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Lenovo Yoga Tablet 2 - Flexibles Netbook oder teures Tablet?

Das Lenovo Yoga Tablet 2 setzt im Test auf einen Quad-Core-Prozessor mit x86-Architektur aus Intels Atom-Serie und nutzt Windows 8.1. Dank beiliegender Bluetooth-Tastatur mutiert das Tablet sogar zum Netbook/Ultrabook. Wie es sich mit dem Lenovo Yoga 2 arbeitet und spielt, klären wir im ausführlichen Test.

von Dennis Ziesecke,
05.12.2014 18:15 Uhr

Flexibel wie ein Yogi - Lenovo verspricht viele Nutzungs- und Aufstellmöglichkeiten beim Yoga 2 im Test.Flexibel wie ein Yogi - Lenovo verspricht viele Nutzungs- und Aufstellmöglichkeiten beim Yoga 2 im Test.

Vor einigen Jahren begann die Ära kompakter und preiswerter Mini-Notebooks. Diese bekamen schnell den Namen »Netbook« verpasst und sorgten für einen Bewusstseinswandel bei den Notebook-Herstellern: In Folge wurden Notebooks endlich wieder mobil(er), wo sie vorher hauptsächlich schneller und größer konstruiert wurden. Doch was hat die Geschichte der Netbooks mit dem Lenovo Yoga Tablet 2 im Test zu tun? Bei genauer Betrachtung einiges: Das Yoga 2 ist nämlich nicht nur ein klassisches Tablet, sondern ziemlich flexibel wandelbar - daher rührt auch die Yoga-Bezeichnung, dank des Standfußes aus Metall sind durchaus einige Verrenkungen beim Aufstellen möglich.

Zusammen mit der unserem Testmuster beiliegenden Bluetooth-Tastatur (dient gleichzeitig auch als Schutzhülle), verwandelt sich das Lenovo-Tablet in ein fast vollwertiges Netbook, wie es vor einigen Jahren zahlreiche begeisterte Kunden gefunden hätte - nur eben schneller. Und auch heute könnte Lenovo sich mit der vergleichsweise preiswerten Kombination eine Nische sichern. Denn alles in allem konkurriert das Yoga Tablet 2 nicht nur mit angestaubten Netbooks, sondern auch mit Microsofts deutlich teurerem Surface Pro 3. Doch bleiben wir fair: Wir erwarten zu einem Preis von 399 Euro (inklusive Tastatur) für das Yoga Tablet 2 nicht die Leistung und Verarbeitungsqualität des jüngst von uns getesteten und 999 Euro (ohne Tastatur) teuren Surface Pro 3 - eventuell ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des Yoga Tablet 2 aber besser.

Zusammen mit der beiliegenden Tastatur verwandelt sich das Yoga 2 in ein Netbook.Zusammen mit der beiliegenden Tastatur verwandelt sich das Yoga 2 in ein Netbook.

Einen Vergleich wagen wir also dennoch, ebenso wie einen Blick auf die Akkulaufzeit, die laut Lenovo dank »Akkuknubbel« an der Unterseite besonders beeindruckend ausfallen soll. Ansonsten liefert der Hersteller ein klassisches Windows-8.1-Tablet »mit Bing« auf Basis von Intels Atom-Quad-Core. Das von uns getestete Muster stammt von notebooksbilliger.de, wo das Yoga 2 zumindest noch während des gesamten Dezember 2014 exklusiv erhältlich ist – Lenovo Yoga 2 bei Notebooksbilliger.de

Display

Das Display des Yoga 2 spiegelt, lässt sich in Innenräumen aber gut nutzen.Das Display des Yoga 2 spiegelt, lässt sich in Innenräumen aber gut nutzen.

Während viele Windows-8.1-Tablets der unteren Preisklasse auf Displays mit 8-Zoll-Diagonale setzen, kommt beim Lenovo Yoga 2 Tablet ein IPS-Bildschirm mit 10-Zoll-Diagonale zum Einsatz. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.200 Bildpunkte, was eine Pixeldichte von 224 ppi ergibt. IPS-typisch lässt sich das Display auch aus schrägen Blickwinkeln ohne große Farbverfälschungen gut ablesen, dabei verliert es allerdings stark an Kontrast.

Der Bildschirm spiegelt recht stark, sodass im Alltag die Bildschirmhelligkeit relativ weit aufgedreht werden muss, um bei direktem Lichteinfall noch sinnvoll mit dem Tablet arbeiten zu können. Die maximale Helligkeit reicht dafür zumindest in Innenräumen und im Außeneinsatz bei indirekter Sonneneinstrahlung aus. Direkte Sonneneinstrahlung allerdings ist (wie bei den meisten Tablets) nicht die Paradedisziplin des Yoga Tablet 2.

Einzelne Pixel sind trotz hoher Auflösung sichtbar. Das stört im Alltag jedoch nicht.Einzelne Pixel sind trotz hoher Auflösung sichtbar. Das stört im Alltag jedoch nicht.

Die Farbtreue ohne zusätzliche Bildschirmkalibrierung per Colorimeter ist bestenfalls durchschnittlich und recht weit von sRGB entfernt, wie es beispielsweise das aktuelle iPad Air 2 oder auch Sonys Xperia Z3 Tablet Compact bieten. Grafikbearbeitung ist daher nicht unbedingt die Domäne des Lenovo-Tablets, auch wenn die hohe Auflösung für eine gute Darstellung sorgt.

Touch wird mit maximal 10 Fingern unterstützt, dann leidet allerdings die Zuverlässigkeit. Den normalen Tablet-Alltag mit den üblichen Zwei- bis Drei-Finger-Gesten meistert das Tablet zuverlässig. Der Desktop-Modus hingegen eignet sich naturbedingt eher weniger für die Bedienung mit kräftigeren Fingern und erfordert Maus oder Stift. Ein solcher liegt dem Yoga nicht bei; wer mit der eingeschränkten Zuverlässigkeit von kapazitiven Stiften leben kann, sollte sich allerdings ein solches Modell zusätzlich besorgen. Für Zeichnungen wird es dann zwar nicht reichen, die fummelig kleinen Symbole auf dem Windows-Desktop lassen sich per Stift aber deutlich besser treffen als mit dem Finger.


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