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House of the Dying Sun im Test - Im Geiste von Tie-Fighter und Freespace

Die Zeit kurzweiliger Dogfighting-Spiele ist schon lange vorbei? Falsch gedacht. Mit House of the Dying Sun kommt wieder Leben in die Raumschlachtbude. Auch wenn dieses Leben nur kurz ist, wie der Test zeigt.

von Benjamin Danneberg,
27.12.2016 08:00 Uhr

House of the Dying Sun - Testvideo zum Weltraum-Dogfight-Spektakel 5:31 House of the Dying Sun - Testvideo zum Weltraum-Dogfight-Spektakel

Schnelle Wendemanöver, gut gezielte Laser-Salven und zum Schluss noch eine Rakete aufschalten: Wer kompromisslose Dogfight-Spiele der Marke Tie-Fighter, X-Wing oder Freespace liebt, der ist in den vergangenen Jahren nicht sonderlich reich beschenkt worden. Das Space-Sim-Revival der letzten Jahre mündet meistens in Weltraumspielen, in denen Dogfighting nur einen verhältnismäßig kleinen Teil des Spiels ausmacht.

Das ist mit House of the Dying Sun (ehemals Enemy Starfighter) vorbei. Entwickler Marauder Interactive hat ein ziemlich gradliniges, packendes und actiongeladenes Spiel geschaffen - das aber leider auch einige Nachteile mit sich bringt. Welche das sind, zeigen wir im Test.

Die vielleicht kürzeste Story aller Zeiten

Wir können zwar nur die Interceptor-Fighter fliegen, aber wir kommandieren eine ganze Flotte, darunter auch Großkampfschiffe. Wir können zwar nur die Interceptor-Fighter fliegen, aber wir kommandieren eine ganze Flotte, darunter auch Großkampfschiffe.

Der sterbende Imperator hat nur eine Aufgabe für uns: Die Verräter des Imperiums sollen gesucht und bestraft werden. Das ist die ganze Geschichte. Es gibt zwar noch kurze Missionsbeschreibungen mit den Namen der Herren und Damen auf unserer Todesliste, aber die tun nichts weiter zur Sache. Kontext, Hintergründe, Charakterzeichnungen? Fehlanzeige. Immerhin: Das Ende von House of the Dying Sun hat uns dann doch überrascht.

Doch bis wir dort ankommen, müssen wir noch einiges lernen. Zu Beginn geht's ins Tutorial, in dem wir die Grundlagen des Fliegens und Schießens beigebracht bekommen. Wir spielen entweder mit Maus und Tastatur oder greifen zum Gamepad (HOTAS-Systeme werden nicht offiziell unterstützt - warum, ist uns ein Rätsel). Die Steuerung ist ziemlich simpel und wir finden uns schnell im Cockpit zurecht.

Die Grafik ist allgemein scharf, aber eher minimalistisch gehalten.Die Grafik ist allgemein scharf, aber eher minimalistisch gehalten.

Taktik oder Action?

Komplexer wird es da schon, wenn wir in die taktische Ansicht schalten. Dann bekommen wir eine Übersicht über den Schlacht-Bereich und können - ähnlich wie in Homeworld - Befehle erteilen. Als letzter verbliebener Royal Guard des Imperators kommandieren wir nämlich eine ganze Flotte, die durch den erfolgreichen Abschluss von Missionen stetig wächst.

In der Taktikansicht können wir unsere Flotte wie in einem Strategiespiel steuern. In der Taktikansicht können wir unsere Flotte wie in einem Strategiespiel steuern.

Wir geben Bewegungs-, Angriffs- oder Verteidigungsbefehle und können dann zuschauen, was die Schiffe daraus machen. Allerdings ist das mit verhältnismäßig viel Geklicke und Kameraschieberei verbunden - am Ende ist es doch effektiver, selbst in den Interceptor zu steigen und den Kampf direkt anzuführen. Schließlich können wir die Flotte auch von dort bequem über eine intuitive Hotkey-Bedienung kommandieren.

In House of the Dying Sun dürfen wir ausschließlich Fighter fliegen, die Capital-Ships, die wir über die Zeit freischalten sind reine Begleitschiffe. Das macht aber nichts, denn so ein Interceptor ist in den Händen eines geschickten Piloten eine Massenvernichtungswaffe. Sind wir auf simplen Tastendruck von der Taktik-Ansicht ins Cockpit gehüpft, geht's richtig los: Ziel aussuchen und aufschalten, mit ordentlich Boost hinterherjagen und dann die Autokanone draufhalten oder mit Raketen einheizen. Wir können an großen Schiffen sogar einzelne Module ins Visier nehmen.


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