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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Part 2 im Test - Der Zauber hat ein Ende

Würdiges Finale oder stupide Schießbude? In unserem Test zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 erfahren Sie die ganze, traurige Wahrheit!

von Petra Schmitz, Christian Ströhl,
15.07.2011 13:06 Uhr

Beinharte Potter-Fans aufgepasst: das Geld für die Spielumsetzung zum achten Kinofilm besser sparen und in einen Monatsvorrat von Berty Botts Geleebohnen investieren. Denn auch das Actionspiel Harry Potter und die Heiligtümer der Todes: Teil 2 (oder kurz »HPudHdT: T2«) von Electronic Arts und Warner Bros. entpuppt sich wie der Vorgänger schnell als lieb- und bedeutungslose Schießbude für masochistisch veranlagte Zocker.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Part 2 - Screenshots ansehen

Zauberkämpfe erzeugen Heulkrämpfe

Der zweite Teil beginnt, wo Harry Potter 7: Part 1 aufhörte - logisch. Zusammen mit Hermine und Ron muss Harry die verbliebenen Horkruxe suchen, um den finsteren Lord Voldemort zur Strecke zu bringen. Dafür brechen die drei zunächst in die Hochsicherheitsverliese der Zaubererbank Gringott's ein. Dort lagert mit Helga Hufflepuffs Kelch einer der Horkruxe.

Auf dem Rücken eines Drachen machen sich Harry, Ron und Hermine auf nach Hogsmeade.Auf dem Rücken eines Drachen machen sich Harry, Ron und Hermine auf nach Hogsmeade.

Wir steuern Harry aus der Verfolgerperspektive durch die düsteren Höhlen. Der Zauberstab des jungen Mannes spendet Licht, erzeugt ein Schutzschild, aber in erster Linie dient er als Waffe. Denn Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 2 ist eigentlich ein Shooter – mit lahmen Gefechten. Und das pottersche Deckungssystem ist hakelig und chaotisch. Gegen die debilen Feinde reicht es aber aus: Die Todesser fallen wie die Fliegen, sind ähnlich intelligent und treten stets in Schwärmen auf. Zwar suchen sie auch Schutz hinter Felswänden oder Steinbrocken, das nützt aber wenig, weil ihr Kopf meist über die Deckung hinaus ragt und Harry sie so gezielt ausschalten kann. Die Entwickler versuchen, die KI-Schwäche schierer Gegnermasse auszugleichen. So ziehen sich viele Spielabschnitte wie Kaugummi in die Länge.

Stupides Stupor-Geballere

Aus dem gutmütigen kleinen Zauberlehrling ist eine Killermaschine geworden. Hermine und Ron treiben ihn an: »Gut so Harry!« oder »Dem hast du’s gezeigt Kumpel!«, ermutigen sie ihn nach jedem Kampf. Der Standardzauber »Stupor« reicht zu Beginn noch aus, der schnellere Zauber »Expulso« richtet aber mehr Schaden an und löst den langweiligen Stupor schnell ab.

Mit dem Standardangriff »Stupor« kämpft Harry vor den Toren Hogsmeades gegen die Todesser.Mit dem Standardangriff »Stupor« kämpft Harry vor den Toren Hogsmeades gegen die Todesser.

Später lernt Harry zudem den Entwaffnungszauber »Expelliarmus« oder den lähmenden »Petrificus Totalus«-Spruch (die er eigentlich beide schon lange beherrschen sollte, wenn man nach den Vorgängern geht). Ein rudimentäres Levelsystem wie noch in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil 1 gibt es nicht mehr. Stattdessen erweitert sich Harrys Zauberrepertoire im Laufe des Spiels automatisch und passt sich dem steigenden - und teils unfairen - Schwierigkeitsgrad an.

So manche Bossgegner sind nämlich wahre Nervenproben, was aber hauptsächlich an der verkorksten Steuerung und am unausgewogenen Deckungssystem liegt. Auch erfahrene Spieler verzweifeln dann schnell und wünschen sich Hilfe herbei.


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