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Zotac Geforce GTX 295 Single-PCB - High-End-Grafikkarte im Test

Die derzeit schnellste Grafikkarte ist die Geforce GTX 295. Mittlerweile gibt es ein überarbeitetes Modell mit nur einer Leiterplatte und anderem Lüfter. Wir testen die neue Geforce GTX 295 von Zotac.

von Daniel Visarius,
17.08.2009 12:00 Uhr

Wenn es ausschließlich auf Leistung ankommt, haben Spieler nur eine Wahl: Die knapp 400 Euro teure Geforce GTX 295 stellt selbst technisch aufwändige Spiele wie Crysis oder Far Cry 2 in der 30-Zoll-Auflösung 2560x1600 mit feiner Kantenglättung flüssig dar. Die nächstschnellere Grafikkarte, die knapp 330 Euro teure Radeon HD 4870 X2, arbeitet im direkten Vergleich ein gutes Stück langsamer und ist zudem anfälliger für Mikroruckler.

Nun hat Nvidia die Geforce GTX 295 überarbeitet. Bisher hatte jeder der zwei Grafikchips auf der Geforce GTX 295 eine eigene Platine, die über eine SLI-Brücke miteinander verbunden waren und sich unter einer wuchtigen Kühlerabdeckung verbargen. Beim neuen Modell sind die zwei Grafikchips wie bei der Radeon HD 4870 X2 auf einer gemeinsamen Platine verlötet. Das sollte in erster Linie die Herstellungskosten senken, schlägt sich aber auch auf die Endkundenpreise durch: Viele Hersteller verkaufen die neue Geforce GTX 295 für knapp 400 Euro und damit rund 60 Euro billiger als geplant. Wir testen die rund 390 Euro teure Geforce GTX 295 von Zotac.

Die neue Geforce GTX 295

Die überarbeitete Geforce GTX 295 arbeitet wie das alte Modell intern als SLI-Verbund aus zwei Geforce GTX 285-Grafikchips mit zusammen 480 Shader-Einheiten. Chip, Shader-Einheiten und GDDR3-Speicher takten mit 576/1.242/2.016 MHz, die alte Geforce GTX 295 arbeitet mit praktisch gleich schnellen 576/1.242/2.000 MHz. Die Speicherkonfiguration pro Chip entspricht der Geforce GTX 275 (896 MByte, 448 Bit breite Datenleitung), so dass die Geforce GTX 295 auf insgesamt 1.792 MByte Videospeicher kommt. Durch das SLI-Prinzip können die allerdings nicht so effizient genutzt werden wie bei einer Grafikkarte mit nur einem Chip, weil die Daten in jedem der voneinander getrennten Speicherbereichen liegen müssen.
Ein anderer Nachteil der SLI-Bauweise ist Anfälligkeit für die sogenannten Mikroruckler. Bei Bildwiederholraten unterhalb von 30 fps fällt erkennt unser Auge, dass die Bilder in leicht unregelmäßigen Abständen auf dem Monitor erscheinen. Die extrem hohen Bildwiederholraten der Geforce GTX 295 machen diese Mikroruckler aber meist unsichtbar - ohnehin fallen die nicht so stark aus wie bei der Radeon HD 4870 X2. Ebenfalls ungelöst: Bis heute muss entweder das Spiel selbst oder der Treiber die SLI-Unterstützung mitbringen. Ansonsten nutzen aktuelle Titel oft nur einen der beiden Grafikprozessoren. Immerhin hat Nvidia das Problem erkannt und bietet mittlerweile unabhängig von Treiber-Erscheinungsterminen getrennte SLI-Profil-Updates an, so zum Beispiel für Anno 1404 und ARMA 2.

GeForce GTX 295 Single PCB zerlegt ansehen

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