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Es war einmal #54 - Die Weltkriegs-Shooter greifen an

Diese Woche in »Es war einmal«: Der Grund dafür, dass Ego-Shooter »cineastisch« sein müssen.

von Peter Smits,
26.02.2011 10:00 Uhr

Täglich berichtet GameStar.de über die aktuellen Ereignisse in der Welt der Videospiele, doch wie ist der »status quo« überhaupt entstanden? In dem wöchentlichen Format »Es war einmal« wagen wir den Blick in die Vergangenheit und präsentieren Ihnen die wichtigsten News, die heißesten Gerüchte, und die besten Neuerscheinungen vor genau neun Jahren.

21. Februar 2002 - 27. Februar 2002

Die wichtigste News

Die Weltkriegs-Shooter greifen an

Was heute ein sehr alter Hut ist, war vor neun Jahren noch erfrischende Innovation: Am 21. Februar 2002 veröffentlichte der Publisher Electronic Arts ein Spiel, das als Vater eines ganzen Sub-Genres gilt: Medal of Honor: Allied Assault . Vor diesem Titel war es üblich, dass der Spieler in Ego-Shootern in sehr fiktiven Szenarien auf mutierte Monster oder fiese Aliens ballerte. Medal of Honor versetzte das bekannte Spielprinzip aber in ein sehr reeles Szenario: Den zweiten Weltkrieg. Fans und Presse waren sich darüber einig, dass dies eine verdammt gute Idee war.

Zugegeben: Allied Assault war bereits der dritte Teil der erfolgreichen Medal of Honor-Serie. Die beiden ersten Teile erschienen jedoch ausschließlich für Sonys PlayStation, erst mit Allied Assault schaffte die Serie den Sprung auf die damals noch viel beliebtere Spieleplattform PC und erreichte so eine sehr viel größere Aufmerksamkeit. An der Entwicklung waren nicht nur die heutzutage sehr populären Programmierer Vince Zampella und Jason West beteiligt, auch der berühmte Regisseur Steven Spielberg hat an dem Ego-Shooter mitgewirkt.

Es ist also nicht überraschend, dass der damalige GameStar-Chefredakteur Jörg Langer im Test von Allied Assault schrieb: "Das Spiel wirkt oft wie ein spannender Film, in dem ich eine tragende Rolle habe." Spielberg hat sich schließlich umfangreich bei seinem eigenen geistigen Eigentum bedient und die intensive Stürmung von Omaha Beach aus seinem Film Der Soldat James Ryan nahezu eins zu eins ins Spiel einbauen lassen. Diese Szene dürfte auch noch heute jedem, der Medal of Honor gespielt hat, im Gedächtnis geblieben sein. Sie ist wegweisend dafür, wie gute Ego-Shooter nach Allied Assault inszeniert sein mussten: Packend, actiongeladen und mit vielen Skriptsequenzen. Vermutlich war das Wort »cineastisch« bezogen auf ein Spiel noch nie so passend wie bei Allied Assault.

Medal of Honor: Allied Assault - Screenshots ansehen

» Den GameStar-Test von Medal of Honor: Allied Assault lesen

Medal of Honor: Allied Assault verkaufte sich blendend. So blendend, dass viele Entwickler versuchten auf den Zug aufzuspringen. Medal of Honor löste eine Welle an Weltkriegs-Shootern aus, die nach einigen Jahren zu Ermüdungserscheinungen bei Fans und Presse führte. Nicht viele Serien konnten sich seitdem halten, aber sowohl Medal of Honor, als auch Call of Duty und Battlefield haben sich vom Zweiten Weltkrieg gelöst und sind nun in anderen Szenarien angesiedelt. Der erste Call of Duty-Teil erschien übrigens über ein Jahr nach dem Release von Allied Assault (wieder mit Zampella und West) und der erste Battlefield-Teil ließ erschien noch 2002.

Die Brothers in Arms -Serie, die auch vom Hype um Spiele mit Weltkriegs-Szenario profitiert hat, wurde noch nicht in die Neuzeit versetzt. Grund dafür ist auch, dass der neuste Teil der Serie noch nicht einmal offziell angekündigt wurde. Nur der Titel ist bekannt: Brothers in Arms: War Hero. Es gibt noch keine Informationen über den Titel, die Bestätigung der Entwicklung liegt auch schon über ein Jahr zurück. Der erste Kommentar zur News vom Nutzer PbVeritas spricht allerdings Bände: "Hoffentlich wirds mal kein 2. WK. Auch wenn Gearbox mit Brothers in Arms eine gute Serie gemacht hat, hängt mir (und auch vielen anderen) das 2. WK Szenario langsam zum Hals raus..."

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