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Wolfenstein 2: The New Colossus im Test - Brutal gut

Wolfenstein 2: The New Colossus überzeugt uns im Test mit einer gelungenen Mischung aus Ernst, Humor und einem genialen Shooter-Gefühl.

von Philipp Elsner,
26.10.2017 16:30 Uhr

Wolfenstein 2: The New Colossus - Im Test: Der beste Singleplayer-Shooter 2017? (Video) 11:02 Wolfenstein 2: The New Colossus - Im Test: Der beste Singleplayer-Shooter 2017? (Video)

In Wolfenstein 2: The New Colossus tragen Kriegsheld William »Terror-Billy« B.J. Blazkowicz und die Freiheitskämpfer vom Wiesenauer Kreis den Kampf gegen das skrupellose Regime in die USA. Denn nach dem Sieg über General Totenkopf im Vorgänger Wolfenstein: The New Order herrschen noch immer die Faschisten über die alternative Welt der 1960er Jahre.

Zusammen mit alten Verbündeten und neuen Widerstandskämpfern legen wir uns also erneut mit der bösen Supermacht an. Dabei erleben wir nicht nur brachiale Schießereien, sondern auch wieder eine packende Geschichte voller überraschender Wendungen, guter Musik und faszinierender Schauplätze.

Unser Test-Video zu Wolfenstein 2: The New Colossus folgt in Kürze. Wer nicht warten will: Gameplay und Test-Fazit im Video. Wem das nicht reicht, der kann im Unboxing-Video zur Collector's Edition von Wolfenstein 2 noch Michi zusehen, wie er mit Terror-Billy spielt. Den Grafikvergleich zwischen PC, PS4 und Xbox One haben wir auch im Video.

Story-Kunstgriff

Die Story wird dieses Mal für B.J. noch persönlicher und intimer. Als werdender Vater hat er mehr Grund denn je, die Welt vom Regime zu befreien - eine neue Stufe der Verantwortung lastet auf seinen Schultern. Auf seinen obendrein geschwächten Schultern, wie Kenner des ersten Teils wissen. Doch keine Sorge, wer den ersten Teil nicht mehr im Kopf hat, bekommt in einem vorbildlichen Rückblick die entscheidenden Eckdaten geliefert, um gut vorbereitet in den zweiten Teil zu starten.

Später hetzt uns das Regime besonders hartnäckige Mechs auf den Hals, die kaum kleinzukriegen sind. Später hetzt uns das Regime besonders hartnäckige Mechs auf den Hals, die kaum kleinzukriegen sind.

Außerdem ist Wolfenstein 2 für B.J. eine Reise in seine Vergangenheit, längst verdrängte Erinnerungen an seine Eltern und seine Kindheit holen ihn ein. Diese Erinnerungen sind wiederum äußerst clever mit der Haupthandlung verwoben und sorgen für eine emotionale Achterbahnfahrt, wie sie nur wenige Shooter abliefern.

Ist Wolfenstein 2: The News Colossus uncut?
Ja und nein. Laut Bethesda ist die deutsche Version von Wolfenstein 2 bei der (durchaus sehr drastischen) Gewaltdarstellung komplett ungeschnitten. Allerdings fehlen alle direkten Bezüge zum Dritten Reich und sämtliche verfassungswidrigen Symbole. Stattdessen ist die Rede vom Regime, dem germanischen Reich und dem Kanzler als oberster Anführer. Atmosphäre büßt Wolfenstein 2 unserer Einschätzung nach dadurch aber nicht ein, zumal die deutsche Lokalisierung in sich schlüssig und nicht aufgezwungen wirkt.

Die große Revolution aus die Hammerfaust

Im Laufe der Handlung erhalten die aus dem ersten Teil bekannten Kämpfer Verstärkung in Form von amerikanischen Widerstandsnestern. Deren Mitgliedern greift B.J. im Kampf gegen die Besatzer unter die Arme, rekrutiert sie für die große Revolution und holt sie an Bord des gestohlenen U-Boots Hammerfaust. Wie schon im Vorgänger sind die Figuren fast allesamt überzeichnet, funktionieren aber dank glaubhafter Darstellung und der herausragenden deutschen Vertonung innerhalb der Story und des Settings erstaunlich gut.

Die Basis für B.J. und seine Leute ist das U-Boot Hammerfaust. Hier kann man sich frei bewegen und alle möglichen nette Details entdecken.Die Basis für B.J. und seine Leute ist das U-Boot Hammerfaust. Hier kann man sich frei bewegen und alle möglichen nette Details entdecken.

Das U-Boot Hammerfaust fungiert zugleich als Ausgangspunkt für Haupt- und Nebenmissionen sowie viele Nebenaktivitäten. So lauscht man dort zum Beispiel den Gesprächen der Crew, vertreibt sich die Zeit an Spielautomaten oder sammelt Collectibles wie Tagebücher oder Schallplatten ein.

Überhaupt strotzen die Levels noch mehr als im Vorgänger von kleinen aber atmosphärischen Details: Propaganda-Poster, Werbetafeln und Zeitungsartikel verstärken den Eindruck des bedrückenden Besatzungs-Szenarios an allen Ecken und Enden. Bürger unterhalten sich über Sklavenauktionen, Ku-Klux-Klan-Anhänger frischen ihr Wissen über den ersten Germanen auf dem Mond auf.

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