Crysis 2 - war zunächst »unmöglich auf der Konsole«

Crytek hat durch die Entwicklung von Crysis 2 für PlayStation 3 und Xbox 360 gelernt sparsamer mit Systemressourcen umzugehen. Das behauptet zumindest Cevat Yerli im Interview.

von Michael Obermeier,
21.04.2010 18:07 Uhr

Crytek-Chef Cevat Yerli spricht in einem Interview mit Computer and Videogames einmal mehr über Begleiterscheinungen der Multiplattform-Veröffentlichung von Crysis 2. So habe die im Vergleich zu teuren High-End-PCs eingeschränkte Rechenleistung von Xbox 360 und PlayStation 3 das Team dazu gebracht, letztlich auch ein besseres PC-Spiel zu machen. Um nämlich viele aufwändige Effekte auf die Konsole zu bringen, mussten die Programmierer kreative Lösungen finden um Rechenpower zu sparen.

Anfangs hielt man es bei Crytek für »unmöglich« Crysis 2 auf einer Xbox 360 bzw. Playstation 3 zum Laufen zu bekommen. Nach und nach hatte man aber immer mehr über 3D-Effekte und die Tricks der CryEngine gelernt und so eine optisch ebenbürtige Konsolenfassung entwickeln können. »Immer wenn ich von meinem Team zu Hören bekommen habe, dass etwas unmöglich ist, habe ich ihnen gesagt, dass sie eine andere Lösung dafür finden müssen«, erklärt Yerli den Prozess.

Crysis 1 stellt bis heute eines der grafisch eindrucksvollsten PC-Spiele dar, gilt aber auch als besonders Hardware-hungrig. Glaubt man also Crytek, dürfte zumindest Crysis 2 genügsamer mit den Systemressourcen umgehen. Crysis 2 basiert auf der neuen CryEngine 3, die vor allem die Entwicklung für PC und Konsole parallel besonders einfach machen soll. Der in New York angesiedelte Ego-Shooter soll noch 2010 erscheinen.

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