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KFA² Geforce GTX 1080 EXOC - Eine der günstigsten GTX 1080

Für unter 500 Euro hat die Geforce GTX 1080 EXOC von KFA² im Test das Potenzial zum besten Gesamtpaket aus Preis und Leistung.

von Christoph Liedtke,
18.07.2017 15:20 Uhr

Die KFA² Geforce GTX 1080 EXOC besitzt das gleiche Kühldesign wie die GTX 1070 EX. Aufgrund der höheren Abwärme des GP104-400-Chips dürften Temperatur und Lautstärke höher ausfallen.Die KFA² Geforce GTX 1080 EXOC besitzt das gleiche Kühldesign wie die GTX 1070 EX. Aufgrund der höheren Abwärme des GP104-400-Chips dürften Temperatur und Lautstärke höher ausfallen.

Hinweis:
Aufgrund des immer noch spürbaren Mining-Hypes von Ethereum haben sich die Preise einiger Grafikkarten teilweise stark erhöht, bei gleichzeitig schlechterer Verfügbarkeit. Daher kostet die Geforce GTX 1080 EXOC von KFA² zum Testzeitpunkt aktuell mindestens 590 Euro statt ehemals rund 490 Euro und ist nur bei sehr wenigen Händlern überhaupt vorrätig. Wann genau sich die Situation wieder entspannt, ist derzeit schwer abzuschätzen, auch die Hersteller selbst können dazu zum Testzeitpunkt noch keine genauen Angaben machen.

Allerdings sinkt der Kurs der Kryptowährung Ethereum, die für den derzeitigen Mangel an Grafikkarten verantwortlich ist, schon wieder deutlich – wir erwarten eine baldige Entspannung des Marktes und die baldige Rückkehr zu den ursprünglichen Grafikkarten-Preisen.

Wer sich fragt, was eine Kryptowährung überhaupt ist, dem empfehlen wir unseren Übersichtsartikel: Krypto-Mining – Was ist das und wie funktioniert es?

Die KFA² Geforce GTX 1080 EXOC im Test zeichnet sich durch einen verhältnismäßig kleinen Preis und entsprechend große Beliebtheit aus. Im Test prüfen wir, ob die auf dem GP104-Chip basierende GTX 1080 EXOC auch in unseren Spiele-Benchmarks und bei der Lautstärke überzeugen kann.

KFA² versieht Grafikkarten mit dem Zusatz »EXOC« (Extreme Overclocked), um eine ab Werk hohe Übertaktung zu verdeutlichen, die Taktraten fallen also höher als von Nvidia vorgegeben aus. Gegenüber der GTX 1080 Founders Edition steigt der Chiptakt der GTX 1080 EXOC um über drei Prozent auf 1.657 MHz (1.797 MHz Boost) an.

Dass dieser Chiptakt nicht ganz so extrem ist, zeigt die kürzlich getestete Geforce GTX 1080 Phoenix Golden Sample von Gainward, dessen Chip mit 1.708 MHz (1.847 MHz) nochmals höher taktet. Aber auch KFA² selbst überbietet sich mit der »Hall of Fame«-Reihe, die durch eine üppigere Kühlung und ein deutlich überarbeitetes Platinenlayout höhere Taktraten erlaubt. In unserem Test zur KFA² GTX 1080 Hall of Fame erreicht die Karte unter Spielelast einen Takt von bis zu 1.950 MHz.

Abseits der Chip-Übertaktung hält das Custom Design von KFA² an den technischen Eckdaten einer GTX 1080 fest: Der 8,0 GByte große GDDR5X-Videospeicher taktet effektiv mit 10,0 GHz, dank des 256 Bit breiten Speicherinterfaces kommt die GTX 1080 EXOC auf eine Speicherbandbreite von 320 GByte/s.

Optisch gleicht die GTX 1080 EXOC mit mattschwarzer Kühlerabdeckung und Backplate sowie rot beleuchteten 100 Millimeter großen Axial-Lüftern der KFA² Geforce GTX 1070 EX. Trotz der um 30 Watt höheren TDP von insgesamt 180 Watt, setzt KFA² bei der GTX 1080 EXOC auf die gleiche, zwei Slot hohe Kühlung wie bei der kleineren Schwester – umso interessanter dürften die Ergebnisse der Lautstärke- und Temperatur-Messung ausfallen (siehe entsprechenden Abschnitt).

Analog zur GTX 1070 EX liegt auch im Falle der EXOC eine Kupferplatte direkt auf dem Chip. Die entstehende Abwärme wird an einen von vier Heatpipes durchschlängelten Aluminium-Radiator mit horizontal ausgerichteten Lamellen abgegeben. Erneut werden die hitzigen Spannungswandler für eine bessere Wärmeableitung von einer gesonderten Heatsink unterstützt.

Die GTX 1080 EXOC erbt außerdem die inkonsistente, rot leuchtende und nicht abschaltbare LED-Beleuchtung der Lüfter und einer nach Belieben konfigurierbaren RGB-Beleuchtung auf der Grafikkartenseite.

Technische Daten

KFA² 1080 EXOC

Gainward 1080 Phoenix GS

Nvidia
1080 FE

Nvidia 1070 FE

Grafikchip

GP104-400

GP104-200

Chiptakt (Basis/Boost)

1.657 / 1.797 MHz

1.708 / 1.847 MHz

1.607 /
1.733 MHz

1.569 / 1.683 MHz

Shader-Einheiten

2.560

1.920

TMUs / ROPs

160 / 64

120 / 64

Fertigungsprozess

16 nm FinFET

Videospeicher

8,0 GByte
GDDR5X

8,0 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

10,0 GHz

8,0 GHz

Speicherinterface

256 Bit

Speicherbandbreite

320 GByte/s

256 GByte/s

TDP

180 Watt

150 Watt

Ca. Preis

ab 480 Euro

ab 500 Euro

ab 380 Euro

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer Crucial BX200 SSD sowie einer Toshiba OCZ RD400 mit jeweils 480 GByte installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

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