BioWare - Gründer: »Gewalt wird nicht mehr wichtig sein«

Die Gründer des Entwicklerstudios BioWare sprechen gegenüber einem Internet-Magazin über das Thema Gewalt in Videospielen.

von Peter Smits,
07.07.2009 11:58 Uhr

In einem Interview mit dem Magazin gamesindustry.biz äußerten sich Bioware-Gründer Greg Zeschuk und Ray Muzyka zum Thema Gewalt in Videospielen. Laut den beiden Entwicklern werde Gewalt in Videospielen als Verkaufsargument immer mehr an Bedeutung verlieren. Im Zuge des stetigen Zuwachses von Mainstream-Spielern wird die Story im Gegenzug zur Action immer wichtiger.

»Spieler der alten Stunde, die schon über 10 Jahre spielen, wollen diese speziellen Schlachtmomente und Kämpfe. Aber mittlerweile gibt es auch ein anderes Publikum, dass einfach nur die Geschichte genießen will.«

Für die beiden Gründer sei es durchaus möglich, eine Spieleerfahrung komplett ohne Gewalt entwickeln zu wollen, um neue Kundenschichten zu erschließen. Vielleicht sind sie der Gewalt nach dem letzten Dragon Age-Trailer und der Ankündigung in Mass Effect 2 die Gegner auch mit "sehr schweren Waffen" bekämpfen zu wollen einfach überdrüssig.


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