Gigabyte Radeon HD 7850 OC im Test
Übertaktete Radeon HD 7850 mit Flüsterlüfter
Die Radeon HD 7850 ist der Preis-Leistungs-Sieger unter den DirectX-11.1-Grafikkarten. Im Test glänzt Gigabytes Radeon HD 7850 OC mit überzeugender Benchmark-Leistung und leisem Lüfter.
Von
Daniel Visarius
|
Datum:
22.09.2012
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Zum Testzeitpunkt kosten die meisten Radeon-HD-7850-Modelle durch die jüngsten Preissenkungen weniger als 200 Euro. Das gilt auch für viele übertaktete Ausführungen wie die derzeit rund 190 Euro teure
Gigabyte Radeon HD 7850 OC
mit 2,0 GByte Videospeicher, deren Grafikchip mit 975 statt 860 MHz rund 13 Prozent schneller läuft als das Referenzmodell von Chiphersteller AMD. Den Speichertakt hat Gigabyte aber bei effektiv 4.800 MHz belassen.
Dafür verbaut Gigabyte auf seiner Radeon HD 7850 OC einen eigenen Kühler mit zwei großen Lüftern, der die sparsame DirectX-11.1-Grafikkarte problemlos kühlen sollte. Im Test messen wir genau nach und vergleichen die HD 7850 OC mit den etwas teureren Radeon HD 7870 und Geforce GTX 660, die beide für knapp über 200 Euro erhältlich sind.
Wie den meisten aktuellen 3D-Beschleunigern fehlt auch der Gigabyte-Karte jegliches Zubehör, obwohl gerade die zwei Mini-Displayports ohne Adapter kaum zu gebrauchen sind, wenn wirklich einmal vier Monitore gleichzeitig angeschlossen werden sollen. Die anderen beiden Videoausgänge sind als HDMI und DVI ausgeführt.
Update: Gut ein Jahr nach Veröffentlichung der aktuellen Radeon- und Geforce-Generation haben wir das komplette Portfolio von AMD und Nvidia erneut getestet. Durch permanente Treiber-Optimierungen haben sich die Relationen der einzelnen Karten zueinander leicht verschoben, so dass die in diesem Artikel stehenden Benchmarks nicht mehr das aktuelle Leistungsgefüge abbilden. Ständig aktualisierte Benchmarks finden Sie im Artikel
Die besten Grafikkarten.
Mit ihrem leisen Doppellüfter und der spürbaren Übertaktung ist die Gigabyte Radeon HD 7850 OC eine nahezu perfekt gelungene HD-7850-Grafikkarte.
Testsystem
Unsere Testplattform besteht aus einem 3,4 GHz schnellen
Intel Core i7 2600K
mit 8,0 GByte DDR3-RAM und dem P67-Mainboard Maximus IV Extreme von Asus. Für kurze Ladezeiten sorgt die 512 GByte große
Samsung SSD 830
. Unser Benchmark-Parcours setzt sich zusammen aus den DirectX-11-Titeln
Anno 2070
,
Battlefield 3
,
Crysis 2
,
Dirt 3
,
Max Payne 3
,
Metro 2033
sowie
The Elder Scrolls 5: Skyrim
. Alle Spiele testen wir mit maximalen Details sowohl mit als auch ohne Kantenglättung. Bei Crysis 2 haben wir zudem die per Patch nachgereichten, hochauflösenden Texturen und den DirectX-11-Modus installiert.
Benchmark-Tests
In den Tests ohne Kantenglättung bewältigt die Gigabyte Radeon HD 7850 OC praktisch jedes Spiel, vielleicht mit Ausnahme von Metro 2033, in maximalen Details bis zu einer Auflösung von 1920x1080 Pixeln flüssig. Weniger anspruchsvolle Spiele wie etwa Dirt 3 laufen aber auch noch bis 2560x1440 flüssig. Im Vergleich zum Referenzmodell der
AMD Radeon HD 7850
rechnet die Gigabyte-Karte rund sieben Prozent schneller und verkürzt damit den Abstand zur teureren
AMD Radeon HD 7870
von fast 20 auf nur noch rund zehn Prozent.
Anno 2070 maximale Details