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Gamescom 2016 - Die besten Spiele der Messe

Welche Spiele konnten in Köln am meisten beeindrucken? Die GameStar-Redakteure küren ihre persönlichen Highlights.

von GameStar Redaktion,
22.08.2016 18:00 Uhr

Keine Frage, die Gamescom ist immer eine Reise wert. Auch 2016 durchstreiften die GameStar-Redakteure die Messehallen auf der Jagd nach den atemberaubendsten Erlebnissen, die es dort zu entdecken gab. Und wir sind fündig geworden - von riesigen Blockbustern wie Battlefield 1 bis hin zu skurrilen kleinen Indie-Perlen wie The Sexy Brutale war für jeden was dabei. Das waren unsere Messe-Höhepunkte:

Star Citizen

Heiko Klinge (@HeikosKlinge): Ich wage nach wie vor keine Prognose, ob und in welcher Form das Megaprojekt von Chris Roberts irgendwann einmal wirklich fertig wird. Aber ich kann definitiv sagen, dass mich kaum eine Messepräsentation in meinen 17 Jahren als Spielejournalist so sehr beeindruckt hat wie die von Star Citizen.

Klar, es war in erster Linie eine Technologiedemo, aber eben eine enorm faszinierende. Fließend vom Weltall auf die Planetenoberfläche zu fliegen, dort in einer gigantischen Bergbaustation zu landen, die ich komplett zu Fuß erforschen kann. Das alles gemeinsam mit anderen Spielern und in einer bis dato nie gesehenen Detailverliebtheit - der Wahnsinn.

Multi Man's Sky: Gamescom-Preview zu Star Citizen

Natürlich gibt es noch tausende Fragezeichen. Und über allem steht die Frage, ob das in der Praxis auch wirklich Spaß macht. Aber Fakt ist, dass kaum ein Spiel seine Fans so sehr fasziniert und elektrisiert wie Star Citizen - die Jubelstürme während der Fanevent-Demo sprechen Bände. Und ich finde es einfach nur großartig, dass Spiele bei aller berechtigten Skepsis noch solch eine Begeisterung auslösen können.

Star Citizen: Alpha 3.0 - Gamescom-Demo mit Planetenlandung und Speeder-Fahrt 52:34 Star Citizen: Alpha 3.0 - Gamescom-Demo mit Planetenlandung und Speeder-Fahrt

Battlefield 1

Michael Graf (@Greu_Lich): Ja, Battlefield 1. Sage ich, der in Online-Shootern normalerweise kein Scheunentor trifft. Dennoch hat mich die Messedemo nachhaltig beeindruckt, nicht mit ihrer hervorragenden Grafik oder ihrem angenehmen Spielgefühl, sondern mit ihrer Karte! Die riesige Wüstenmap »Sinai Desert« erinnert nämlich ans großartige »El Alamein« aus Battlefield 1942, nur noch abwechslungsreicher. Im Sandmeer brause ich mit dem Panzer Dünen hinauf und kippe auf der anderen Seite wieder runter; im Oasendorf hechte ich als Fußsoldat von Mauer zu Mauer, während um mich herum Granaten und Panzergeschosse die Lehmbauten zerlegen (wenn auch, wie in den Vorgängern, entlang von Sollbruchstellen, nicht komplett dynamisch).

Am meisten angetan haben's mir die Pferde. Ich kann direkt auf einem der Kläpper spawnen und durch die Wüste galoppieren. Im Sattel darf ich nicht mehr über Kimme und Korn feuern, sondern nur noch aus der Hüfte (lies: ich treffe überhaupt nichts), dafür nutze ich das Reittier zur Ablenkung und galoppiere wie ein Irrer vor den feindlichen Linien hin und her. Und während die Gegner versuchen, mich zu treffen, rückt mein restliches Team vor. Auch die Steuerung fühlt sich prima an; man kann sich die Pferde wie etwas trägere Motorräder vorstellen, die dafür automatisch Mauern überspringen. Das sieht zwar manchmal ungelenk aus, kann aber sehr überraschend sein für Soldaten, die hinter diesen Mauern hocken und sich zu sicher fühlen.

