Scrolls - Markus »Notch« Persson zieht Gerichtsprozess mit Bethesda in Erwägung

Der Streit um die Markenrechte am Namen Scrolls geht weiter. Minecraft-Schöpfer Markus Persson würde auch vor einem Prozess gegen Bethesda Softworks nicht zurückschrecken.

von Julian Freudenhammer,
23.08.2011 16:22 Uhr

Notch wurde vor einem Gerichtsprozess um die Marke Scrolls nicht zurückschrecken.Notch wurde vor einem Gerichtsprozess um die Marke Scrolls nicht zurückschrecken.

In einem Interview mit der Website arstechnica.com spricht Mojang Gründer Markus »Notch« Persson über seine Auseinandersetzung mit dem Publisher Bethesda Softworks. Im Streit um die Rechte am Namen Scrolls würde Notch auch vor Gericht ziehen. »Wenn wir vor Gericht ziehen, dann kämpfe ich solange es nötig ist. Das ist eine falsche Forderung«, erklärt Persson. Es gebe viele Spiele-Titel die ein Wort aus einem anderen Spiel enthalten, wie Bethesdas kommender Shooter Rage und Segas Beat`em-up Streets of Rage.

Perssons aktuelles Projekt Scrolls könnte laut Bethesda für Verwirrung sorgen, da die Bezeichnung auch Teil der hauseigenen Elder-Scrolls-Reihe sei, die demnächst mit The Elder Scrolls 5: Skyrim einen neuen Ableger erhält. Der Publisher hatte Persson kürzlich kontaktiert und markenrechtliche Bedenken geäußert.

Die Idee den Streit mit dem Publisher in einem Quake 3-Team-Deathmatch auszutragen, hält er rückblickend für eine eher schlechte Idee. »Würde es zu einem Quake 3-Turnier kommen, müssten wir den Namen wahrscheinlich ändern. Quake 3 war vermutlich eine Schlechte Wahl«, erklärt der Minecraft -Schöpfer. Die Marke Quake gehört Bethesda und auf der Gehaltsliste des Unternehmens finden sich auch einige professionelle Quake-Spieler.

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