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Auf geht's

Es war einmal #33 - Videospiel-Branche reagiert auf 11. September

Diese Woche in »Es war einmal«: Die Videospiel-Branche reagiert auf die Anschläge vom 11. September 2001.

von Peter Smits,
18.09.2010 10:00 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

13. September 2001 - 19. September 2001

Die wichtigsten News

Branche reagiert auf Terroranschläge

Vor ungefähr neun Jahren wurden vier Verkehrsflugzeuge von insgesamt 19 Tätern entführt und in die Türme des World Trade Centers in New York City und in das Pentagon bei Washington, D.C. gelenkt. Jährlich werden wir an die Anschläge erinnert, bei denen mindestens 2993 Menschen getötet wurden. Einige Entwickler und Publisher reagierten auf den terroristischen Massenmord.

Für den Branchengiganten Microsoft bahnte sich ein Marketing-Desaster an, da bei der Berichterstattung über die Anschläge mehrfach die hauseigene Flugsimulation Microsoft Flight Simulator 2000 gezeigt wurde, um den Verlauf der Ereignisse zu visualisieren. In diversen Internet-Foren wurden gleich Mutmaßungen laut, die Terrorakte seien mit dem Spiel geprobt worden. Auch wenn Experten diese Möglichkeit schnell ausgeschlossen hatten, leitete Microsoft einige Schritte in.

So löschte der Publisher und Entwickler am 13. September zahlreiche Screenshots vom Flight Simulator 2000 auf der offiziellen Internetseite. die Bilder zeigten die Skyline Manhattans und damit auch die nicht mehr existenten World Trade Center-Türme. Am 18.09.2001 gab Microsoft außerdem bekannt, dass sich die für den Herbst geplante Auslieferung des nächsten Teils der Flugsimulation verzögern werde. Es sei nicht die richtige Zeit für ein solches Produkt, hieß es. Außerdem haben die Entwickler beschlossen, die New-York-Szenerie zu überarbeiten.

Der Publisher Ubisoft reagierte ähnlich: Am 18. September 2001 kündigte das Unternehmen an, dass sich das Addon Black Thorne zum Taktik-Shooter Rainbow Six: Rogue Spear verschieben wird. In der Original-Newsmeldung hieß es: "Angesichts der aktuellen Ereignisse möchte man trotz der starken moralischen Komponente von Rogue Spear die Öffentlichkeit nicht unnötig mit der Simulation von Terrorismus-Bekämpfung konfrontieren."

Flight Simulator X - Screenshots ansehen

Es gab allerdings auch abseits der Anschläge Neuigkeiten in der Welt der Videospiele. So berichtete der kroatische Entwickler Croteam, dass die Arbeiten an Serious Sam 2 fast abgeschlossen seien. Im Laufe der Entwicklung hatte sich eine spaßige Debatte darum ergeben, ob im Nachfolger von Serious Sam wieder ägyptische Levels auftauchen werden. Mit dem Erreichen der Alpha-Phase hatte sich das immer noch nicht geklärt: "Die Frage, ob sich nun doch ägyptische Levels im Spiel finden werden oder nicht, wurde mittlerweile an die Geschäftsführer weitergegeben, da sich die Leveldesigner da nicht so ganz einig waren."

Die Neuveröffentlichungen


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