Conarium - Horror wie bei H.P. Lovecraft

Das Horrorspiel Conarium basiert auf H.P. Lovecrafts Geschichte »Berge des Wahnsinns«. Wie in der Vorlage reisen wir auch im Spiel in die Arktis und wecken dort etwas auf, das besser weitergeschlafen hätte.

von Klara Linde,
24.12.2016 12:55 Uhr

In Conarium erkunden wir die schaurige Traumwelt unseres Protagonisten. Sterben wir hier, ist das nicht immer von Nachteil.In Conarium erkunden wir die schaurige Traumwelt unseres Protagonisten. Sterben wir hier, ist das nicht immer von Nachteil.

Die Antarktis ist ein unwirtlicher Ort. Auf die harte Tour müssen das die Wissenschaftler in H.P. Lovecrafts Horror-Geschichte »Berge des Wahnsinns« lernen. Inspiriert von Lovecrafts Vorlage schickt der türkische Entwickler Zoetrope Interactive auch im Horrorspiel Conarium eine Expedition an den Südpol. Beide Forschungsreisen verlaufen alles andere als nach Plan.

Cornarium basiert lose auf H.P. Lovecrafts Geschichte, hat aber eine weitgehend eigenständige Handlung. Wir steuern den Anthropologen Frank Gilman, der eines Tages in einer verlassenen Forschungsbasis in der Antarktis erwacht – ohne Erinnerungen aber mit dem unguten Gefühl, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Conarium - Gameplay-Trailer zum Horrorspiel im Stil von H. P. Lovecraft 1:30 Conarium - Gameplay-Trailer zum Horrorspiel im Stil von H. P. Lovecraft

Neben sich findet er ein eigenartiges Gerät. Allem Anschein nach, hat Frank es benutzt um die Grenzen des menschlichen Bewusstseins zu sprengen. Dabei ist er gestorben - und wiederauferstanden. Seine Reise ins Jenseits ist allerdings nicht ganz spurlos an ihm vorbeigegangen: Frank erinnert sich an schaurige Orte und schein sich auf subtile Weise verändert zu haben.

Visionen aus dem Jenseits

Aus der Ego-Ansicht erkunden wir die verlassene Forschungsbasis und die düstere Welt aus Franks Visionen, sammeln Hinweise auf die Geschehnisse, an die wir uns nicht mehr erinnern können und lösen so das Rätsel um das seltsame Gerät und das Verschwinden von Franks Kollegen.

Wie Franks skurrile Traumwelt aussieht und wie gefährlich ein Aufenthalt dort ist, zeigt der Trailer zu Conarium.

Unglücklicherweise scheint das Gerät etwas geweckt zu haben: Feindselige Kreaturen machen Jagd auf uns und wir sollten jeder Konfrontation aus dem Weg gehen. Frank scheint kein Kämpfer zu sein, ob wir uns überhaupt zur Wehr setzen können, oder fliehen und uns verstecken müssen ist noch unklar.

Der Tod als Ausweg

Der Tod ist in Conarium nicht unbedingt etwas Schlechtes. Stirbt Frank, wacht er an einem anderen Ort wieder auf und kann von dort aus seine Suche fortsetzen. Steckt man also mal fest, kann es hilfreich sein, sich töten zu lassen. In Conarium gibt es mehrere Enden und zwei Schwierigkeitsgrade, nur der höchste schaltet auch alle Inhalte des Spiels frei.

Conarium soll im ersten Quartal 2017 auf Steam für den PC und die PS4 erscheinen. Auch ein Release für die Xbox One ist geplant, einen genauen Termin gibt es dafür allerdings noch nicht. Als technischer Unterbau dient Conarium die Unreal Engine 4.

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