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Bridge Constructor Portal im Test - The Bridge is a lie!

GLaDOS ist zurück! Im unterhaltsamen Mashup Bridge Constructor Portal schlagen wir Brücken für die Wissenschaft und lassen uns von der fiesen KI aus dem Klassiker Portal durch tödliche Testkammern schicken.

von Manuel Fritsch,
20.12.2017 00:01 Uhr

Der Bridge Constructor trifft auf das Portal-Universum. Der auf den ersten Blick ungewöhnliche Genremix harmoniert erstaunlich gut.Der Bridge Constructor trifft auf das Portal-Universum. Der auf den ersten Blick ungewöhnliche Genremix harmoniert erstaunlich gut.

Bridge Constructor Portal ist der neueste Ableger der beliebten Puzzlespielreihe des österreichischen Entwicklerstudios ClockStone Studio. Nach Ausflügen ins Mittelalter und auf die Stuntstrecke geht die Serie nun ein Bündnis mit einer der wohl beliebtesten Figuren der Videospielgeschichte ein: GLaDOS aus Valves Knobel-Großtat Portal.

Als neuer Mitarbeiter im Testlabor von Aperture Science ist es unsere Aufgabe, in speziell dafür vorgesehenen Testkammern Brücken, Rampen und weitere Konstruktionen zu bauen, um einen Konvoi von Transportfahrzeugen sicher ins Ziel zu bringen. Mit Betonung auf »sicher«, denn das Aperture Science Enrichment Center ist aus der Vergangenheit eher bekannt für seine hohe Sterberate als für wissenschaftliche Erfolge. Kenner der Portal-Spiele wissen bereits, dass die perfide Roboterdame und Chefin des Hauses GLaDOS nicht gerade zimperlich mit ihren Mitarbeitern umgeht. So treffen wir auch hier auf ungesicherte Säurebecken, aggressive Selbstschussanlagen und tödliche Laserbarrieren.

Zentrales Spielelement sind natürlich die namensgebenden Portale, die die Fahrzeuge durch den Level transportieren.Zentrales Spielelement sind natürlich die namensgebenden Portale, die die Fahrzeuge durch den Level transportieren.

Brücken schlagen für die Wissenschaft

Die grundlegende Spielmechanik besteht wie in jedem Bridge Constructor darin, dass wir Stahlträger, Seile und Straßen mit dafür vorgesehenen Ankerpunkten verbinden und auf diese Weise Brückenkonstruktionen erstellen, mit denen wir die Hindernisse überwinden. Genre-üblich macht uns dabei die Physik Probleme, denn die Fahrzeuge sind schwer und unser Baumaterial nicht unendlich tragfähig. Ein Level gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn das selbstfahrende Testsubjekt den markierten Ausgang erreicht. Insgesamt warten 60 Testkammern auf unsere Baukünste, die uns mit einem angenehmen, spürbar ansteigenden Komplexitätsgrad immer weiter fordern.

Die Dimensions-Portale funktionieren im Bridge-Constructor-Ableger genauso wie im Originalspiel: Alles, was auf der einen Seite hineinfährt oder -fällt, kommt auf der anderen Seite mit genau dem gleichen Winkel und Schwung wieder herausgeschossen. Der kleine, aber feine Unterschied besteht darin, dass die Portale fest vorgegeben sind und nicht wie in Valves Puzzleshooter selbständig platziert werden können.

Die aus Portal bekannten Selbstschussanlagen versperren uns auch in Bridge Constructor Portal die Durchfahrt.Die aus Portal bekannten Selbstschussanlagen versperren uns auch in Bridge Constructor Portal die Durchfahrt.

Einstürzende Neubauten

Selbst wenn es uns gelingt, das Testfahrzeug erfolgreich ins Ziel zu bringen, ist GLaDOS wenig beeindruckt. Sie ist erst zufrieden, wenn es auch ein ganzer Konvoi in den nächsten Abschnitt schafft. Dieses zweite, optional erreichbare Ziel pro Level stellt unsere Ingenieurfähigkeiten vor eine deutlich größere Herausforderung, da die Belastung mit mehreren Fahrzeugen auf den Brücken um ein vielfaches stärker wird. Hinzu kommen ganz neue logistische Probleme, da bis zu 15 Fahrzeuge gleichzeitig durch den Level düsen. Kollisionen durch sich kreuzende Wege, nachwippende Träger und reißende Seilkonstruktionen sorgen oft dafür, dass wir als Bauherren erneut zurück ans Reißbrett müssen. Gerade in den höheren Levelbereichen stellt die Konvoifahrt eine echte Herausforderung für Profis dar.

Je mehr sich Verstrebungen rot färben, desto stärker ist dort die Belastung.Je mehr sich Verstrebungen rot färben, desto stärker ist dort die Belastung.

Warum manche der Brücken nicht halten, ist zu jeder Zeit logisch. Wenn Fahrzeuge mit Schwung auf einem Konstrukt landen sehen wir deutlich, wie sich wortwörtlich die Balken biegen. Alle Kräfte werden in Echtzeit berechnet und die am stärksten belastetet Bereiche rot markiert, so dass wir sehr genau nachvollziehen können, wo der Knackpunkt liegt. So wechseln wir ständig zwischen Baumodus und Testfahrt und probieren neue und verbesserte Brückenentwürfe aus. Allerdings fehlt eine Vorspulfunktion, die es erlaubt, gezielt nur bestimmte Stellen eines Levels auf Belastungen prüfen zu können. Es muss immer eine komplette Testfahrt im normalen Tempo und von vorne durchgeführt werden - das kann mitunter nerven.

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