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Auf geht's

Warhammer 40.000 im Überblick - Alle Spiele mit der Sci-Fi-Lizenz seit 1992

Mit der derzeitigen Schwemme an Spieleankündigungen aus der Warhammer-Welt kann man schnell die Übersicht verlieren. In unserem Special zeigen wir alle 40K-Titel, von Space Crusade aus dem Jahr 1992, bis zu kommenden Ankündigungen für 2016.

von Stefan Köhler,
19.05.2015 14:00 Uhr

Kleines Quiz: Was hat Nischen-Thema Warhammer 40.000 mit Electronic Arts zu tun? Wie viele Mobile-Spiele sind unter der Sci-Fi-Lizenz erschienen? Und wo bleibt eigentlich Dawn of War 3? Das und mehr beantworten wir im unserem Überblick-Special zu Warhammer 40.000.

Denn mit der langen Historie und derzeit acht angekündigten 40K-Spielen (Stand Mai 2015) wollen wir etwas Licht in die düstere Zukunft des 41. Jahrtausends bringen und das Sci-Fi-Universum näher vorstellen: Hier sind 33 Warhammer-Titel, vom Erstlingswerk im Jahr 1992 bis hin zu den für 2016 geplanten Spielen.

Space Crusade (1992)

Space Crusade von 1992 wird aus der Draufsicht gespielt.Space Crusade von 1992 wird aus der Draufsicht gespielt.

Erschien für Amiga, Amstrad CPC, Atari ST; Commodore 64, DOS, ZX Spectrum

Im Jahr 1992 veröffentlicht der Entwickler Gremlin Graphics Software das Sci-Fi-Taktikspiel Space Crusade. Dabei handelt es sich um die Adaption des gleichnamigen Brettspiels, das in Deutschland allerdings als »SpaceQuest« bekannt ist.

Sehr nahe an der Vorlage übernimmt der Spieler in Space Crusade einen von drei Space-Marine-Orden und kämpft gegen einen Spielleiter (hier der Computer), der Space Orks, Tyraniden, Roboter und Chaos Space Marines ins Feld führt. Dabei werden vier Space Marines rundenweise gesteuert, der Truppführer kann vom lausigen Sergeant in höhere Ränge aufsteigen.

Und auch einen Multiplayer bietet Space Crusade: Die anderen zwei Orden der Marines können von zwei weiteren Spielern übernommen werden, die Runden laufen dann abwechselnd ab. Wirkliches Warhammer ist Space Crusade aber noch nicht, sondern bedient sich als Brettspielableger nur beim Szenario.

Der deutsche Name SpaceQuest zeigt übrigens die Nähe zu einem anderen Brettspielableger: HeroQuest, das ganz ähnlich funktioniert und auf der Warhammer-Fantasy-Lizenz basiert. Das wird bereits ein Jahr früher versoftet - ebenfalls von Gremlin Graphics. Alle Details dazu und allen bisher erschienenen Warhammer-Fantasy-Spielen gibt es in unserem ersten Special zur Reihe.

Space Hulk (1993)

Das erste Space Hulk von 1993 wurde, genau wie der Nachfolger, noch von EA gepublishtDas erste Space Hulk von 1993 wurde, genau wie der Nachfolger, noch von EA gepublisht

Erschien für Amiga, DOS, PC-98

Welchen Publisher würde man als letzten mit einem Nischenprodukt wie Warhammer 40.000 in Verbindung bringen? Electronic Arts vielleicht? Dann präsentieren wir: Space Hulk, entwickelt und vertrieben von EA im Jahr 1993 (ebenfalls Geburtsjahr der FIFA-Serie).

Wie in den Anfangsjahren von Warhammer 40.000 und Warhammer Fantasy üblich, handelt es sich nur um die Versoftung des gleichnamigen Brettspielablegers und nicht um ein »echtes« Warhammer-Spiel.

Darin übernehmen die Spieler - ähnlich wie in Space Crusade - die Kontrolle über ein bis zwei Trupps Space Marines. Die sollen gegen Tyraniden-Spezialeinheiten, so genannte »Gene Stealer«, antreten. Das Brettspiel ist für zwei Spieler ausgelegt, die Tyraniden werden beim Computerspiel aber von der KI übernommen. Statt Rundentaktik handelt es sich um einen Taktik-Shooter in Echtzeit, bei dem der Spieler bis zu zehn Marines gleichzeitig steuern muss.

Wie in einem Dungeon Crawler bewegen wir uns in Space Hulk durch die monsterverseuchten Gänge.Wie in einem Dungeon Crawler bewegen wir uns in Space Hulk durch die monsterverseuchten Gänge.

Das sind aber nicht irgendwelche Marine-Hanswürste, sondern Elitekrieger in Terminatoren-Rüstungen. Trotzdem liegt es vor allem am Geschick des Spielers, die fünf schwer bewaffneten Terminatoren zu koordinieren und langsam durch die Levels zum Sieg zu schicken.

Der nervenaufreibende Schwierigkeitsgrad wird durch eine Pause-Funktion etwas gelockert, damit die Spieler einige Momente Zeit haben, um auf Gefahren zu reagieren. Grundsätzlich ist Space Hulk aber bockschwer und verzeiht keinen Fehler bei der Planung. Dass das Schießen nicht nur an der eigenen Fähigkeit hängt, sondern auch noch eine zufällige Trefferchance einberechnet, macht die Kämpfe zusätzlich extrem frustrierend.

Wer eine interessante und persönliche Nachbesprechung von Space Hulk hören möchte, kann sich den empfehlenswerten Stay-Forever-Podcast anhören. Der wird von den ehemaligen GameStar- und GamePro-Kollegen Christian Schmidt und Gunnar Lott betrieben.

Space Hulk: Vengeance of the Blood Angels (1995)

Space Hulk: Vengeance of the Blood Angels von 1995 war grafisch ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorgänger und bot auch mehr Bewegungsfreiheit.Space Hulk: Vengeance of the Blood Angels von 1995 war grafisch ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorgänger und bot auch mehr Bewegungsfreiheit.

Erschien für 3DO, PlayStation, SEGA Saturn, Windows

Space Hulk: Vengeance of the Blood Angels ist der zweite Teil der Action-Taktik-Reihe von Electronic Arts. Umgangssprachlich Space Hulk 2 genannt, liefert der zweite Teil vor allem neue Missionen und eine Handvoll neuer Features für den Action-Taktik-Mix.

So kontrollieren Spieler zunächst nur den Team-Commander und müssen mehrere Ränge aufsteigen, bevor der restliche Squad befehligt werden darf. Das senkt den Schwierigkeitsgrad zunächst etwas, da nicht mehr zehn Terminatoren gleichzeitig gesteuert werden müssen. Leider ist die KI des Trupps derart schlecht, dass der Schwierigkeitsgrad von »fast unmöglich« nur auf »sehr frustrierend« gesenkt wird.

Beim Setting hat sich übrigens nicht viel getan, statt dem Deathwing-Orden gehören die Terminatoren - der Untertitel verrät es - den Blood Angels an. Spielerisch hat das aber keine Konsequenzen.

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