Ghost in the Shell - Woran der Film scheitert und was ihn besser gemacht hätte (Video)

Die Realverfilmung des Anime-Klassikers ist bei weitem keine Katastrophe, nur ist ein guter Film aber auch noch lange kein Meisterwerk. Doch woran scheitert er?

von Marco Risch,
06.04.2017 10:23 Uhr

»Ghost in the Shell« ist trotz einer bombastischen Optik und vielversprechenden Trailern kein Kritikerliebling geworden. Das Video von unserem Partnerkanal Nerdkultur liefert eine ungewöhnliche Erklärung dafür:

Ghost in the Shell: Der ernüchternde Meinungsspiegel zum Film

Immerhin darf sich die Neuinterpretation nach allgemeinem Dafürhalten die Plakette der bisher »besten Realverfilmung eines Anime« anheften. Natürlich nur, wenn man den eigentlich zugrundeliegenden Manga bewusst ausblendet, denn gelungene Manga-Adaptionen wie den ersten »Oldboy« gibt es viele.

Ohnehin orientiert man sich ja »Ghost in the Shell« mehr an den zahlreichen Fassungen für die Leinwand und die TV-Bildschirme. So oder so ein großer Schritt in die richtige Richtung für mehr Akzeptanz der immer noch zu nischigen Anime in westlichen Gefilden.

Wie überhaupt der erste Film von 1995 diesen Kultstatus erlangen konnte und was das Ganze mit »Matrix« und »Blade Runner« zu tun hat, sieht man im nachfolgenden Video:

Mehr dazu: Die ersten 5 Minuten aus Ghost in the Shell

Der Film des ehemaligen Werbefilmers Rupert Sanders (»Halo 3: ODST«) mit Scarlett Johansson läuft seit dem 30. März 2017 auch hierzulande im Kino.

Ghost in the Shell - Bilder zum Kinofilm ansehen


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