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Red Faction: Armageddon im Test - Planetenzerstörer auf zwei Beinen

Nach unserem Test des Actionspiels Red Faction: Armageddon zieht sich eine Schneise der Zerstörung über den Mars. Trotzdem lohnt es sich auch für Sie noch, den roten Planeten zu besuchen - sofern Sie wie wir effektgeladene Schießereien mögen.

von Petra Schmitz, Henry Ernst,
03.06.2011 14:29 Uhr

Darius Mason, seines Zeichens Protagonist des Actionspiels Red Faction: Armageddon , ist ein Pechvogel allererster Güte. Der Mann trägt ungewollt Mitschuld daran, dass die Marsoberfläche unbewohnbar geworden ist und sich die gesamte Bevölkerung in Minenschächten und Tunneln herumdrücken muss. Darius hat sich nämlich vom Schurken Adam Hale veräppeln lassen, und der konnte dann ungestört den Terraformer, also die Atmosphäre-Maschine des Planeten schrotten.

Als ob das nicht schon genug wäre, befreit Mr. Mason ein paar Jahre drauf unbeabsichtigt eine uralte Alienrasse, die mit Vorliebe ihre Klauen und Zähne in menschliche Tunnelratten schlägt. Bei soviel schlechtem Karma verwundert es kaum, dass Mason alles daran setzt, die Biester aufzuhalten und auf dem roten Planeten für Ruhe zu sorgen. »Auf« dem Roten Planeten ist allerdings nicht ganz zutreffend, denn im Gegensatz zum im Zuge der »Wir müssen jetzt auch ein Open-World-Spiel machen!«-Welle veröffentlichten Vorgänger Red Faction: Guerilla spielt Armageddon zu großen Teilen unter der Planetenoberfläche.

Um Red Faction: Armageddon auf dem PC spielen zu können, müssen Sie den Titel zuvor über eine Internetaktivierung frei schalten. Und sie müssen ihn zusätzlich an ein Steam-Konto binden. Also doppelte Absicherung, genau wie zuvor beim THQ-Spiel Homefront .

Red Faction: Armageddon - Screenshots ansehen

Working Class Hero

Nach dem Ausbruch der Alienplage gilt es für die verbliebenen Menschen zu retten, was noch zu retten ist - und da relativ schnell bekannt wird, wer die Schuld an dem ganzen Schlamassel trägt, gibt es für Darius Mason einiges wiedergutzumachen. Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist eine Siedlung mit dem passenden Namen »Bastion«, in der sich Überlebende verschanzt haben. Leider hat die Stadt einiges abbekommen: Die Stromversorgung ist hinüber, Wasser wird langsam knapp, und für die automatischen Geschütze müssen dringend neue Energiezellen besorgt werden.

Obwohl er weder Installateur noch Elektriker gelernt hat, ist Mason für diese Jobs geradezu prädestiniert, trägt er doch ein nützliches Universalwerkzeug namens Nanoschmiede am Unterarm, mit dem auch die umfangreichsten Reparaturen kein Problem darstellen.

Außerdem mit Pistole, Schrotflinte und einem mächtigen Hammer ausgestattet, macht sich Mason daran, die Eingeweide des Mars zu erkunden. Damit der Spieler sich in den endlosen Tunneln und Schächten nicht verläuft, haben die Entwickler Darius mit einem sprechenden Computer ausgerüstet, der den Weg zum nächsten Ziel anzeigt und dank ständiger Kabbeleien mit Mason ein paar humoristische Akzente in der ansonsten sehr düsteren Story setzt. Obacht: Armageddon ist nicht lokalisiert, sondern blendet lediglich deutsche Untertitel ein.

Mars Attacks

Oft wuseln so viele Gegner um Darius herum, dass man einzelne Kreaturen nicht mehr ausmachen kann.Oft wuseln so viele Gegner um Darius herum, dass man einzelne Kreaturen nicht mehr ausmachen kann.

Kaum haben wir Bastion verlassen, stürzen sich auch schon die ersten Bösewichte auf den guten Darius. Kleine Krabbelviecher schwärmen mit beängstigender Geschwindigkeit über den Boden. Bald aber schon haben die großen Brüder der Wuseldinger ihren Auftritt: Grüne Zweibeiner, mit eitrigen Pusteln, merkwürdigen Stacheln, scharfen Klauen und einer Abneigung gegen Menschen springen uns entgegen.

Die Biester sind unglaublich schnell in beängstigend großer Zahl vorhanden und gut an das Höhlenleben angepasst. Anstatt auf Mason zuzurennen und sich ausknipsen zu lassen, springen die Ungeheuer von Wand zu Wand, turnen an bizarren Felsformationen herum und greifen buchstäblich aus allen Richtungen an.

Weil Armageddon für alle Plattformen erscheint, lässt sich der Titel auch mit dem Gamepad ganz gut steuern. Mit Maus und Tastatur finden wir es allerdings dann doch wesentlich kompfortabler. Außerdem benötigt man so keine Zielhilfe, die das Spiel in den Optionen anbietet.


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