EVGA Geforce GTX 285 SSC - 1,0 GByte, hoher Takt

Mit stark erhöhten Taktfrequenzen will EVGA der starken Radeon HD 5870 Paroli bieten. Ob das bei der Geforce GTX 285 SSC funktioniert, klärt unser Test.

von Daniel Visarius,
23.11.2009 13:14 Uhr

Zum Preis von 320 Euro verkauft EVGA mit der Geforce GTX 285 SSC eine stark übertaktete Version von Nvidias derzeit schnellster Ein-Chip-Grafikkarte. Statt mit 602/1.296 MHz arbeiten der Chip und die Shader-Einheiten nun mit 702/1.584 MHz. Der 1,0 GByte große Videospeicher arbeitet effektiv mit 2.646 statt 2.484 MHz. In unseren Benchmarks mit Crysis und Far Cry 2 kann sich die EVGA-Karte so um rund 6 Prozent vom Standardmodell absetzen. Gegenüber der 350 Euro teuren DirectX-11-Platine Radeon HD 5870 bleibt dann aber immer noch ein Rückstand von knapp 20 Prozent. Mit der Radeon HD 5850 (250 Euro) erreicht die Geforce beinahe ein Patt (durchschnittlich 52,7 zu 50,1 fps).

Weil der Lüfter unter Volllast deutlich hörbar zu Werke geht und noch dazu extrem viel Strom verbraucht, sind Sie insgesamt bei der Radeon HD 5870 besser aufgehoben. Es sei denn, Sie möchten unter anderem Batman: Arkham Asylum oder Sacred 2 unbedingt mit den -- durchaus ansehnlichen -- PhysX-Effekten spielen. Den Radeon-Karten bleiben allerdings die Vorteile des leiseren Betriebs, des niedrigeren Stromverbrauchs und der DirectX 11-Unterstützung.

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