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Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels - Eine Ikone ist zurück - im Rentenalter

Eine Ikone ist zurück -- allerdings im Rentenalter. Hat der Zahn der Zeit nicht nur Spuren im Gesicht von Indiana Jones hinterlassen sondern sieht auch der Film alt aus? GameStar hat das neue Indy-Abenteuer gesehen.

von Christian Merkel,
19.05.2008 17:57 Uhr

1957: Die USA sind im kalten Krieg mit der Sowjetunion, Präsident Eisenhower hat gerade seine zweite Amtszeit angetreten. Während die Sowjets ihre zweite Sputnik ins All schicken, wird in den USA der Ruf nach neuen Waffen immer lauter. Das Testen von Atomwaffen gehört dabei zum üblichen Säbelrasseln. In der Wüste von Utah werden sogar Häuser gebaut, um ihre verheerende Wirkung zu demonstrieren. Die Angst vor den Sowjets nimmt auch im Inland bizarre Formen an, so ruft Senator McCarthy zur Kommunistenjagd. Im Privatleben der typischen amerikanischen Jugendlichen beginnt gerade die Zeit der Halbstarken. Als richtiger Mann hat man ein hochgetuntes Auto, die Mädchen tragen am liebsten enge Pullover.

In diese Zeit kommt mit Indiana Jones ein Fossil der Dreißiger Jahre ins Spiel. 20 Jahre nach den Geschehnissen von Indiana Jones und der letzte Kreuzzug lehrt Jones immer noch Archäologie am Marshall College. Seine Schläfen sind mittlerweile in Würde ergraut. Das Gesicht zeichnet tiefe Furchen. Aber sowohl beim Filmarchäologen und auch bei dessen Darsteller Harrison Ford ist die Lust auf ein weiteres Abenteuer vorhanden. Im Südwesten der USA entkommen Indy und sein Kumpel Mac (Ray Winstone) auf einer entlegenen Militärbasis nur knapp sowjetischen KGB-Agenten. Die haben es auf eine alte Kiste abgesehen, die Indiana Jones zehn Jahre vorher für die US-Regierung identifizieren musste.

Der kurze Kontakt mit den Sowjets kostet ihn wenig später seinen Lehrstuhl. Kurz bevor Indy enttäuscht das Land verlassen kann, trifft er auf den jungen Rebellen Mutt Williams -- eine Westentaschenversion Marlon Brandos dargestellt von Shia LaBeouf.

Mutt hat einen Brief von Marion Ravenwood (Karen Allen) bei sich. In sie hatte sich Indy schon 1981 in Jäger des verlorenen Schatzes verliebt. Das Schreiben führt ihn auf die Spur des Kristallschädels von Akator. Zusammen mit Mutt begibt sich Indy auf die Reise nach Peru, um das Artefakt zu finden. Schnell muss er allerdings erkennen, dass nicht nur er den Schatz finden will. Eine Gruppe sowjetischer Agenten, die in Grausamkeit den Nazi-Vorbildern aus den ersten drei Filmen in nichts nachstehen, setzt alles daran, den Schädel in ihre Finger zu bekommen. Anführerin der Bande ist die kühle Irina Spalko (Cate Blanchet).

Man ist versucht, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels ein Wiedersehen mit Freunden zu nennen. Wieder kommt die Story-Idee von George Lucas. Die Regie übernimmt wie in den ersten drei Teilen Steven Spielberg. Neben Harrison Ford taucht allerdings nur ein bekanntes Gesicht auf: Indys Geliebte aus Jäger des verlorenen Schatzes. Auf Sean Connery, der Indys Vater im dritten Teil spielte, und Denholm Elliott, College-Dekan Dr. Marcus Brody, musste das Team verzichten. Beide sind allerdings präsent: als Foto. Brody bekommt übrigens in Form einer Bronzestatue einen schlagenden Einsatz.

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