Asus Radeon HD 7970 3GD5

Grafikkarten   |   Datum: 13.01.2012
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Intel Core i7 4790K im Test

Der schnellste Spiele-Prozessor

Der Core i7 4790K ist Intels erster Desktop-Prozessor, der bereits mit Standardtakt die 4,0-GHz-Grenze knackt und mit Turbo sogar bis 4,4 GHz erreicht – was bringt das in Spielen?

Von Hendrik Weins |

Datum: 31.07.2014


Intel Core i7 4790K : Der Core i7 4790K ist Intels erste Desktop-CPU, deren Standardtakt die 4,0-GHz-Grenze erreicht. Im Vergleich zum Vorgänger sind das 500 MHz mehr, der Preis bleibt annähernd gleich. Der Core i7 4790K ist Intels erste Desktop-CPU, deren Standardtakt die 4,0-GHz-Grenze erreicht. Im Vergleich zum Vorgänger sind das 500 MHz mehr, der Preis bleibt annähernd gleich.

Der Core i7 4790K im Test ist Intels bislang höchst getakteter Desktop-Prozessor und erreicht erstmals einen Standardtakt von 4,0 GHz. Mit einem einigermaßen leistungsfähigen Kühler arbeitet er dank Turbo bei Last auf allen Kernen in der Regel durchgängig mit 4,2 GHz, bei Last auf maximal zwei Kernen sind sogar 4,4 GHz drin. Das sind satte 500 MHz mehr als beim direkten Vorgänger und damit bringt der Core i7 4790K wieder etwas frischen Wind in den größtenteils eingeschlafenen Prozessormarkt.

Denn die im Mai vorgestellten Haswell-Refresh-Prozessoren wie der Core i7 4790 (ohne K) waren durchweg langweilig, brachten sie bei den für Spieler relevanten Modellen doch nur schnöde 100 MHz Taktaufschlag gegenüber den ein Jahr alten Haswell-CPUs (Core i 4xxx). Wenigstens stieg der Preis ebenfalls nur um 10 bis 20 Euro und hat sich mittlerweile wieder annähernd auf dem Niveau der in Sachen Spieleleistung und Features praktisch identischen Vorgänger eingependelt.

Dieser faktische Stillstand bei den Desktop-Prozessoren liegt an der mangelnden Konkurrenz: AMD leistet so gut wie keine Gegenwehr mehr im klassischen Bereich der schnellen Desktop-CPUs für Spieler, und Intel konzentriert sich lieber auf das Tablet- und Smartphone-Segment, in dem die hauseigenen Chips trotz aller Bemühungen bislang nur sehr selten zu finden sind. Folglich gehen die Haswell-Refresh-CPUs bislang als eine der ödesten Aufwärmaktionen ohne jede Innovation in die Intel-Geschichte ein.

Devils Canyon

Zur Ehrenrettung der Haswell-Refresh-Generation hat Intel nun die eilig entwickelten »K«-Modelle Core i7 4790K und Core i5 4690K mit freiem Multiplikator auf den Markt gebracht, die auf den Codenamen »Devil's Canyon« hören. Anders als der dauf 4,0 GHz beschleunigte i7 4790K wirkt der Core i5 4690K auf den ersten Blick nur wie ein weiterer Haswell-Refresh-Aufguss, da er mit 3,5 GHz (Turbo bis 3,9 GHz) nur die üblichen 100 MHz mehr Takt besitzt als der direkte Vorgänger Core i5 4670K mit 3,4 GHz (Turbo bis 3,8 GHz).

Intel Devils Canyon Computex 2014

Allerdings steckt hinter Devils Canyon mehr, möglich wird die deutliche Taktsteigerung beim Core i7 4790K durch zwei Dinge: Zum einen soll laut Intel die Energieversorgung der Devils Canyon-CPUs stabiler sein, da zusätzliche Kondensatoren auf der Prozessorplatine untergebracht wurden. Sichtbar werden diese Änderungen an der Unterseite des i7 4790K im Vergleich zum Core i7 4770K (siehe Foto). Die zuverlässigere Energiezufuhr soll sich positiv auf die Stabilität des Prozessors bei hohen Frequenzen auswirken, eventuell verteilt sich auch die Wärmeentwicklung der Kondensatoren durch das neue Design besser.

