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Auf geht's

The Curious Expedition - FTL für Jules-Verne-Fans

Mit Nikola Tesla auf Dino-Jagd? Das geht! Wir begleiten mutige Forscher durch die Early-Access-Version von The Curious Expedition.

von Dennis Kogel,
06.06.2015 10:10 Uhr

C64-Veteranen erinnert The Curious Expedition an gute alte Zeiten. Nein, nicht wegen der Optik, sondern weil es ein ähnliches Spielprinzip bereits in den Klassikern Seven Cities of Gold oder Das Herz von Afrika gab. Im neuen Indie-Projekt aus Berlin wird diese Mischung aus Erkunden und Handeln gekonnt neu aufgelegt. Aber lassen wir doch den Expeditionsleiter selber erzählen:

Ohne mich gäbe es keine Plasmafernseher, Elektromotoren auch nicht. Gut, ich geb's zu, am Todesstrahl bin ich gescheitert, aber meine größte Unternehmung, die ist jetzt dran: Ich werde der bekannteste Entdecker, der mächtigste Forscher der Geschichte. Gestatten, Nikola Tesla!

Tag 5: Die goldene Pyramide

Viele der Zufallsereignisse sind sehr atmosphärisch illustriert.Viele der Zufallsereignisse sind sehr atmosphärisch illustriert.

Wir sind im Dschungel, auf der Suche nach einer Pyramide aus Gold. Bei mir mein treuer Koch Etienne, Anupam, ein Händler, und eine Eselstute fürs Gepäck. Ich habe sie Missy Kneebone genannt. Das Inventar: Feuerwerk (das schreckt gefährliche Tiere ab), Schaufeln (für vergrabene Schätze - wie aufregend!), Scotch (für die Moral), mein Todesstrahlen-Prototyp (diesmal muss es funktionieren!) und Dynamit (man weiß ja nie).

Wir haben einen Missionar in ein Dorf der eingeborenen Bevölkerung eskortiert. Anupam tauscht ein paar Schaufeln gegen eine wunderschön gearbeitete Flöte. Der Dorfälteste scheint dankbar und markiert auf der Karte den Standort eines Tempels. Unser nächstes Ziel!

The Curious Expedition - Screenshots ansehen

Tag 42: Alle werden kirre

Heute sind wir knapp dem Tod entronnen. Die Stimmung ist angespannt. Je länger wir unterwegs sind, desto stärker fällt die geistige Gesundheit meiner Mannschaft. Etienne hat eine irrationale Angst vor Schmetterlingen entwickelt. Anupam hat sich zu sehr an den Alkohol gewöhnt, aber der Scotch ist alle. Diesen Morgen erreichen wir dann endlich den Tempel. Was für ein Anblick! Im Inneren: ein Altar. Darauf: ein goldener Götze! Das ist der Durchbruch! Die Museen werden sich um diesen Fund reißen. Ich greife nach der goldenen Figur und der Boden unter uns bricht auf. Wasserströme verschlingen den Tempel und den dichten Urwald. Wir rennen um unser Leben und entkommen gerade noch. Nachts scheint es ab jetzt jedoch, als würden wir beobachtet werden. Anupam sagt, wir hätten die Warnungen an den Tempelmauern nicht ignorieren dürfen. Humbug, sage ich! Ich bin ein Mann der Wissenschaft!

Tag 89: Ruhm und Kohle

Geschafft! Wir haben die goldene Pyramide gefunden und sind wieder zurück im Londoner Forscherclub, wo alle Expeditionen starten. Aber knapp war es! Als wir wieder am Dorf der Ureinwohner vorbeikamen, erwarteten sie uns mit Speeren. Sie schienen wütend zu sein. Könnte es daran liegen, dass wir den goldenen Götzen gefunden haben? Oder daran, dass wir uns an den Opfergaben-Mangos bedient haben, die in einem Steinzirkel lagen? Wir waren schließlich hungrig!

Wieder zuhause entscheiden wir uns für einen Bonus für kommende Expedition.Wieder zuhause entscheiden wir uns für einen Bonus für kommende Expedition.

Zum Glück fanden wir einen Wasserfall, an dem wir uns ausruhen konnten. Wer weiß, was Etienne sonst angerichtet hätte, wenn wir den Gewaltmarsch ohne Pause fortgesetzt hätten. In London werden wir bejubelt. Ich darf aus drei (manche Forscher sogar aus fünf) Medaillen auswählen, die mir besondere Fähigkeiten geben. Ich entscheide mich für das »Sprachtalent«. Jetzt sollte ich mit den Ureinwohnern kommunizieren können. Fabelhaft! Und nun: Beute loswerden.

Den Götzen spende ich ans Museum. Das gibt Ruhm. Den halten wir in der Forschergesellschaft mit Punkten fest. Ich nenne es... Highscore (weil meine Punkte so hoch sind). Die Flöte verkaufe ich ans Auktionshaus, das gibt Geld und das ist für weitere Expeditionen wichtig. Denn wir brauchen Schnaps (für Anupam), Seile, Fackeln, Schaufeln. Am Pier spricht uns ein Veteran an, sein Colonel ist desertiert und im Dschungel verschwunden. Wir müssen ihn finden. Eine Aufgabe für Nikola Tesla!

Auf unseren Reisen begegnen wir auch Missionaren. Die Grafiken sind in der Early-Access-Version übrigens noch nicht final.Auf unseren Reisen begegnen wir auch Missionaren. Die Grafiken sind in der Early-Access-Version übrigens noch nicht final.


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