvidia-optimierten Spiele aufgenommen. So verfügt das Spiel über einige Nvidia-exklusiven Grafikoptionen, wie bestimmte Modi zur Kantenglättung. Zum jetzigen Zeitpunkt muss sich allerdings noch kein AMD-Besitzer grämen, denn große optische Vorteile gibt es auf Geforce-Karten nicht - allerdings soll noch Nvidias Physik-Engine PhysX per Patch in das Spiel integriert werden, was das Spiel dann optisch durchaus noch aufwerten könnte.

Update – PhysX-Effekte

Update: Mittlerweile sind die bei Release angekündigten PhysX-Effekte in Assassins Creed 4: Black Flag integriert. Anders als bei Batman: Arkham Origins beschränkt sich PhysX in Black Flag auf verbesserten Rauch, der in drei verschiedenen Qualitätsstufen einstellbar ist. Beim Abschießen von Musketen unterscheiden sich die Qualitätsstufen nur sehr gering, da jede der drei Einstellungen deutlich mehr Rauch produziert als die Standard-Einstellung ohne PhysX. Außerdem werden die PhysX-Rauchwolken in jeder Einstellung realistisch verwirbelt, wenn sich unser Charakter durch die Wolke bewegt.

Bei der Leistung gibt es zwischen den Qualitätsstufen ebenfalls nur wenig Unterschied, alle Einstellungen mit aktiviertem PhysX kosten extrem viel Performance. Je nach Szenerie sinkt die Framerate um bis zu 30 Prozent. Selbst in Gegenden mit verhältnismäßig wenigen Raucheffekten verlieren wir in unserem Test etwa 15 Prozent Leistung.

Hoch In der maximalen PhysX-Einstellung entsteht beim Schießen mit der Muskete eine dichte Rauchwolke, die selbst schnelle Grafikkarten sehr stark fordert.

Normal Die PhysX-Einstellung »Normal« produziert eine praktisch genauso dichte Rauchwolke und kostet auch fast genauso viel Leistung.

Niedrig Selbst in der niedrigsten PhysX-Stufe ist die immer noch voluminöse Rauchwolke kaum von der maximalen Einstellung zu unterscheiden, die fps-Zahl sinkt fast genauso stark.

Aus Ohne PhysX sind die Pulverdampfschwaden deutlich weniger eindrucksvoll, allerdings auch unaufdringlicher und performanter.

Der PhysX-Rauch von Lagerfeuern oder aus Kaminen verändert sich zwischen den einzelnen Einstellungen wie beim Pulverdampf ebenfalls nur wenig. Bei Lagerfeuern ist nur in der höchsten PhysX-Einstellung ein Unterschied zum Standard festzustellen, da die Rauchschwaden hier einen Schatten werfen und auf die Bewegungen unseres Charakters reagieren. Besitzer von AMD-Grafikkarten müssen sich also nicht allzu sehr ärgern, da die zusätzlichen Physx-Effekte in Black Flag viel Leistung kosten, zum Teil übertrieben ausfallen und die Sicht stark beeinträchtigen.

Hoch Die maximale Physx-Einstellung verwendet Nvidias APEX-Turbulence-Technik, sodass der Rauch auf Bewegungen des Spielers reagiert.

Normal Ab der Einstellung »Normal« sehen die Rauchschwaden der Lagerfeuer mehr oder weniger so aus wie im Hauptspiel.

Niedrig Mit PhysX-Unterstützung auf »Gering« ist kein Unterschied zur deaktivierten Einstellung sichtbar, allerdings ist auch die Leistung vergleichbar.

Aus Ohne PhysX sieht das schwelende Lagerfeuer nicht besonders beeindruckend aus, kostet aber auch nur wenig Leistung.

Systemanforderungen

Systemanforderungen: 1920x1080, niedrige Details, FXAA, SSAO
Grafikkarte: Radeon HD 5770 oder Geforce GTX 460
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q8300 oder AMD Phenom II X3 740
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte

Systemanforderungen: 1920x1080, normale Details, 2xMSAA, HBAO+ Niedrig, Weiche Schatten Niedrig
Grafikkarte: Radeon HD 7850 oder Geforce GTX 570
Prozessor: Intel Core 2 Quad Q9650 oder AMD Phenom II X4 920
Arbeitsspeicher: 3,0 GByte

Systemanforderungen: 1920x1080, maximale Details, 4xMSAA, HBAO+, Weiche Schatten Hoch
Grafikkarte: Radeon HD 7970 GHz oder Geforce GTX 670
Prozessor: Intel Core i5 2400 oder AMD Phenom II X4 965
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte

Als Minimum sollten Sie einen Drei-Kern-Prozessor wie den AMD X3 740 besitzen. Mit zwei Kernen startet das Spiel zwar auch, es spielt sich aber selbst auf niedrigsten Einstellungen sehr ruckelig, selbst starke Dual-Core Prozessoren mit einem hohen Takt jenseits der 3,0 GHz schaffen es ohne Hyperthreading nicht, ein flüssiges Spielen zu garantieren. Als Grafikkarte sollte mindestens eine Radeon HD 5770 oder eine GTX 460 von Nvidia im Rechner verbaut sein.

Für unsere mittlere Einstellung brauchen Sie mindestens einen Vierkernprozessor wie den Intel Core 2 Quad Q9650 oder den Phenom II X4 920. Auch die Grafikkarte bekommt jetzt mehr zu tun, sodass eine ehemalige Oberklassenkarte wie die Geforce GTX 570 oder ein aktuelles Mittelklassemodell wie die Radeon HD 7850 notwendig sind.

Um Black Flag mit maximalen Settings und vierfacher Kantenglättung noch angenehm spielen zu können, wird fast High-End Hardware benötigt. Ein Vierkernprozessor wie der Intel Core i5 661 oder der AMD Phenom II X4 965 ist jetzt Pflicht, ebenso sehr leistungsstarken Grafikkarten wie die Radeon HD 7970 GHz oder die Geforce GTX 670.

Grafikmenü

Grafikmenü Das Grafikmenü ist prinzipiell strukturiert angelegt und bietet eine ordentliche Anzahl an Optionen.

Manchmal unleserlich Alberne Effekte machen das Menü ab und an unleserlich.

Das Grafikmenü bietet neben dem Regler für die vertikale Synchronisation und dem für die Bildschirmauflösung neun Optionen, mit denen man die Optik und die Systemanforderungen des Spiels individuell einstellen kann. Das Menü ist strukturiert aufgebaut, bietet aber weder eine hilfreiche Erklärung für Neulinge, die nicht wissen, wie sich die einzelnen Parameter auf die Optik auswirken, noch eine besonders komfortable Bedinung mit Maus und Tastatur.

Ein Beispiel: Mit der Tastatur bedarf es ganze 14 Tastenschläge, bis man überhaupt im Grafikmenü ist - für Vorher-Nachher-Vergleiche sehr umständlich. Desweiteren kann auch nur die Helligkeit eingestellt werden, nicht aber Gamma. Dadurch wirkt das Spiel an einigen Stellen stark überstrahlt und es gehen Details in hellen Bildflächen verloren. Auch der Hintergrund ist äußerst unpassend gewählt, da die Überstrahleffekte (ja, im Grafikmenü) die Lesbarkeit der Menüpunkte erschweren.

Grafikvergleich

Maximal In maximalen Details gehört Black Flag zu den schönsten PC-Spielen des Jahres.

Mittel In mittleren Details sieht das Spiel noch ansprechend aus und stellt moderate Systemanforderungen.

Minimal In minimalen Einstellungen strören vor allem plötzlich aufpoppende Gegenstände und schlechte Texturen.

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