Intel Core i7 4790K : Die verbesserte Stromversorgung des Core i7 4790K (links) wird an der Unterseite der CPU sichtbar. Im Vergleich mit dem direkten Vorgänger i7 4770K (rechts) sind mehr Kondensatoren dort untergebracht, die zudem anders verteilt wurden. Die verbesserte Stromversorgung des Core i7 4790K (links) wird an der Unterseite der CPU sichtbar. Im Vergleich mit dem direkten Vorgänger i7 4770K (rechts) sind mehr Kondensatoren dort untergebracht, die zudem anders verteilt wurden.

Als zweite Änderung will Intel das Wärmeleitmaterial zwischen dem eigentlichen Silizium-Chip (»CPU Die«) und der sowohl dem Schutz als auch der Wärmeableitung dienenden Metallabdeckung (»Heatspreader«) deutlich verbessert haben. Vor allem gegenüber dem bei den letzten beiden CPU-Generationen »Haswell (Refresh)« und »Ivy Bridge« (Core i 3xxx) verwendeten Material sollen die neuen K-CPUs die Hitze beim CPU-Die wieder deutlich besser an den Heatspreader abgeben.

Die mittlerweile gut dreieinhalb Jahre alten Sandy-Bridge-Prozessoren (Core i 2xxx) hatten noch bessere Wärmeableitung, ein häufiger Kritikpunkt an Ivy Bridge und Haswell (Refresh) waren dagegen die schon mit Standardtakt hohen Temperaturen, die weitere Übertaktung häufig verhinderten.

Schneller, aber kühler

Tatsächlich scheint Intel in Sachen besserer Wärmeableitung Wort gehalten zu haben: Auf unserem mit einem beQuiet Dark Rock Pro 3-Kühler (mit 1x 120-Millimeter-Lüfter) ausgestatteten Sockel-1150-Testsystem bleibt der Core i7 4790K unter Last in Spielen mit maximal 61 Grad Kerntemperatur messbar kühler als der direkte Vorgänger Core i7 4770K mit maximal 67 Grad, obwohl der i7 4790K mit satten 500 MHz mehr Takt arbeitet - ein sehr gutes Ergebnis!

Im Vergleich zum ebenfalls neuen i7 4790 (ohne »K«) mit 3,6 GHz ist der Temperaturunterschied noch deutlicher: Der 400 MHz langsamere und noch mit dem alten Wärmeleitmaterial ausgestattete i7 4790 wird mit maximal 71 Grad sogar zehn Grad wärmer als der i7 4790K.

Allerdings reizt Intel den neuen Temperaturspielraum mit dem Standardtakt von 4,0 GHz bereits größtenteils aus, sodass weitere Übertaktung des i7 4790K zwar möglich ist, allzu viel mehr Geschwindigkeit sollten Sie sich aber nicht erhoffen. In unseren Experimenten mit dem beQuiet-Kühler war zwar ein dauerhaft stabiler Takt von 4,6 GHz für alle Kerne drin, allerdings nur mit einer Spannungssteigerung und einem deutlichen Anstieg der maximalen Temperatur auf rund 90 Grad.

Intel Core i7 4790K : Zwischen dem eigentlichen Silizium-Chip (»CPU Die«) und der zum Schutz und zur Wärmeableitung gedachten Metallabdeckung (»Heatspreader«) hat Intel beim Core i7 4790K neues, besser leitendes Material angebracht, sodass er trotz höherem Takt kühler bleibt. Zwischen dem eigentlichen Silizium-Chip (»CPU Die«) und der zum Schutz und zur Wärmeableitung gedachten Metallabdeckung (»Heatspreader«) hat Intel beim Core i7 4790K neues, besser leitendes Material angebracht, sodass er trotz höherem Takt kühler bleibt.

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Avatar CPilot
CPilot
#1 | 13. Jan 2012, 13:44
"Radau-Radeon im Benchmark-Test"

So so, die "BILD-STAR" geht mal wieder voll professionel und vollkommen objektiv an die Sache....

Wieso seid ihr NICHT in der Lage die Titel so zu wählen, wie es mal war und den Lesern nicht gleich einen Negativen Eindruck reinzudrücken bevor er überhaupt den Artikel gelesen hat?
Positives wie auch negatives gehort in den TEST Text und NICHT in den Titel.

Armes Gamestar!

"Radeon HD 7970 3GD5 im Praxistest" wäre besser gewesen.

