Geforce GTX 285 im Test
Neues Ein-Chip-Sitzenmodell leiser und etwas schneller
Eine Woche nach der Geforce GTX 295 bringt Nvidia nun sein neues Spitzenmodell mit einem Grafikchip auf Markt – eine leisere und etwas schnellere Geforce GTX 280 für rund 370 Euro.
Von
Daniel Visarius |
Datum:
15.01.2009
Eine Woche nach der Geforce GTX 295 bringt Nvidia nun sein neues Spitzenmodell mit einem Grafikchip auf Markt – eine leisere und etwas schnellere Geforce GTX 280 für rund 370 Euro.
Von außen ist die GTX 285 kaum von der GTX 280 zu unterscheiden.
Vor einer Woche startete Nvidia den Verkauf seinen neuen Spitzenmodells
Geforce GTX 295 -- die knapp 500 Euro teure Doppeldecker-Platine mit zwei Grafikchips, 480 Shader-Einheiten und üppigen 1,7 GByte Videospeicher überholte problemlos den bisherigen Platzhirsch
Radeon HD 4870 X2. Möglich wurde diese Platine erst durch den Wechsel des Herstellungsprozesses von 65 nm (
Geforce GTX 280 und
GTX 260) auf 55 nm. Durch die kleineren Strukturen sinken Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung. Von diesem Fortschritt profitiert auch das neue Ein-Chip-Spitzenmodell
Geforce GTX 28 5 (380 Euro), die Nvidia und seine Partner ab heute verkaufen. Wir testen die stark übertaktete
Geforce GTX 285 Exo von Point of View mit unserem erprobten Benchmark-Parcours aus
Crysis,
Far Cry 2,
Call of Duty 4 und
Unreal Tournament 3. In der kommenden GameStar-Ausgabe lesen Sie zudem die Tests von den ebenfalls ab Werk übertakteten Platinen von Zotac und MSI. Deren Benchmark-Ergebnisse gibt's aber schon vorab in diesem Artikel.
» Tuning-Guide: Forceware-Treiber perfekt eingestellt Der GT200b-Grafikprozessor
Der GT200b selbst ist keine allzu große Weiterentwicklung gegenüber dem GT200-Chip. Im Wesentlichen hat Nvidia nur den Fertigungsprozess und damit die Größe des Chips verkleinert, um Hitzeentwicklung und Leistungsaufnahme zu reduzieren. Einige weitere kleine Änderungen am Chipdesign erlauben laut Hersteller höhere Taktfrequenzen als bisher - das war’s. So bleiben auch die technischen Features die gleichen: Statt DirectX 10.1 gibt es wieder nur DirectX 10, dafür aber und PhysX-Unterstützung die Möglichkeit, den Grafikprozessor für andere Zwecke wie wissenschaftliche Anwendungen oder Videobeschleunigung einzusetzen.
Die Geforce GTX 285
Die Geforce GTX 285 löst die Geforce GTX 280 als schnellste Ein-Chip-Platine von Nvidia ab. Das heißt: wie bisher 240 Shader-Prozessoren, aber durch den Wechsel auf den GT200b-Grafikprozessor von 602/1.296/2.214 MHz auf 648/1.476/2.484 relativ stark beschleunigte Taktfrequenzen für Textureinheiten, Shader-Prozessoren und den weiterhin 1024 MByte großen GDDR3-Speicher. Die Verbindung zum Hauptspeicher legt Nvidia wie beim Vorgänger 512 Bit breit aus. Auf den rasend schnellen GDDR5-Speicher, der AMDs Radeon HD 4870 so auf die Sprünge geholfen hat, verzichtet Nvidia wohl bis zum Nachfolge-Chip GT212, der für Mitte 2009 angekündigt ist.
Die GTX 285 unterstützt bis zu zwei Monitore mit maximal 2560x1600 Pixeln.