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Ghost Recon: Wildlands - Der 2. DLC ist besser als das Hauptspiel

Neue Missionstypen, neue Gegnertypen, ein knallharter Schwierigkeitsgrad - der DLC Fallen Ghosts peppt Ghost Recon: Wildlands an genau den richtigen Stellen auf.

von Dimitry Halley,
31.05.2017 13:53 Uhr

Ghost Recon: Fallen Ghosts - Release-Trailer: Wildlands-DLC will Hardcore- statt GTA-Action 1:42 Ghost Recon: Fallen Ghosts - Release-Trailer: Wildlands-DLC will Hardcore- statt GTA-Action

Als Ghost Recon: Wildlands seinen ersten großen DLC an den Start brachte, reagierte die Spielerschaft gespalten: Narco Road drehte sich weniger um knallharte Militär-Action und mehr um Social-Media-Follower, Auto-Stunts, Flugshows und brennende Motorräder. Das ist nicht Ghost Recon, sagten sich viele (andere feiern den DLC allerdings gerade deshalb). Für die Skeptiker haben wir gute Neuigkeiten: Der zweite DLC Fallen Ghosts bietet genau das, was Narco Road vermissen ließ. Und mehr noch: Er bringt Features nach Bolivien, die das Hauptspiel dringend gebraucht hätte.

Wie das vorherige Addon umfasst auch Fallen Ghosts eine eigenständige Kampagne, die nach dem Hauptspiel spielt und den Fokus diesmal auf den Südosten Boliviens richtet. Wer durchhastet, bekommt das Gebiet in knapp vier bis fünf Stunden durch - wer alles sehen will, kann nochmal ein paar Stunden draufpacken. Die Story ist dabei (Wildlands-typisch) rasch erklärt: Nach dem Fall des Santa-Blanca-Kartells haben schwer bewaffnete Söldner die Kontrolle übernommen und machen da weiter, wo die Sicarios von uns gestoppt wurden: Drogenhandel, Unterdrückung, Mord und so weiter.

Also geht's für uns wieder rein ins Geschehen - doch schon bei der Ankunft merken wir, dass der DLC den Anspruch hochschraubt. Unser Helikopter wird abgeschossen, bereits im Prolog müssen wir uns an Spähtrupps der Feinde vorbeischleichen und irgendwie der Dschungelhölle entfliehen und zu einem Safe House gelangen.

Plus-Podcast: Warum Dimi zur Entspannung Wildlands spielt (und andere dunkle Geheimnisse)

Ghost Recon: Fallen Ghosts - Qualität statt Quantität

Unser Spielziel in der Kampagne: Drei Gebiete befreien und den feindlichen Oberboss aus dem Weg räumen. Das gestaltet sich allerdings schwieriger als alle bisherigen Missionen von Ghost Recon: Wildlands. Der Grund: Die neuen Gegnertypen mischen das bisherige Gameplay ordentlich auf. Störtrupps schalten alle unsere Mini-Map-Anzeigen aus, Heavys können nur per Kopfschuss ausgeschaltet werden, Spür-Soldaten verbergen sich getarnt im Dickicht und Elite Sniper spähen und töten extrem effizient. Außerdem benutzen die Gegner jetzt endlich (!) auch mal die Panzerwagen, die schon im Hauptspiel überall rumstanden.

Ghost Recon: Wildlands - Screenshots aus dem DLC »Fallen Ghosts« ansehen

Auch an den Nebenmissionen wurde gefeilt: Wer vier Terminals in einer schwer bewachten Ortschaft aktivieren muss, während Störtrupps die eigene Karte blockieren, kommt richtig ins Schwitzen. Und die »Verteidigen Sie einen Punkt für drei Minuten«-Aufträge fühlen sich wie Himmelfahrtskommandos an, wenn plötzlich von drei Seiten Panzerwagen anrollen und am Himmel die Kampfhubschrauber-Rotorblätter röhren. Selbst wenn Sie das Hauptspiel auf höchstem Schwierigkeitsgrad gemeistert haben, finden Sie hier ein paar harte Taktik-Nüsse, die Umdenken erfordern. Und genau das wünschen wir uns von einem Addon. Klar, anders als der Trailer vermuten lässt, geht's bei den abgestürzten Ghosts nicht wirklich um Survival: Man hat ein großes Waffenarsenal und erhält rasch Zugang zu den üblichen Helikoptern und Fahrzeugen. Aber der DLC fühlt sich deutlich taktischer und kniffliger an als das Hauptspiel.

Damit die heldenhaften Ghosts nicht ganz aufgeschmissen sind, wurde unser Level-Limit erhöht. Unser Agent kann jetzt weiter im Rang aufsteigen als noch im Hauptspiel und bekommt außerdem einen neuen Skill Tree, in dem er wie gewohnt Fähigkeitspunkte verteilen kann. Die neuen Aufwertungen geben beispielsweise der Spürdrohne neue Fähigkeiten, erhöhen unsere Verteidigung kurz vor dem Tod und so weiter.

Man startet das Addon übrigens mit einer neu erstellen Figur, die alle Fähigkeitsbäume des Hauptspiels bereits gemeistert hat. Die neuen Fähigkeiten hauen uns indes nicht wirklich vom Hocker, aber das Upgrade-System ist eine nette Dreingabe. Unser persönlicher Favorit im neuen Arsenal ist allerdings ohnehin kein Skill, sondern eine Waffe: Die neue Armbrust, mit der man auf kurze Distanz tödliche Bolzen komplett lautlos verschießt. Wer gerne schleicht (wahlweise im Splinter-Cell-Oufit), bekommt hier ein sehr atmosphärisches Gadget.

Wäre dieses Maß an Vielfalt im Hinblick auf Gegner- und Missionstypen bereits im Hauptspiel vorhanden gewesen, hätte Ghost Recon: Wildlands definitiv eine höhere Wertung bekommen. So oder so, wenn Sie neues Futter für sich und Ihre Agenten-Freunde suchen, bietet Fallen Ghosts jede Menge neue Inhalte, die teils besser sind als das ursprüngliche Wildlands. So geht DLC.

Ghost Recon: Wildlands - Testvideo: Für wen es sich lohnt 10:36 Ghost Recon: Wildlands - Testvideo: Für wen es sich lohnt


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