Dabei ist es egal von welchem Hersteller die Produkte sind, aber GS hat BILD niveau erreicht und drückt schon im Titel Positves oder negatives rein.

Update:

bis jetzt 15 Thumps-Down...bestimmt RTL-Gucker die eine neutrale fachliche beurteilung NICHT wünschen und ihre Meinung von anderen Diktieren lassen...EUCH braucht das Land....lol
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worst1vs1player
#2 | 13. Jan 2012, 14:02
Warum wird denn schon wieder eine 7970 im Referenzdesign getestet? Ist doch vollkommen sinnlos, wartet doch mal auf die Costum-Designs und testet die. ISt doch klar, dass eine 7970 im Ref.-Design von Asus und bspw. Sapphire sich so gut wie gar nicht unterscheiden...
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Avatar Quadratgetreide
Quadratgetreide
#3 | 13. Jan 2012, 14:08
Also mal abgesehen von der Lautstärke hat die neue Radeon ja ein viel besseres Preis/Leistungs Verhältnis als die GTX580. Aber ich bin mit meiner GTX580 Direct CU II von Asus mehr als zufrieden, mit der Leistung sowie mit der Lausträrke. Aber für Leute die sich demnächst einen High-End Pc basteln wollen ist die Karte sehr Interessant. Jetzt bin ich gespannt wie und vor allem WANN Nvidia darauf antwortet.
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Avatar generalcartman
generalcartman
#4 | 13. Jan 2012, 14:31
irgendwie sinnlos noch eine im referenzdesign zu testen...
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Avatar sentifox
sentifox
#5 | 13. Jan 2012, 14:37
Zitat von CPilot:
"Radau-Radeon im Benchmark-Test"

So so, die "BILD-STAR" geht mal wieder voll professionel und vollkommen objektiv an die Sache....

Wieso seid ihr NICHT in der Lage die Titel so zu wählen, wie es mal war und den Lesern nicht gleich einen Negativen Eindruck reinzudrücken bevor er überhaupt den Artikel gelesen hat?
Positives wie auch negatives gehort in den TEST Text und NICHT in den Titel.

Armes Gamestar!

"Radeon HD 7970 3GD5 im Praxistest" wäre besser gewesen.

Dabei ist es egal von welchem Hersteller die Produkte sind, aber GS hat BILD niveau erreicht und drückt schon im Titel Positves oder negatives rein.


Oh man,man kanns aber auch übertreiben ehrlich.
Hauptsache einmal am Tag über irgendwas beschwert.
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Avatar Agratos
Agratos
#6 | 13. Jan 2012, 15:01
Der Test ist sinnlos. Ihr habt das Referenzdesign doch schon getestet. Und warum zur Hölle teilt ihr die Leistungstabelle in Nvidia und Amd? Total unübersichtlich!
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Avatar Kuomo
Kuomo
#7 | 13. Jan 2012, 15:47
Ich will endlich mal die 7950 sehen.

Hier hättet ihr auch einfach die kleinen unterschiede zusamenfassen können. Solange nichts ausser der kühler geändert wurde macht ein erneuter umfangreicher test irgendwie wenig sinn, oder?
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Avatar DeHeld
DeHeld
#8 | 13. Jan 2012, 16:11
Zitat von CPilot:
"Radau-Radeon im Benchmark-Test"

So so, die "BILD-STAR" geht mal wieder voll professionel und vollkommen objektiv an die Sache....

Wieso seid ihr NICHT in der Lage die Titel so zu wählen, wie es mal war und den Lesern nicht gleich einen Negativen Eindruck reinzudrücken bevor er überhaupt den Artikel gelesen hat?
Positives wie auch negatives gehort in den TEST Text und NICHT in den Titel.

Armes Gamestar!

"Radeon HD 7970 3GD5 im Praxistest" wäre besser gewesen.

Dabei ist es egal von welchem Hersteller die Produkte sind, aber GS hat BILD niveau erreicht und drückt schon im Titel Positves oder negatives rein.


ich würde mich beschweren
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Avatar Drizzle
Drizzle
#9 | 13. Jan 2012, 17:53
Mich würde mal interessieren, mit wie vielen Bilder pro Sekunde die Gtx 590 in den Benchmarks abschneidet
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Avatar Motawa
Motawa
#10 | 13. Jan 2012, 17:55
überschrift inkl fazit. super xD
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