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Echo - Kopieren bis zum Abwinken

Wir haben Echo angespielt und verraten in unserer Preview, warum das Gameplay-Konzept ehemaliger Hitman-Entwickler zwar vielversprechend klingt, uns aber auch Sorgen bereitet.

von Linda Sprenger,
12.08.2017 11:39 Uhr

Echo heißt das neue Spiel von ehemaligen Hitman-Entwicklern und erscheint bereits am 19. September 2017.Echo heißt das neue Spiel von ehemaligen Hitman-Entwicklern und erscheint bereits am 19. September 2017.

Bis vor Kurzem hatte ich, wie wahrscheinlich die meisten von Ihnen, Echo gar nicht auf den Schirm. Auch bei Entwickler Ultra Ultra dürfte es nicht sofort Klick machen, beim folgenden hingegen vielleicht schon: Hinter dem dänischen Indiestudio stecken acht ehemalige Mitarbeiter von IO Interactive, das vor allem bekannt ist für Hitman. Ein Science-Fiction-Abenteuer, das Third-Person-Shooter- und Stealth-Mechaniken mixt, ist das allererste Projekt des kleinen Teams.

Ich war bei Ultra Ultra zu Gast und hatte die Gelegenheit, Echo etwa drei Stunden lang anzuspielen und mich mit Game Director Martin Emborg und Christel Graabæk, Scriptwriter und Producer, zu unterhalten. Nach dem Termin bin ich zwiegespalten: Einerseits verspricht Echo eine spannende, von Jorge Luis Borges' Sci-Fi-Kurzgeschichten inspirierte Story, die mit unserer Ahnungslosigkeit spielt. Andererseits schreibt sich der Titel ein Gameplay-Konzept auf die Fahne, das zwar originell ist, sich nach den drei Stunden aber schon wieder abgenutzt hat.

Misanthropen-Palazzo

Meine Reise beginnt mit dem Erwachen der Protagonistin En. Nach einhundert Jahren Stasis finde ich mich auf einem nur notbeleuchteten Raumschiff wieder. Eine mysteriöse Stimme nimmt Kontakt zu mir auf. Sie nennt sich London und steckt offenbar in einem Würfel, den ich mit mir herumtrage. Vom Rest der Crew und Ens Kollegen Foster, der hier und da in Gesprächen erwähnt wird, fehlt hingegen jede Spur.

Nach Kurzem Umherwandern durch leere Gänge werde ich urplötzlich in einen Palast teleportiert, der ein noch größeres Unbehagen auslöst, als das verlassene Schiff, auf dem ich eben noch war. Ich wage meine ersten Schritte durch den Palast und auch hier finde ich niemanden, der mich in Empfang nimmt. Trotzdem beschleicht mich das Gefühl, als pulsiere hier das Leben. Jede zweite Tür streckt mir eine grässliche Fratze und bedrohliche Stacheln entgegen, sodass ich erst gar nicht erst imstande bin, sie zu öffnen. Auf jedes unheilvolle Dröhnen in leeren Hallen, folgen kurze Stromaussetzer, die mich orientierungslos zurücklassen.

Es scheint, als wolle mir der Palast mitteilen, schleunigst wieder von hier zu verschwinden.

Heldin En erwacht nach einhundert Jahren Tiefschlaf und wird unmittelbar in ein gewaltiges Mysterium verwickelt. Heldin En erwacht nach einhundert Jahren Tiefschlaf und wird unmittelbar in ein gewaltiges Mysterium verwickelt.

Auf einmal an einem fremden Ort zu landen und nicht zu wissen, was einen hier erwartet, ist für die Betroffene ganz bestimmt ziemlich großer Bockmist, für den Aufbau eines Spannungsbogens aber perfekt. En und ich sind bei unseren ersten, vorsichtigen Schritten durch den Palast auf einer Wellenlänge: Wir fragen uns beide, was zur Hölle hier eigentlich vor sich geht. Und wir suchen beide nach Antworten, die uns das Spiel erst nach und nach offenbart, wie mir Graabæk erzählt. Der Anfang des Spiels sei nämlich bewusst verwirrend gestaltet.

"Du erwachst auf einem Raumschiff, das dich nicht mag und redest mit einem Würfel und hast keine Ahnung, was er eigentlich ist. [...] Über die Dialoge und Streitereien zwischen En und London, die sich zu Beginn gar nicht leiden können, erfährst du aber immer mehr über die Geschichte: Zum Beispiel warum En überhaupt im Palast gelandet ist, wer sich hinter Foster und dem Würfel verbirgt und was sie eigentlich vorhaben."

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen laut Graabæk die Charaktere und das große Mysterium, das sich um sie spinnt. Der Schlüssel zur Entwirrung verstecke sich jedoch irgendwo tief im Palast, dessen Erkundung auf einem eigentümlichen Spielkonzept fußt: Das pompöse Bauwerk erschafft Doppelgängerinnen der Heldin, sogenannte Echoes, die ihre Handlungsweisen kopieren und gegen sie einsetzen.

Echo - Gameplay-Trailer zum Stealth-Spiel enthüllt Release-Termin 1:36 Echo - Gameplay-Trailer zum Stealth-Spiel enthüllt Release-Termin

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