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Islands of Nyne - Macht dieser Ego-Shooter bald PUBG Konkurrenz?

100 Spieler, eine Arena, nur einer überlebt. Klingt vertraut? Islands of Nyne will dem Battle-Royal-Genre aber einen etwas anderen Spin geben und so PUBG & Co. Konkurrenz machen.

von Philipp Elsner,
13.07.2017 16:24 Uhr

Gleiches Rezept, anderer Geschmack: Islands of Nyne drückt dem Battle-Royal-Genre einen eigenen Stempel auf.Gleiches Rezept, anderer Geschmack: Islands of Nyne drückt dem Battle-Royal-Genre einen eigenen Stempel auf.

Battle Royal ist spätestens seit dem durchschlagenden Erfolg von Playerunknown's Battlegrounds voll im Trend. Aber bereits 2016 wurde mit Islands of Nyne ein Shooter bei Kickstarter finanziert, der dem Platzhirsch dieses Jahr Konkurrenz machen will.

Die Prämisse ist nahezu gleich: 100 Spieler werden über einer Arena abgeworfen. Die verkleinert sich regelmäßig durch ein von außen anrückendes Kraftfeld und die Kontrahenten müssen Ausrüstung sammeln, um als letzter übrig zu bleiben - so weit, so PUBG.

Warum spielen das alle? Die Faszination von PUBG bei "Moin Michi"

Allerdings gibt es bei Islands of Nyne keine Third-Person-Kamera mit den entsprechenden Vorteilen. Als reiner Ego-Shooter setzt Islands of Nyne auf höhere Geschwindigkeit und Mobilität, statt auf Looting und Camping. Ein großer Kritikpunkt an Playerunknown's Battlegrounds (und auch an H1Z1: King of the Kill) ist für viele Spieler die Schulterperspektive, mit der man Gegner frühzeitig um Ecken herum erkennen kann. Wer sich in Häuern, hinter Bäumen oder Felsen versteckt, hat damit klar die Überhand.

Islands of Nyne - Pre-Alpha-Gameplay aus dem PUBG-Konkurrenten 1:39 Islands of Nyne - Pre-Alpha-Gameplay aus dem PUBG-Konkurrenten

Die Tribute von Aliens

Ein weiterer Unterschied ist das futuristische Szenario von Islands of Nyne: Die Arenen wurden von einer fiesen Alien-Rasse im Weltall gebaut und die Spieler sind "auswerwählte" Erdlinge, die sich sozusagen als Entertainment-Programm für ihre Entführer bis zum letzten Mann bekämpfen. Das klingt eher nach einer schwachen Ausrede dafür, andere über den Haufen zu schießen - aber hey, PUBG hat im Prinzip noch weniger Story.

Entsprechend sind die Waffen und Ausrüstungsgegenstände im Sci-Fi-Stil gehalten, ähneln dabei aber realen Vorbildern wie der AK-47 oder M4-Sturmgewehren. Bevor die Runde beginnt, werden alle Spieler in eine kleine Deathmatch-Arena geworfen und können dort die Knarren ausprobieren - eine clevere Weiterentwicklung der interaktiven Lobby von PUBG.

Aktuell ist Islands of Nyne nur für eingeladene Spieler in der Closed Alpha spielbar und leidet noch unter zahlreichen großen und kleinen Macken. Gleichzeitig kommen immer wieder neue Waffen, Gebiete und andere Inhalte dazu.

Dank Unreal Engine 4 kann sich Islands of Nyne aber zumindest optisch schon durchaus sehen lassen. Im Dezember 2017 soll der Battle-Royal-Shooter im Early Access bei Steam an den Start gehen - spätestens dann wird sich zeigen, ob PUBG um seinen Thron fürchten muss.

Der Kampf um das beste Battle Royal: PUBG vs. H1Z1 vs. The Culling

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