Rust - Neuer »Peacekeeper Mode« macht Geschütze schlau, aber nicht schlau genug

Im Survival-Spiel Rust sind die automatischen Geschütztürme jetzt schlauer. Dank Update erkennen sie im »Peacekeeper Mode« Unruhestifter. Es kommt aber noch zu Verwechslungen, obwohl die Waffen verflixt teuer sind.

von Sascha Asendorf,
09.05.2016 18:32 Uhr

Die im Oktober 2015 ins Spiel hinzugefügten »Auto-Turrets« verfügen nun über einen »Peacekeeper Mode«, der perfekt für friedliche Zonen geeignet ist.Die im Oktober 2015 ins Spiel hinzugefügten »Auto-Turrets« verfügen nun über einen »Peacekeeper Mode«, der perfekt für friedliche Zonen geeignet ist.

Die automatischen Geschütztürme im Survival-Spiel Rust haben im letzten Update #109 einen neue Funktion erhalten. Mit dem sogenannten »Peacekeeper Mode« lässt sich das Geschütz in einen defensiven Modus umschalten.

Es attackiert so nur Spieler, die in der Nähe ihre Waffe ziehen oder einen anderen Spieler angreifen. Perfekt also, um friedliche Schutzzonen oder gar Handelsposten zu errichten, in denen sich Spieler ausruhen oder Waren handeln und tauschen können.

Handelzone Mit dem neuen »Peacekeeper Mode« lassen sich Schutzzonen errichten. Beispielsweise zum friedvollen Handeln mit anderen Spielern.

Peacekeeper-Mode Den »Peacekeeper Mode« schaltet man über das radiale Menü am Geschützturm selbst ein.

Der Frieden ist sehr teuer

Die Rust-Community steht diesem Feature noch etwas skeptisch gegenüber. Nicht wegen der Funktion, sondern wegen der Kosten für die Errichtung der Selbstschussanlage.

Alleine um den Bau des Geschützturmes zu erlernen, werden umgerechnet 1.200 Blaupausen-Fragmente benötigt. Für die Herstellung des Turms braucht es dann 50 Einheiten hochwertigem Metallerzes und ein Sturmgewehr, sowie ein Suchcomputer und eine Kamera, die sich in umkämpften Flugzeugabwürfen oder abgestürzten Helikoptern befinden. Auch die Munition muss erst gefunden oder hergestellt werden.

Einmal aufgebaut, reagiert der Geschützturm im »Peacekeeper Mode« auf bewaffnete Spieler und nimmt diese unter Beschuss. Auch Spieler, die unbewaffnet Schaden verursachen, werden nicht verschont.

Schlechte Freund-Feind-Erkennung

Neben den hohen Kosten ist der »Peacekeeper Mode« auch spielerisch noch nicht ausgereift. Die Geschütze greifen beispielsweise Spieler an, die sich bei einem Angriff nur verteidigen. Die Entwickler Facepunch Studios erwähnen jedoch auch, dass sich der Modus noch in der Testphase befindet.

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