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Brink - FAQ zum Verkaufsstart des Team-Shooters

Am 13. Mai erscheint Brink in Deutschland. Was der Team-Shooter zu bieten hat und was es beim Kauf zu beachten gibt, erklären wir in der FAQ.

von Rene Heuser,
11.05.2011 18:00 Uhr

Splash Damage sind unter Multiplayer-Spielern keine Unbekannten. Das englische Entwicklerteam began als Modding-Team für Quake 3 Arena. Wirklich bekannt wurde das Studio 2002 durch Wolfenstein: Enemy Territory.

Splash Damage sollte den Mehrspieler-Modus für den geplanten Nachfolger zu Return to Castle Wolfenstein (dt.) entwickeln. Jedoch wurde das Projekt eingestellt; die Briten veröffentlichten aber noch die ingesamt sechs fertigen Karten. Nach Auftragsarbeiten für id Software ( Doom 3 -Maps) folgte 2007 dann das erste eigene Spiel: Enemy Territory: Quake Wars .

Brink - Screenshots ansehen

Was ist Brink?

Bei dieser Vorgeschichte verwundert es nicht, dass Brink ebenfalls ein klassenbasierter Team-Shooter mit starkem Schwerpunkt auf Mehrspieler-Gefechte ist. Im Kern ist Brink vergleichbar mit Multiplayer-Spielen wie Team Fortress 2 oder RtCW und Enemy Territory. Zwei Teams (Widerstand und Sicherheitsdienst) kämpfen um vorgegebene (Missions-)Punkte auf der Karte - ein Team verteidigt, das andere muss angreifen.

Die Aufgaben sind dabei vielfälltig: Einen Safe öffnen, Tore sprengen, VIPs begleiten oder bewachen , einen Roboter eskotieren, Dokumente stehlen und abliefern, Türen hacken oder Komandoposten einnehmen. Enemy Territory-Spieler werden alle Spielelemente sofort wiedererkennen und sich recht schnell zu Hause fühlen.

Wer bisher eher Ego-Shooter wie Call of Duty: Black Ops oder Battlefield: Bad Company 2 gespielt hat, wird möglicherweise eine gewisse Eingewöhnungszeit brauchen, um zu verstehen was er tun muss. Ausführliche Tutorial-Videos (die in der dt. Version jedoch furchtbar vertont sind) sowie Extra-Aufgaben helfen beim Einstieg.

Video: Das Intro von Brink 1:04 Video: Das Intro von Brink

Gibt es eine Kampagne?

Brink bietet zwar eine Kampagne, jedoch sollte der Name nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich dabei im Grunde »nur« um die Mehrspieler-Karten mit Bot-Gegnern und -Mitspielern handelt. Jede der insgesamt acht Missionen (jeweils für Sicherheit und Widerstand) beginnt mit einem kleinen Intro und einer Zwischensequenz, in der erklärt wird, worum es während des Auftrages geht. Die eigene Spielfigur ist darin zwar zu sehen, spielt aber keine wirkliche Rolle. Wir hören nur zu, was die anderen Teammitglieder sich zu erzählen haben.

Die Missionen aus der Kampagne können frei angewählt werden.Die Missionen aus der Kampagne können frei angewählt werden.

Die Missionen der Kampagne können frei angewählt und gespielt werden. Wir können also zwischen Widerstand und Sicherheit jederzeit wechseln. Wenn man möchte, kann man jede Mission auch mit anderen menschlichen Spielern bestreiten - dazu muss lediglich die Servereinstellung von »privat« auf »öffentlich« gestellt werden.

Die Aufgaben auf den Karten sind für die Fraktionen spiegelverkehrt. Wenn Sie eine Mission für den Widerstand bestreiten, dann müssen sie also genau die Ziele verteidigen, die sonst auf Seiten der Sicherheit angreifen müssen. Also zum Beispiel die Tür beschützen, die wir als Sicherheitspersonal auf der Karte als erstes sprengen sollen.

Daher dienen die Sologefechte bestenfalls als Trainigsmodus. Da die Bot-KI teilweise katastrophale Aussetzer hat, empfielt es sich immer mit Freunden oder anderen Online-Spielern im Koop-Modus zu spielen. Oder gleich in den richtigen Mehrspieler-Modus zu wechseln.

Um Waffen und Waffen-Aufsätze freizuschalten müssen Sie allerdings den Challenge-Modus (Aufgaben) spielen. Das sind vier speziell erstellte Karten, die eine Art erweitertes Tutorial sind und in drei Schwierigkeitsstufen (1 bis 3 Sterne, die aber nicht direkt ausgewählt werden können) gespielt werden können. Bei den Aufgaben-Karten sollen Sie beispielsweise in bestimmter Zeit einen Hindernissparcour überwinden, ein Roboterfahrzeug bewachen oder einen Kontrollposten bewachen. Geübte Spieler dürften dafür rund 60 bis 90 Minuten brauchen.

Brink: Video - Die erste Mission 14:41 Brink: Video - Die erste Mission

Gibt es ein Levelsystem?

Die Talentpunkte investieren wir in neue Fähigkeiten.Die Talentpunkte investieren wir in neue Fähigkeiten.

Zu Beginn des Spiels erstellen Sie einen Charakter, den Sie nach und nach mit Hüten, Jacken, Hosen und anderen Ausrüstungsstücken individuell gestalten können. Insgesamt können Sie bis zu 10 Charaktere erstellen und außerhalb eines Matches wechseln.

Erfahrungspunkte erhalten Sie in den jeweiligen Missionen - egal ob Solo, Koop oder Versus. Die Levelaufstiege gehen sehr schnell vonstatten. Level 6 bis 8 erreichen Sie schon nach gut einer Stunde. Pro Levelaufstieg erhalten Sie einen Talentpunkt, der wiederrum für allgemeine oder Klassen-Fähigkeiten investiert werden kann.

Wie lang ist die Solo-Spielzeit von Brink?

Eine genaue Angabe können wir hier nicht machen, da die Spieldauer von zwei Faktoren extrem stark abhängt: Dem gewählten Schwierigkeitsgrad und ob Sie sich komplett Solo oder mit Koop-Mitstreitern ins Getümmel stürzen. Im Idealfall dauert eine Mission rund 15-25 Minuten.

Hochgerechnet auf 16 Missionen (auf 8 Karten) wären das also rund 6 bis 8 Stunden. Da die Bot-KI aber ein unberechenbarer Faktor in Brink ist, kann es passieren, dass Sie eine Mission selbst auf dem normalen Schwierigkeitsgrad mehrmals probieren müssen.

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