Und dann wären da ja auch noch die Sandstürme! In der Gamescom-Demo wechselt das Wetter tatsächlich dynamisch, mitten in der Mission kann ein Wüstenwind heraufziehen - und die Sichtweite sinkt auf ein paar Meter. Im Rush-Modus nutze ich diesen Sichtschutz, um mich mit einem Panzer hinter die feindlichen Linien zu schleichen und die blind herumwuselnden Gegner auszuknipsen oder für meine Teamkameraden zu markieren. Solche Momente machen Battlefield 1 für mich aus, und »Sinai Desert« beschert mir in der kurzen Anspielzeit jede Menge davon. Und erinnert mich gleichzeitig an die gute, alte Zeit mit Battlefield 1942. Nostalgie plus modernes Spektakel in einem, was will ich mehr? Na ja, schon einiges, aber fürs Messe-Highlight reicht's dicke.

Battlefield 1 - Pferde und Sinai-Wüste - Gamescom-Neuerungen im Check 20:15 Battlefield 1 - Pferde und Sinai-Wüste - Gamescom-Neuerungen im Check

The Sexy Brutale

Johannes Rohe (@DasRehRohe): The Sexy Brutale steht für mich stellvertretend für die vielen Highlights, die mir die »kleinen« Spiele auf der Messe beschert haben. Während die AAA-Titel der großen Studios fast ausschließlich auf bewährte Spielmechaniken setzen, trauen sich unbekanntere Entwickler an teilweise abenteuerliche Gameplay-Experimente.

In The Sexy Brutale stecke ich etwa in einer Zeitschleife und erlebe wieder und wieder, wie die Gäste eines Maskenballs ermordet werden. Um den Fluch zu brechen, muss ich die Morde aufklären und verhindern. Spannend!

Andere Spiele sind fast noch kurioser. In Haimrik werden Worte zu Waffen, in Little Nightmares schleiche ich mit einem kleinen Mädchen durch eine albtraumhafte Welt und in Far durchquere ich einen ausgetrockneten Ozean in einer Mischung aus Dampflok und Segelschiff. Klar ist ein Battlefield 1 beeindruckend, aber solche Perlen finden ihren Weg direkt in mein Spielerherz.

The Sexy Brutale - Video: In diesem Casino grüßt täglich das Murmeltier 1:01 The Sexy Brutale - Video: In diesem Casino grüßt täglich das Murmeltier

For Honor

Markus Schwerdtel (@kargbier): Ja, ich weiß, eine langweilige Wahl. Aber beim Anspielen von For Honor hatte ich nun mal einen Höllenspaß. Vielleicht lag es daran, dass ich das Ding zum ersten Mal selber in den Händen hatte und sich das Kampfsystem für mich schön frisch anfühlte.

Vielleicht ist auch die wirklich fette Inszenierung verantwortlich, in der Gamescom-Version krachte und schepperte es ordentlich. Der brachial durchinszenierte Singleplayer-Level erinnerte tatsächlich an die besten Call of Duty-Levels, so muss das sein. Die 15 Minuten Anspielen haben mich jedenfalls schwer beeindruckt zurück gelassen.

Die große offene Frage: Gamescom-Preview zu For Honor

Allerdings hatte ich nach der Viertelstunde auch das Gefühl, For Honor schon zu »kennen«, so als hätte ich bereits alles Wichtige gesehen. Darauf angesprochen haben mir jedoch die Ubisoft-Leute versichert, dass da noch ganz, ganz viel Neues kommt. Ob sie recht haben, sehen wir ja dann im Februar 2017.

For Honor - Der Multiplayer von der Entwicklerin erklärt 19:12 For Honor - Der Multiplayer von der Entwicklerin erklärt

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